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Winterschlaf ist keine Ausrede

Sportliche Tipps für gute Laune in der dunklen Jahreszeit

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Neben einer vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung macht uns auch Sport winterfit. Profi-Athleten verraten hier ihre Tipps für das nasskalte Wetter.

Sport für ein belastbares Immunsystem

Jeder zweite Deutsche zwischen 26 und 35 Jahren treibt im Winter weniger Sport als in der warmen Jahreszeit. Zwei von fünf legen sich gar auf die faule Haut. In Österreich sieht die Situation nicht anders aus. Genau der falsche Ansatz, sagen Experten. Nasskaltes Wetter, Heizungsluft und der Heißhunger auf deftige Mahlzeiten können unser Immunsystem ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen.

Da ist Sport besonders wichtig: Er sorgt nicht nur trotz grauem Wetter für Strahlelaune und eine gute Figur, er stärkt auch unsere Abwehrkräfte. Die gute Nachricht: Du kannst es ruhig angehen! Schon dreimal wöchentlich 45 Minuten moderates Ausdauertraining reichen, um die Immunabwehr zu verbessern.

Profi-Tipp von Ski-Alpin-Athletin Chiara Mair:
In der kalten Jahreszeit schwöre ich auf meinen selbstgemachten Ingwershot sowie Vitamin C 1000 gepuffert und Zink 15 von Pure Encapsulations® – je nach Bedarf begleitend und unterstützend für meinen Körper. Und wenn es hart auf hart kommt, bin ich bereits gut versorgt.

Das richtige Verhältnis zwischen warm und kalt

Im Winter sollte man die körperliche Belastung draußen nur so wählen, dass man immer durch die Nase atmen kann. Sonst wird die Luft nicht mehr gefiltert, nur unzureichend angewärmt und befeuchtet. Das Ergebnis kann ein unangenehmer Reizhusten sein. Auch ein Tuch vor Nase und Mund kann helfen, die kalte Luft zu erwärmen.

Apropos: Ein Kaltstart im Winter kann zu ernsthaften Verletzungen führen, weil es zu hohen Spannungen in Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken kommen kann. Deshalb sollte man beim winterlichen Sporteln aufs Aufwärmen genauso achten wie auf das richtige Ende: Nach dem Training schnell in die Wärme ist das Motto.

Profi-Tipp von Triathlet Erwin Huss:
Vor allem in der kalten Jahreszeit sollte man auf die richtige Sportbekleidung achten. Das Wichtigste ist dabei die erste Schicht auf der Haut: Wer Unterbekleidung trägt, die schnell trocknet, braucht keine Angst vor Erkältungen zu haben. Die erste Schicht auf der Haut muss den Schweiß nach außen transportieren und soll sich immer trocken anfühlen. Gute Funktionswäsche muss man dabei zwei bis dreimal tragen können, ohne dass sie Schweißgeruch annimmt.

Wintersport, Tipps, Bekleidung

Generell sollte man vor allem auf atmungsaktive Kleidung achten, damit man nicht zu stark ins Schwitzen kommt. Deshalb sollte gute Sportbekleidung nicht zu windabweisend und nur bei starkem Regen wasserdicht sein.

Mein Wärme-Tipp: Weniger ist mehr. Zieh dich so an, dass die ersten 10 Minuten als etwas kalt empfunden werden. Diese Zeit braucht der Körper, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Wenn von Haus aus alles passt, bist du vermutlich zu warm angezogen.

Sicherheitstipps für die Piste

Auch beim wohl beliebtesten Wintersport, dem Skifahren, gilt es einiges zu beachten, damit dem Pistenvergnügen nichts im Weg steht.

Profi-Tipps von Triathlet und Skiguide Günter Hörandner:
Entscheidend ist zunächst die richtige Materialwahl, das heißt, aufs Können abgestimmte Ski und Skischuhe. Ganz wichtig ist zudem, das Fahrkönnen an die Gegebenheiten auf der Piste anzupassen. Die wohl meisten Verletzungen auf der Piste entstehen leider, weil sich die Leute überschätzen und viel zu schnell unterwegs sind. 80 Prozent fahren über ihre Verhältnisse, vor allem, wenn sie mit Helm unterwegs sind und glauben, auf diese Weise sicher zu sein.

Wenn die Sicht nicht ideal ist, kann man nicht gleich schnell fahren, wie bei Sonnenschein und blauem Himmel. Lässt im Laufe des Tages die Kondition nach und ist die Piste abgefahren, muss man achtsamer sein als am Vormittag, wenn die Piste noch glatt ist. Daher verletzen sich die meisten gerade am frühen Nachmittag!

Und noch ein wichtiger Sicherheitstipp, der das Variantenfahren, also das Fahren abseits der Piste, betrifft: Sobald man die Piste verlässt, muss man ein LVS-Gerät (Pieps) und einen Variantenrucksack dabeihaben. Spricht man die Leute, die dies nicht beachten an, antworten viele: „Ich fahre ja nur ein bissl neben der Piste.“ Aber es gibt nur auf oder abseits der Piste! Die meisten Lawinenunfälle passieren nur 200 Meter neben dem abgegrenzten Skiraum.

Sport und Ernährung: Hand in Hand durch die kalte Jahreszeit

Zusätzlich zum Sport macht uns auch vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung winterfit. Vor allem Wurzelgemüse, Kohlsorten und Wintersalate gehören auf die Teller, um uns mit ausreichend Vitamin C sowie Zink zu versorgen, die unser Immunsystem unterstützen.

Besonders wichtig ist außerdem die adäquate Versorgung mit Vitamin D, welches über die Nahrung nicht in ausreichender Menge zugeführt werden kann. Den Hauptanteil des Vitamin D bildet der Körper selbst mit Hilfe von Sonne auf der Haut, weshalb es auch gerne als „Sonnenvitamin“ bezeichnet wird. Das „Sonnenvitamin“ sorgt nicht nur für starke Knochen, sondern ist darüber hinaus für unsere Abwehrkräfte hilfreich. Dass Sonne außerdem einen positiven Einfluss auf die Stimmung hat, ist doch Grund genug, um in der dunklen Jahreszeit so viel Sonnenlicht wie möglich zu tanken und dem Winter die kalte Schulter zu zeigen: Fit?! Jetzt erst recht!

Profi-Tipp von Mountainbiker Max Foidl:
Unterstützend zur Ernährung vertraue ich auf Mikronährstoffe von Pure Encapsulations®. Meine Favoriten sind Vitamin C 1000 gepuffert, B-Complex Plus, Vitamin D3 liquid und Immun aktiv.

Fotos © Matthew Henry

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