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Kunert & Dressler
am Weg nach Rio

Sportlerportrait

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Einen großen Sandplatz, ein Netz, einen Ball und im besten Fall noch zwei Gegenspieler – mehr benötigen der 27-jährige Thomas Kunert und der 22 Jahre alte Christoph Dressler nicht. Die beiden Beachvolleyballer reisen um die ganze Welt und haben als großes Ziel die Olympischen Spiele vor Augen. Harte Arbeit verbunden mit Spaß und Freude stehen an der Tagesordnung.

Rio de Janeiro, Puerto Vallarta, Antalya oder Doha – all diese Orte klingen wie ein Auszug aus einem Katalog im Reisebüro. Doch für das Duo Thomas Kunert und Christoph Dressler sind es nur Stationen auf ihrem Weg an die Weltspitze im Beachvolleyball. Seit dem Jahr 2013 gehen die beiden diesen Weg. Als Gegner standen sie sich mehrere Male gegenüber. Doch in weiterer Folge als Team zusammengefunden haben sie sich auf Empfehlung des Nationalteamtrainers. Seither bilden sie ein erfolgreiches Team: Mitteleuropäischer Vizemeister und mehrere Top-10-Platzierungen auf der World Tour stehen auf der Erfolgsliste der derzeitigen Nummer 2 in Österreich, Olympiateilnehmer und ehemalige Weltmeister auf ihrer Abschussliste.

Unterwegs in der ganzen Welt

Auch wenn die Anreise zu den verschiedenen Turnieren rund um den Erdball strapaziös sein kann, ist es in diesem Sport nun mal eine Notwendigkeit. Es ist aber ebenso jedes Mal ein neuer schöner Ort mit vielen tollen Erlebnissen und Persönlichkeiten. War es am Anfang noch eine Gewöhnungssache, ist das Fliegen mittlerweile bereits zur Routine geworden und bereitet keinen Stress mehr. Für eine bessere Akklimatisierung an der jeweiligen Turnier-Location reisen Thomas und Christoph immer ein paar Tage vor Turnierbeginn an. Genau das kann der entscheidende Erfolgsfaktor sein.

„An jedem Ort müssen wir uns auf andere Gegebenheiten einstellen und das gehört auch zur peniblen Vorbereitung. Das Wetter, der Wind und auch der Sand – überall ist es anders.“ Kunert & Dressler

Olympische Spiele als großes Ziel

Bereits in jungen Jahren fanden beide den Weg zum Volleyball und im weiteren Verlauf zum Beachvolleyball. Der Ehrgeiz immer höher zu springen, scheinbar unmögliche Bälle zu verteidigen und ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance zu lassen, treibt sie jeden Tag aufs Neue an. Beide haben nur ein Ziel vor Augen, das sie jedes Mal auf ein Neues motiviert: die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. „Überzeugung, Ehrgeiz und der Wille hart zu arbeiten bestimmen den Triumph!“, kennt Thomas das richtige Rezept für den Erfolg. Der entspannte Wiener Thomas als Verteidigungsspieler und der zielstrebige, steirische Blockspieler Christoph kennen und wollen auch nur diesen einen, schweren Weg gehen. Aufgeben ist für sie nur ein Fremdwort, ist für sie einfach nicht drinnen: „Aufgegeben wird nur ein Brief.“ Mehrstündiges Athletik- und Balltraining jeden Tag, dazu noch Mentaltrainings und ihre jeweiligen Studien - Thomas macht den Master in Sportwissenschaften und bleibt somit immer up to date über neueste Trends im Sport und Training. Sein steirischer Partner geht mehr den theoretischen Weg und studiert Wirtschaftsrecht. Dabei bleibt für Freizeit und andere Beschäftigungen wenig Zeit – kein Problem, denn für beide ist Beachvolleyball das Schönste im Leben und auch eine gewisse Erfüllung.

Der Weg ist nicht immer leicht

Auch wenn die Sonnenseiten überwiegen, stand das Team im Frühjahr 2015 vor einer harten Belastungsprobe, galt es doch die fünfte knappe Niederlage in einer Qualifikationsrunde zu verdauen. Genau in diesen Momenten hat das Mentaltraining eine besondere Bedeutung. Thomas und Christoph erinnern sich gerne an die Bronzemedaille bei den World University Championships in Porto zurück. Vergessen sind dann die kleinen Rückschläge und die vollste Konzentration gilt bereits wieder dem nächsten Turnier. Frische Kräfte und Halt finden beide in allen Lebenslagen auch bei ihren Familien und Freunden, die sie jederzeit unterstützen, motivieren und teilweise bei Turnieren tatkräftig anfeuern. Eine kontroversere Meinung hat das Team in puncto Rituale: Während für Thomas solch gewohnte Abläufe vor einem Spiel oder Turnier völlig überbewertet sind, spielen sie für Christoph doch eine wichtige Rolle. Vor jedem Spiel nimmt er sich 20 Minuten Zeit, geht in sich und fokussiert sich total auf das nächste Spiel, denkt nur an den Sieg und wie er diesen erreichen kann. Denn er weiß: Jeder Sieg ist ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg nach Rio de Janeiro!

Artikel verfasst von
Sportredakteur
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