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Mikronährstoffe für die tägliche Versorgung

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Alle Nährstoffe, die der menschliche Körper benötigt, müssen in einem ausgewogenen Verhältnis im Organismus vorhanden sein, um das natürliche Gleichgewicht zu erhalten.

Aktuelle Versorgungssituation

Wie die energieliefernden Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette) werden auch Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) kontinuierlich verbraucht und müssen dem Körper täglich und in ausreichender Menge wieder zugeführt werden. Basis hierfür ist eine ausgewogene Ernährung mit hohem Anteil an frischem Obst und Gemüse. Aktuelle Ernährungsberichte zeigen jedoch, dass in puncto Mikronährstoffaufnahme Handlungsbedarf besteht. So sind beispielsweise im Durchschnitt nur etwa 50 % der Bevölkerung ausreichend mit Vitamin D versorgt. Auch das Spurenelement Zink und Vitamin C zählen zu den kritischen Mikronährstoffen. Ein Drittel der Männer und Frauen nehmen zu wenig Zink zu sich und die Vitamin-C-Versorgung zeigt sich vor allem bei Kindern als suboptimal.

Die optimale Basisversorgung

Eine gute Basisversorgung muss alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und biologisch aktive Substanzen in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten. Ob eine Nahrungsergänzung schlussendlich wirklich erfolgreich ist, hängt immer von der Regelmäßigkeit der Zufuhr, dem Nährstoffgehalt sowie der Qualität der eingesetzten Mikronährstoffe ab. Aus diesem Grund ist auch die Verzehrempfehlung zu beachten. In der Praxis stehen Reinsubstanz-Präparate für die Verwendung moderner, nachgewiesen resorbierbarer Mikronährstoff-Verbindungen (aktivierte Vitamine, organisch gebundene Mineralstoffe) zur Verfügung und garantieren dabei beste Verträglichkeit durch hypoallergene Formulierungen. Zudem wird auf künstliche Farb- und Geschmackstoffe sowie Schmiermittel, wie Magnesiumstearat, konsequent verzichtet. Eine gezielte und in entsprechender Qualität eingesetzte Basisversorgung unterstützt die Versorgung mit Mikronährstoffen, hält Vitalität und Wohlbefinden aufrecht und leistet damit einen wichtigen Beitrag für ein leichteres Leben.

Für eine optimale Nährstoffzufuhr sind natürlich die besten Zubereitungen notwendig – ohne Zusatzstoffe, so rein wie nur möglich.

Individueller Nährstoffbedarf

Ausschlaggebend für den individuellen Mikronährstoffbedarf jedes Menschen sind eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und Sport genauso wie Wachstum, Schwangerschaft, Alter aber auch Belastungen durch Stress, Rauchen oder Krankheit. In bestimmten Lebensphasen oder Zeiten intensiver Belastung kann der individuelle Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zudem deutlich erhöht sein. Die an den Bedarf angepasste Versorgung mit Nährstoffen ist zu einer wichtigen Grundlage der Gesundheitsförderung geworden. Eine sinnvolle und optimale Nährstoffzufuhr ist für alle biochemischen und regulativen Prozesse im Körper eine wichtige Voraussetzung.

Ernährung und Multivitamine

Die Bedarfsdeckung mit Mikronährstoffen gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn nur wer gut versorgt ist, geht agil durch den Tag. Den chronobiologischen Mehrbedarf, Belastungen durch Sport, Studium oder Beruf und besonders die modernen Ernährungsgewohnheiten gilt es dabei zu berücksichtigen. Unsere aktuellen Ernährungsgewohnheiten zeigen neben einem erhöhten Konsum ungesättigter Fettsäuren und einer zu hohen Aufnahme von Kochsalz und Makronährstoffen, eine zu niedrige Zufuhr an Ballaststoffen und bestimmten Mikronährstoffen. Als Ursache ist die zunehmende Bedeutung von Fast- und Convience Food zu nennen, was sich auch an der wachsenden Zahl von Übergewichtigen (40 % der Bevölkerung) festmachen lässt. Zudem sind 70 % der Lebensmittel industriell aufbereitet. Durch die veränderten Ernährungsgewohnheiten werden zwangsläufig zu viele leere Kalorien in Form von Industriezucker, ungesunden Fetten und auch Alkohol verzehrt. Die WHO fordert deswegen nicht zu Unrecht fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag – die Erreichung dieser Empfehlung ist jedoch für den überwiegenden Teil der Bevölkerung utopisch. Nur etwa 14% konsumieren ausreichend frisches Obst und Gemüse täglich. Und das trotz des Wissens, dass damit ein großer Beitrag zum Erhalt der Gesundheit geleistet werden könnte.

