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Kein Sommer ohne sportliche Herausforderung

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Am fünften Juni fliegt Alex Payer nach Teneriffa. Doch Urlaub heißt bei ihm alles andere, als am Strand zu liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Für den Sommer hat er sich eine neue sportliche Herausforderung gesucht – einen Trailrun über 66 Kilometer und insgesamt 7.886 Höhenmetern.

Wenn die Saison für Alex Payer zu Ende geht, passiert für ihn etwas Ungewöhnliches – der Profi-Snowboarder ist plötzlich auch am Wochenende zuhause. Das Mehr an Zeit überbrückt er mit viel Sport, darunter Tennis oder Ausdauer- und Krafttraining zur Vorbereitung für den nächsten Winter. Früher hat er auch im Sommer auf Schneetraining gesetzt. Doch mittlerweile ist das wegen einer längeren Regenerationszeit und oftmals auch wettertechnisch nicht mehr möglich. Es dauert aber nie lange, bis er sich an die viele Zeit zuhause gewöhnt hat. Endlich nicht mehr aus dem Koffer leben!

© Sebastian Kislinger

Was ein Wintersportler im Sommer macht

Zwar sieht Alex sich als Wintersportler und sehnt sich bei 35 Grad schon wieder nach der Kälte, trotzdem will er im Sommer aktiv bleiben. Denn Urlaub vom Sport gibt es für ihn nicht, er braucht durchgehend Action. Eine Woche lang auf einer Liege in der Sonne neben dem Pool zu liegen, ist für ihn unvorstellbar. Auch ernährungstechnisch schlägt der Profi-Athlet in seiner Pause nicht über die Stränge. Der Sportler achtet sehr bewusst auf das, was er zu sich nimmt. Kalorien zählen muss er dabei nicht, denn er liegt ohnehin meistens unter seinen 4.000 Soll-Kalorien der Aufbauphase.

Urlaub am Pool wäre für mich das Schlimmste, da würde ich mich wohl im Pool ertränken.

Alex Payer

Im Sommer probiert sich Alex an einer Vielfalt von Sportarten aus. Darunter Tennis, Klettern, Paddeln und mehr. Zum Surfen meint er allerdings: „Ich habe kein Gefühl im Wasser. Es ist eben doch nicht dasselbe, wie auf einem Snowboard zu stehen.“ Diese Aktivitäten fallen für Alex unter Freizeitsport, den er als Ausgleich zu seinem Krafttraining und den Runden auf der Laufbahn sieht. Nebenbei spielt er in Kärnten in der dritten Liga Tennis, denn ganz ohne Wettkampf geht es für ihn nicht. Trotzdem fehlte ihm im Sommer bisher ein Ziel, auf das er intensiv hinarbeiten kann, wenn die Wintersaison noch zu weit entfernt ist.

Bergauf und bergab für 14 Stunden

Alex verbringt den Sommer gerne auf Teneriffa, weil es dort viele sportliche Möglichkeiten gibt und gute Trainingszentren vorhanden sind. Auf der spanischen Insel, wo das Laufen im Gebirge als Volkssport bezeichnet werden kann, hörte er zum ersten Mal vom Bluetrail, einem Trailrun über 66 Kilometer inklusive 7.886 Höhenmetern; und das alles mit einem Rucksack von ca. 3 kg. Das Trainingsziel für die Sommerzeit war gefunden.

Es gibt eine genaue Liste davon, was beim Lauf mitzuführen ist: eine 1 l Wasserflasche zum Auffüllen, ein langes T-Shirt gegen die Sonne, da über der Baumgrenze gelaufen wird, zwei Stirnlampen, da um 6 Uhr früh gestartet wird und eine Rettungsdecke.

Alex Payer

Alex rechnet damit, dass er 12 – 14 Stunden für diese Strecke brauchen wird, wobei die erlaubte Maximalzeit bei 14 Stunden liegt. Ihm geht es vor allem darum ins Ziel zu kommen. Denn mit den professionellen Läufern, die bergauf einen Kilometer in sechs Minuten schaffen, will er sich nicht messen. Die größte Belastung stellt aber nicht der Lauf auf den Berg dar, sondern der Abstieg. Direkt vor dem Ziel geht es 2.500 Höhenmeter hinunter. Für Alex wird das wohl das erste Mal, dass er mit Stöcken laufen wird, um seine Knie zu schonen.

Die Regeneration danach sollte etwa drei Tage dauern, schätzt er. Sein Betreuer rechnet mit 2 – 3 Wochen, bis Alex wieder voll in die Vorbereitung für die kommende Snowboardsaison einsteigen kann. Nach dem Trailrun wird der Gedanke, drei Tage einfach nur am Pool zu liegen, für Alex also vielleicht doch verlockend klingen. Denn bei dem Berglauf wird er vermutlich über sein Limit hinaus gehen. Diese bevorstehende körperliche Belastung sehen die ÖSV-Betreuer mit gemischten Gefühlen. Bis auf seinen Konditionstrainer - der würde am liebsten selbst mitlaufen.

Ein großes Ziel für die nächste Saison

Das erste Training auf Schnee erwartet Alex im August in einer Schneehalle in Holland, danach geht es weiter zum Trainingscamp am Matterhorn. Für den kommenden Winter hat er sich ein großes Ziel gesteckt: den Gesamtweltcup. Aber auch mit seinen Leistungen im letzten Jahr ist er zufrieden. Die beständige Steigerung, die er sich erarbeitet hat, will er in die nächste Saison mitnehmen.

Ab 5. Juni ist Alex Payer auf Teneriffa. Seine Freundin Sabine wird ihn dabei begleiten und abseits der Strecke seinen Trailrun filmen.
Mitfiebern könnt ihr auf Instagram @pureathleten.

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