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Das Rad
neu erfinden

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Zwei komplette Rennräder, vier Garnituren Laufräder und jede Menge Ersatzteile: Beim Langstrecken-Radrennen muss neben dem Menschen auch die Maschine perfekt funktionieren. Die Technik im Überblick.

Das Rad ist ein handelsübliches Carbon-Rennrad der Marke Haibike. 6,5 bis 7 Kilo wiegt das Gefährt, das die Crew gleich doppelt dabei hat: Eine Ausführung für die bergigen, eine für die flachen Streckenabschnitte.

Die Laufräder sind essentiell. Je nach Situation im Rennen montiert der Mechaniker eines von vier unterschiedlichen Räderpaaren. Wenn es windig ist, sollten die Felgen beispielsweise besonders dünn sein, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Während emotionaler Durststrecken fährt Franz am liebsten seine „lautesten“ Laufräder: „Ich mag dieses Surren. Da klingt jeder Pedaltritt gleich viel mächtiger.“

Herzstück des Fahrrads ist der Sattel: Der richtige Sattel kann Rennen entscheiden. Beim RAAM 2013 musste die Crew um Franz Preihs mit einem Zierpolster als Sitzunterlage improvisieren, die Schmerzen im Gluetalbereich waren für ihn „unvorstellbar“. Der Einsatz von mehreren verschiedenen Sätteln während eines Langstreckenrennens kann daher ein entscheidender Vorteil sein.

Automatisch schalten: Die elektronische Schaltung adjustiert sich automatisch und ist damit sehr wartungsarm. Batteriewechsel sind nur selten notwendig.

Lenken statt denken: Während des Rennens muss das Equipment perfekt funktionieren und es darf keine Ablenkungen geben. Deshalb fährt Franz komplett ohne Leistungsindikatoren am Lenker (weder Pulsuhr noch Tachometer) – so bleibt der Kopf frei für die eigentliche Herausforderung: Müdigkeit und Erschöpfung zu trotzen. Vorbau und Lenker sind übrigens – im Gegensatz zum restlichen Rad – aus Aluminium, das extreme Temperaturunterschiede problemlos wegsteckt.

Artikel verfasst von
Radelnder Reporter
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