Bei den Mikronährstoffen ist vor allem die Versorgung mit Vitamin D, Beta-Carotin und Folsäure über die Ernährung als kritisch zu betrachten. Aufgrund der allgemein in Industrieländern erhöhten Eiweißzufuhr ist zudem die Versorgung mit Vitamin B6 meist unzureichend. Denn mit der Höhe der zugeführten Proteine steigt der Bedarf an Vitamin B6, wobei tierisches Eiweiß den Bedarf stärker erhöht als pflanzliches. Häufig werden auch die Verzehrempfehlungen bei Calcium, Magnesium, Jod, Zink und Selen laut diversen Ernährungsstudien nicht erreicht. Durch eine unausgewogene Ernährung kann es zu einer Unterversorgung mit Mikronährstoffen kommen, was das allgemeine Wohlbefinden negativ beeinflussen kann. Der Hauptzweck der Multivitamin-Anwendung ist daher die Erhaltung körperlicher Gesundheit sowie der Ausgleich von Ernährungssünden. Weitere wichtige Punkte sind „sich etwas Gutes tun“, Förderung von Vitalität und Wohlbefinden sowie der Schutz der Zellen vor oxidativem Stress.

„Circadian timing“ – der richtige Zeitpunkt

Je nach Tageszeit hat der Organismus verschiedene Aufgaben zu erfüllen, weshalb empfohlen wird, unterschiedliche Mikronährstoffe auch zu verschiedenen Zeiten zuzuführen. Bei der Verwendung eines Multivitamins, das meist auch Mineralstoffe sowie Spurenelemente enthält, ist es aufgrund der vorgegebenen Kombination nicht möglich, verschiedene Tageszeiten einzuhalten. Multivitamin-Präparate werden bevorzugt zu den Hauptmahlzeiten verzehrt, um die Aufnahme der fettlöslichen Nährstoffe (z.B. Coenzym Q10, Carotinoide, Vitamine E und D) zu gewährleisten. Die wasserlöslichen Vitamine werden auch sehr gut gemeinsam mit den anderen Nahrungsbestandteilen resorbiert. Die nachfolgende Tabelle zeigt, anhand ausgewählter Beispiele, welche Funktionen die Mikronährstoffe im Körper übernehmen.

Um den Überblick nicht zu verlieren, haben wir hier ein paar bekannte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zusammengefasst, die unseren Körper gut versorgen. Ein paar nützliche Facts geben dir dazu noch einen Einblick in die interessante Welt der Mikronährstoffe.

Vitamine

Vitamin A (Beta-Carotin): Beta-Carotin ist ein Provitamin, aus welchem im Körper Vitamin A gebildet wird. Dieses trägt beispielsweise zu normaler Sehkraft bei. Aber auch für das Immunsystem und den Eisenstoffwechsel ist Vitamin A von Bedeutung. Wissenswertes: Beta-Carotin ist eine sichere Vitamin-A-Quelle, denn die im Darm stattfindende Umwandlung zu Vitamin A verringert sich mit zunehmender Zufuhrdosis.

B-Vitamine: Zu den B-Vitaminen zählen zum Beispiel Folsäure, Vitamin B12 und Biotin. Die Vitamine der B-Gruppe sind für ihre Aktivität im Stoffwechselgeschehen bekannt. So tragen Vitamin B12 und Folsäure zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Biotin hat eine Bedeutung für schöne Haut und gepflegtes Haar. Wissenswertes: B-Vitamine wirken teilweise synergistisch und können besonders in Kombination miteinander ihr volles Potential entfalten.

