Die Kenntnis der individuellen Versorgungssituation bildet die Grundlage für eine gezielte Supplementierung. Um den individuellen Bedarf an Mikronährstoffen genau feststellen zu können, stehen folgende diagnostische Methoden zur Verfügung:
Blutbild und Mikronährstoffdiagnostik
Ein klassisches Blutbild liefert Informationen über die Menge der zellulären Blutbestandteile: Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und Thrombozyten. Im Unterschied dazu spiegelt die Mikronährstoffdiagnostik individuelle Blutspiegel von Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Aminosäuren wider.
Ergebnisse bei Bestimmung aus dem Vollblut sind keine Momentaufnahme, sondern repräsentativ für den Füllungszustand der körpereigenen Depots, da im Gegensatz zur Serum-Diagnostik bei der Analyse des Vollbluts auch die Erythrozyten miteinbezogen werden.
Beispiel Zink: Der Zinkspiegel im Blut ist zu ca. 80% an die roten Blutkörperchen gebunden, weshalb die Bestimmung aus dem Serum nur einer Momentaufnahme entspricht. Erst durch die Analyse im Vollblut spiegelt sich der körpereigene Zinkspeicher wider.
::: Referenzbereiche :::
Für jeden Mikronährstoff gibt es, ähnlich wie beim Blutbild, einen Referenz- oder Normbereich. Dieser kann zirkadiane Schwankungen aufweisen und ist von Alter und Geschlecht abhängig (Frauen haben beispielsweise einen generell niedrigeren Eisenwert als gleichaltrige Männer).
Für weitere Informationen zum Ablauf einer Mikronährstoff-Diagnostik durch den Arzt lesen Sie bitte hier weiter.