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Holunderbeerensaft

Das Plus an Vitamin C in der Erkältungszeit
Das Plus an Vitamin C in der Erkältungszeit

Die schwarzen Beeren des Holunders werden im Herbst geerntet. Der ideale Zeitpunkt, denn gerade in der Erkältungszeit können wir ein Plus an Vitamin C gut gebrauchen. Mit einem selbstgemachten Holunderbeerensaft greifst du deinem Immunsystem kräftig unter die Arme.

Zutaten

  • Holunderbeeren, 1000 g
  • Zucker, 200 g
  • Wasser, 800 ml
  • Zitronensäure, 20 g
Holunderbeeren

Zubereitung

  1. Die Holunderbeeren waschen und vorsichtig vom Stiel trennen.
  2. Zusammen mit Zucker, Wasser und Zitronensäure in einem Topf aufkochen und etwa 20 Minuten leicht vor sich hin köcheln lassen.
  3. Die heiße Mischung durch ein Mulltuch gießen oder mit einer Flotten Lotte passieren, um die Beeren vom Saft zu trennen.
  4. Den noch heißen Saft in saubere Flaschen füllen und luftdicht verschließen.

Tipp: In einem kühlen, dunklen Raum hält der fertige Holundersaft mehrere Monate. Du kannst ihn pur oder mit Wasser verdünnt genießen.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Hast du dich schon einmal gefragt, woher der Holundersaft seine intensive, dunkle Farbe hat? Diese verdankt er den natürlich in der Beere vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen. Zu ihnen zählen die Carotinoide, die der Pflanze eine gelb bis rötliche Färbung verleihen. Für die dunkelviolett bis schwarze Farbe sind hingegen sogenannte Anthocyane verantwortlich. Pflanzenstoffe sind vor allem in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten zu finden und gelten als gesundheitsfördernd.

Dank seines hohen Vitamin C-Gehalts ist der Holunderbeerensaft ein guter Helfer in der Erkältungszeit: 100 g Holundersaft enthalten ganze 25 mg vom wertvollen Vitamin, das unser Immunsystem unterstützt. Aber auch Magnesium, Kalium, Vitamin E, Eisen und einige wichtige Vertreter der B-Vitamine sind im Saft vertreten.

Holunderbeerensaft und Holunderbeeren

Verfasst von

Martina Enthammer
food-stories.at
Martina schwingt mit Begeisterung den Kochlöffel – vor allem, wenn sie vegetarische oder vegane Gerichte auf dem Herd zaubert.
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Einzelnachweise

  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.; www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-ihre-wirkung [14.10.2019]
  2. Blaschek W.; Wichtl -Teedrogen und Phytopharmaka – Ein Handbuch für die Praxis; Wissenschaftliche Verlags GesmbH 2016; 6 Aufl
  3. Heseker H., Heseker B.; Die Nährwerttabelle - über 40.000 Nährstoffangaben - einfache Handhabung -Übersichtstabellen zu Laktose, Fruktose, trans-Fettsäuren, Kochsalz, Jod; Neuer Umschau Buchverlag 2012; Aufl 2