Vitamin C: Sicher das bekannteste Vitamin überhaupt – vor allem im Zusammenhang mit dem Immunsystem. Vitamin C trägt aber auch dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Wissenswertes: Vitamin C kommt in der Natur gerne gemeinsam mit Flavonoiden vor. Das sind Pflanzenstoffe, die der Aufnahme zuträglich sind. Deshalb ist Acerola-Vitamin-C auch gut bioverfügbar.

Die ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen über die Nahrung kann die Gesundheit nachhaltig unterstützen.

Vitamin D: Das Sonnenvitamin kann der Körper nur bei ausreichend Bewegung im Freien bilden. Gerade im Winter kommt es daher oft zu einer Unterversorgung. Dabei ist Vitamin D gerade für das Immunsystem so wichtig. Wissenswertes: Vernünftig Zeit in der Sonne zu verbringen ist der Schlüssel, ebenso wie zwischendurch auch mal die Vitamin-D-Versorgung über den Blutspiegel bestimmen zu lassen.

Vitamin E: Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Für die Regeneration von Vitamin E benötigt der Körper ausreichend Vitamin C. Wissenswertes: Vitamin C und E sind nicht nur Antioxidantien, sie sind auch ein starkes Team und brauchen sich gegenseitig.

Mineralstoffe:

Calcium: Calcium ist ein Mineralstoff, der vor allem durch seine Bedeutung hinsichtlich der Knochen Bedeutung erlangt hat. Vitamin D und Calcium haben synergistische Eigenschaften. Calcium ist auch für die Muskelfunktion bedeutsam. Wissenswertes: Das „Knochen-Mineral“ arbeitet eng mit Vitamin D zusammen. Starke Knochen brauchen also auch Sonne und eine ausreichende Versorgung mit dem Mineralstoff Calcium.

Magnesium: Magnesium kennt man vor allem aus dem Sport-Bereich, weil es zu einer normalen Muskelfunktion beiträgt. Auch für das Elektrolytgleichgewicht und den Energiestoffwechsel ist Magnesium relevant. Wissenswertes: Häufig auch als „Anti-Stress-Mineral“ bezeichnet leistet Magnesium wichtige Aufgaben hinsichtlich einer normalen Muskelfunktion und ist für die Funktion des Nervensystems bedeutsam.

Spurenelemente:

Selen: Das Spurenelement Selen trägt zu einer normalen Funktion der Schilddrüse bei. Aber auch für das Immunsystem sowie antioxidativen Zellschutz braucht unser Körper Selen. Wissenswertes: Unsere Selenversorgung hängt von der Nahrungskette ab - wenn bereits der Boden arm an Selen ist, enthalten auch die darauf angebauten Pflanzen wenig Selen.

Jod: Nicht umsonst wird Speisesalz hierzulande jodiert. Unsere Böden sind arm an Jod und Lebensmittel enthalten nur so viel Jod wie der Boden, von dem sie stammen. Das Spurenelement trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei und wird für die Produktion der Schilddrüsenhormone benötigt. Wissenswertes: Die DGE empfiehlt eine Aufnahme von 180 mcg Jod pro Tag, für Schwangere und Stillende deutlich mehr. Natürlich jodreiche Lebensmittel sind vor allem Seefische.

Zink: Austern sind gut für die Fruchtbarkeit? Könnte am hohen Zink-Gehalt liegen. Denn das Spurenelement ist nicht nur für die Immunfunktion wichtig, es ist Basis einer gesunden Fertilität. Wissenswertes: Spitzenreiter in Sachen Zink sind Kürbiskerne, Mohn und Leinsaat. Da Zink für das Immunsystem bedeutsam ist, sollte gerade im Winter auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden.

Artikel verfasst von
Gesundheitswissenschaftlerin
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