Ausdauer
Unter Ausdauer versteht man in sportwissenschaftlicher Hinsicht die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung und die schnelle Wiederherstellung nach der Belastung.
Optimierte Energiebereitstellung
Zur Verbesserung der Ausdauer müssen Sportler ihre Energiebereitstellung optimieren. Intensive Ausdauerbelastungen verlangen neben den erprobten B-Vitaminen und Mineralstoffen (Magnesium, Calcium, Kalium) nach L-Carnitin. Dieses Aminosäure-Derivat ist äußerst wichtig für die in den Kraftwerken der Körperzellen (Mitochondrien) stattfindende Umsetzung von Körperfett in verwertbare Energie.
Herzfunktion und Immunsystem
Für „Langzeitsportler“ sind die Verbesserung der Abwehrleistung (Stärkung des Immunsystems) und die Unterstützung der Leistungsfähigkeit des Herzmuskels die primären Ziele des Ausdauertrainings. Der Mineralstoff Taurin stärkt die Herzmuskelkraft und stabilisiert den Herzrhythmus. Das Vitaminoid Coenzym Q10 schützt auch vor schädlichen Radikalen, die bei Langzeitbelastungen vermehrt auftreten.
Stoffwechsel-Katalysatoren
Nur wenn dem Körper ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht, d.h. wenn sich Herzvolumen, Atmung und Puls der Belastung angepasst haben, ist eine effiziente aerobe Energiegewinnung möglich. Fehlen die für den Energiestoffwechsel wesentlichen Parameter als Katalysatoren (z.B. L-Carnitin, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente), können Stoffwechselprozesse nicht korrekt ablaufen und die persönliche Leistungsfähigkeit wird nicht zu 100% ausgeschöpft.
Wasserhaushalt und Elektrolyte
Schwitzen schützt den Körper vor Überhitzung, allerdings wirkt sich kein Nährstoffverlust so schnell leistungsmindernd aus wie eine Dehydrierung. Allgemein wird empfohlen bei Ausdauerbelastungen alle 20 Minuten etwa 100-200ml Flüssigkeit in Form von energieliefernden Elektrolytgetränken zuzuführen. Ein Natriumzusatz begünstigt dabei die Flüssigkeitsresorption und beugt Muskelschwäche, Übelkeit und Kopfschmerzen vor. Auch Oligosaccharide wie Maltodextrin liefern viel Energie, ohne dabei die Flüssigkeitsaufnahme im Dünndarm zu behindern.