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Grippe oder grippaler Infekt:
Was ist der Unterschied?

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Grippe, grippaler Infekt oder Erkältung? Fühlt man sich schlapp, die Nase trieft und auch die Körpertemperatur ist etwas erhöht, dann wird im Volksmund oft von einem grippalen Infekt oder einer Grippe gesprochen.

Dabei unterscheiden sich die beiden Erkrankungen sowohl in ihrer Ausprägung als auch in der Art der verursachenden Erreger. Wir erklären den Unterschied.

„Echte“ Grippe

Die „echte“ Grippe oder auch Influenza genannt, wird durch Influenzaviren ausgelöst. Die Symptome treten sehr rasch nach der Infektion auf und machen sich mit Schüttelfrost und anschließendem Fieber von 38-41 °C, trockenem Husten sowie Kopf- und Gliederschmerzen bemerkbar. Das gemeine an dem Virus, man infiziert sich durch eine Tröpfcheninfektion. Das heißt, ein Nieser vom Sitznachbarn im Bus oder ein Gespräch mit der Verkäuferin im Supermarkt können ausreichen, um an einer Grippe zu erkranken. Hat einen der Influenzavirus einmal erwischt, ist dieser besonders tückisch. Denn er verändert ständig seine Form um überleben zu können. Speziell im Dezember bis April tritt die Influenza verstärkt auf und dauert im Durchschnitt 14 Tage an.

Grippaler Infekt

Der grippale Infekt ist ebenso unter den Bezeichnungen „Erkältung“ und „Verkühlung“ bekannt. Im Gegensatz zur „echten“ Grippe, die verstärkt in den Wintermonaten auftritt, ist man auch im Sommer nicht vor einem grippalen Infekt gefeit. Verstärkt tritt dieser jedoch wie auch sein Namensvetter in den kalten Jahreszeiten auf. Denn Heizungsluft und wenig Bewegung im Freien begünstigen diesen. Übertragen wird eine Erkältung gleich wie eine Grippe, über eine Tröpfcheninfektion, wobei im speziellen Rhino- und Adenoviren diese verursachen. Typische Beschwerden bei einer Erkältung beziehungsweise einem grippalen Infekt sind Schnupfen (Rhinitis), Halsschmerzen sowie leicht erhöhte Körpertemperatur, Husten und Heiserkeit. Die Symptome treten zeitverzögert und schleichend mit Halsschmerzen, schleimigem Husten und Abgeschlagenheit auf. In der Regel dauert es 3-7 Tage, bis man eine Erkältung überstanden hat.

Auch der Begriff „Verkühlung“ ist teilweise doppelt besetzt. So wird in Österreich darunter eine Erkältung verstanden, in Teilen Deutschlands damit jedoch eine Blasenentzündung assoziiert.

Tipps bei Erkältung

Hat man sich einen grippalen Infekt eingefangen, so gibt es zahlreiche Hausmittel, welche die Symptome mildern können. Am besten helfen viel Schlaf und Ruhe um sich wieder besser zu fühlen. Besonders wichtig ist auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Denn wenn man sich schlapp und müde fühlt wird oftmals auch der Weg zum Teekocher zu anstrengend.

Hinweis

Die auf dieser Seite bereitgestellten Tipps dienen der allgemeinen Information und sollen eine ärztliche Behandlung keinesfalls ersetzen. Bei Fortbestehen der Symptome sollten sie jedenfalls ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.

Artikel verfasst von
Gesundheitswissenschaftlerin
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