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7 Tipps bei PMS

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„PMS nicht so herum“, „Du bekommst wohl deine Tage“ – Phrasen, die Frau nicht gebrauchen kann. Wer mit den ungeplanten Stimmungsschwankungen und Heißhungerattacken kämpfen muss, möchte diese Zeit möglichst „problemlos“ hinter sich bringen.

PMS oder das prämenstruelle Syndrom ist für viele Frauen ein lästiges Thema. Wir fühlen uns nicht mehr wohl in der eigenen Haut, der Körper, der gerade noch vollkommen okay war, fühlt sich plötzlich fremd an und auch die ständige Lust auf fettiges, süßes oder salziges Essen nervt irgendwann. Vom höchsten Gipfel der schönsten Hochgefühle geht es mit Schallgeschwindigkeit direkt ins Tal des Selbstmitleids – immer begleitet von einem ständigen Aggressionslevel, das kaum zu übertreffen ist. Das prämenstruelle Syndrom hat in den wenigen Tagen im Monat unser Leben fest im Griff. Damit wir trotz allem noch etwas zu lachen haben und das Leben auch in dieser Zeit mit Leichtigkeit genießen können, gibt es ein paar nützliche Tipps.

Das Problem beim Namen nennen

Wer unter PMS leidet, leidet meist nicht nur unter den körperlichen Symptomen, sondern zumeist auch unter einer psychischen Belastung. Schließlich wird das prämenstruelle Syndrom von vielen Menschen noch immer nicht ernst genommen. Frauen, die darunter leiden, gelten in dieser Zeit meist als zickig, fade oder nicht leistungsbereit. Wir sollten in dieser Phase einfach zu unserer Situation stehen. Plane Gespräche und Termine so, dass sie für dich passend sind, nimm dir die Zeit, die du brauchst und wenn dein Körper nach einer Pause schreit, dann gönne sie ihm auch.

PMS Zyklus der Frau

Traumfrauen brauchen extra viel Schlaf

Eigentlich sprudeln wir nur so vor Energie, doch in der zweiten Zyklushälfte wird die ständige Müdigkeit zu unserem täglichen Begleiter. Wer nun glaubt mit einer Extraportion Kaffee gegen die Müdigkeit anzukämpfen, tut sich und seinem Körper genau in dieser Zeit keinen Gefallen, sondern dreht die Schrauben an unserem angespannten Nervenkostüm noch enger. Das Beste, das wir in dieser Zeit tun können: Unserem Körper genügend Schlaf und Pausen gönnen und ihn und uns nicht auch noch unnötig geißeln.

Stress links liegen lassen

Zu viel Stress in der zweiten Zyklushälfte lässt uns aus der Haut fahren. Da das prämenstruelle Syndrom für unseren Körper schon ein spezieller Stresszustand ist, brauchen wir nicht noch mehr unnötigen Stress. Da sich das aber oft nur schwer mit unserem normalen Leben vereinbaren lässt, sollten wir uns den Tipp mit Schlaf & Pausen zu Herzen nehmen.

Dufte Sache

Beine hoch und entspannen - damit das auch in dieser angespannten Zeit funktionieren kann, solltest du es mal mit angenehmen Düften probieren. Egal ob in Form von Duftbädern oder Umschlägen, Aromatherapie hilft uns abzuschalten. Grapefruit und Bergamotte wirken ausgleichend und stimmungsaufhellend während Jasmin, Kamille oder Lavendel für Entspannung sorgen.

Das Leben in Bewegung bringen

An den Tagen vor den Tagen denken wir an alles, nur nicht an Sport. Dabei kann uns Bewegung gerade in dieser Zeit besonders gut tun. Vor der Periode sinkt der Östrogenspiegel im Körper ab und wirft uns aus der gewohnten Bahn. Bewegung kann uns dabei helfen den Körper wieder ins Lot zu bringen. Wichtig ist dabei, dass du dir eine Sportart suchst, die dir Spaß macht – und wenn es nur ein kleiner Spaziergang oder eine kurze Radtour ist, so hast du dennoch etwas für dich und dein Wohlbefinden getan.

Dem Heißhunger die kalte Schulter zeigen

Wenn wir an PMS denken, dann denken wir an Eis, Chips, Schokolade und Limonade. Der Hunger auf salzige und süße Leckereien vor der Menstruation hängt meist mit einem erniedrigten Serotonin- und Zuckerspiegel zusammen. Regelmäßige und ausgewogene Snacks wie Obst, Nüsse, Gemüse und komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, können uns dabei helfen, diese Heißhungerattacken in den Griff zu bekommen.

Mit Ernährung gegen den Hormon-Blues

Soulfood schön und gut, aber manchmal sollten wir die Wünsche unseres Körpers nicht ganz ernst nehmen. Denn unsere Ernährung ist ein entscheidender Faktor, wie wir durch die Tage vor den Tagen kommen. Kalium, Vitamin B6 und D sowie Magnesium heißen die Zauberwörter, die uns die Beschwerden besser ertragen lassen und unsere angespannten Nerven etwas unterstützen. Wenn jedoch alle Stricke reißen und ein Formtief das nächste jagt, dann hole dir einen Seelentröster in Form von Schokolade, Eis usw. Schließlich müssen wir in dieser speziellen Zeit besonders nett zu uns sein.

Header- und Vorschaubild © Asdrubal Luna

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