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"No poo": Haarewaschen ohne Chemie

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„No poo“ – eine Methode, seine Haare mit natürlichen Produkten zu pflegen, ganz ohne Chemie, wird immer beliebter. Wie die Haarpflege ohne Seife, Shampoo und Spülung funktioniert und welche Vorteile diese Variante hat, erklärt Julia ganz ohne Schaumkrone und Duftstoffe.

Seit April dieses Jahres wasche ich mein Haar nicht mehr mit herkömmlichen Haarshampoos. Bei Kosmetikprodukten ist mir schon seit Langem wichtig, dass sie so wenig chemische Stoffe wie möglich enthalten, tierleidfrei produziert und gering verpackt sind. Viele der Pflegeprodukte stelle ich einfach selbst her, bei Haarpflegeprodukten stieß ich aber lange Zeit an meine Grenzen.

Weg mit dem herkömmlichen Shampoo

Auf einem Flohmarkt stieß ich dann zufällig auf einen Seifenmacher, in dessen Sortiment sich neben wunderbar duftenden, biologischen Seifen auch Haarseifen fanden. Ich war sofort begeistert, schließlich passte es perfekt in mein Schema: unverpackte, vegane Naturkosmetik. Nach der ersten Haarwäsche entwickelte sich die Seife zu meinem neuen Lieblingsprodukt unter den Pflegeprodukten. Herkömmliche Shampoos kamen mir von diesem Zeitpunkt an nicht mehr in mein Haarpflegesortiment.

Eine Zeit lang war ich glücklich mit dieser Haarseife, nach und nach aber fühlte sich mein Haar an, als hätte ich es mit Wachs behandelt und ich war mit diesem Zustand nicht zufrieden. Auch meine Kopfhaut war stellenweise unangenehm trocken. Aber wieder Shampoo verwenden? Lieber nicht.

Die "No poo"-Methode

Im Internet bin ich schon während meiner Haarseifen-Zeit zunehmend auf Berichte über Experimente gestoßen, die Haare „no poo“ zu pflegen. Ähm, wie bitte? „No poo“? Großes Fragezeichen. Wie ich schließlich herausfand, war ich bereits auf „no poo“ umgestiegen, ohne es zu wissen. Das ist einfach die Bezeichnung dafür, bei der Haarpflege auf konventionelle Shampoos und somit auf Chemie, Silikone und Konservierungsmittel am eigenen Haupt zu verzichten. Mit Roggenmehl, verschiedenen Arten von Heilerden und noch anderen Produkten sollte ich laut den verschiedensten Berichten meiner Lieblingsblogger meine Haare sauber bekommen. Naja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt und ich wollte mich haarpflegetechnisch ohnehin umorientieren.

Meine Wahl fiel schließlich auf Roggenmehl und grüne Heilerde, beides probierte ich einige Wochen am Stück aus. Das Prinzip der Anwendung ist ziemlich simpel. Roggenmehl als auch Heilerde wird mit Wasser vermischt und bei der Haarwäsche ins nasse Haar ähnlich wie Shampoo einmassiert und anschließend wieder ausgewaschen. Dadurch, dass sich beide Gemische nicht aufschäumen, dauert die Anwendung etwas länger und es ist anfangs ungewohnt, keine riesige Schaumkrone am Kopf zu tragen. Man gewöhnt sich aber daran und hat auch ohne Schaum ein einwandfrei sauberes Gefühl am Kopf.

Zugegeben, ich machte mir vor der ersten Haarwäsche schon Sorgen, ob ich diese Pampe auch wieder aus meinem Haar bekommen werde. War aber alles gar kein Problem. Für das Auftragen gibt es auch verschiedene Methoden: Teilweise kopfüber, Haarpartien abtrennen oder einfach drauf klatschen. Wichtig ist nur, die Masse auf dem gesamten Kopf und somit auch auf der gesamten ‚Haarpracht zu verteilen. Das Auswaschen dauert je nach Haardichte und -länge unterschiedlich lange. Du solltest aber unbedingt darauf achten, die Haare von allen Rückständen sauber zu bekommen.

Wichtig beim Waschen ohne Poo ist die saure Rinse zum Abschluss. Diese setzt sich aus Wasser oder auch Kräutertee und einem Essig deiner Wahl zusammen. Diese Mixtur wirkt als Spülung und kümmert sich darum, den pH-Wert in Balance zu halten. Einfach die Mischung über das Haar gießen und nach Belieben im Haar lassen oder wieder auswaschen. Am besten du spülst das Haar vor oder nach der Rinse mit eiskaltem Wasser ab. Das dient dazu, die Haaroberfläche zu verschließen und zu glätten, und es verleiht dem Haar einen schönen Glanz.

Man tut sich selbst und seinem Haar etwas Gutes und kann zugleich Umwelt und Ressourcen schonen.

Das Ergebnis

Egal ob Roggenmehl oder Heilerde, ich war mit den Ergebnissen vollauf zufrieden. Mein Haar glänzte, war weich, leicht zu kämmen und kräftig. Sogar meine Kopfhaut war wieder in Ordnung und ich hatte keine Probleme mit juckenden Stellen. Für mich hat sich der Versuch, ohne Shampoo auszukommen, vollkommen gelohnt und der Platz, an dem früher Shampoo und Co. in meinem Badezimmerschrank standen, wird auch weiterhin leer bleiben. Mir waren die Tipps und Erfahrungsberichte auf dem Blog „Dariadaria“ eine große Hilfe, ansonsten findet man genügend weitere Informationen online zu diesem Thema, schließlich schlägt der Trend unter Naturkosmetikfans und in der Zero-Waste-Bewegung große Wellen.

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