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Salzkammergut Trophy – einmal Hölle und zurück

Ein Erlebnisbericht zum Mythos „200er“

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Die beiden Pure Athleten Manuel Pliem und David Schöggl von der UCI Mountainbike Mannschaft KTM Pro Team nehmen bei der 20. Auflage der Salzkammergut Trophy den Mythos „200er“ in Angriff und hoffen darauf, ein Wörtchen um den Sieg mitreden zu können. Unter dem Motto „Einmal Hölle und zurück“ liefert das Team in diesem dreiteiligen Erlebnisbericht einen Einblick in den Mythos, die Vorbereitung auf das „Monster-Rennen“ und die Erlebnisse und Gedanken vor, während und nach dem Bewerb.

Die Salzkammergut Trophy und der Mythos „200er“

Die Salzkammergut Trophy ist Österreichs größtes Mountainbike-Fest. Über 5.000 Radsportler zieht es Jahr für Jahr nach Bad Goisern (OÖ), um in der UNESCO Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut die sportliche Herausforderung zu finden.  Die diesjährige Jubiläumstrophy am 15. Juli 2017 beginnt für die 900 Härtesten unter den Mountainbike-Sportlern – heute genauso wie im Jahr 1998 –
bereits um 5 Uhr morgens. Dann heißt es antreten am Marktplatz von Bad Goisern zur Extremdistanz, dem legendären „200er“. Wie nicht schwer zu vermuten, steckt hinter dieser Bezeichnung die Kilometer-Anzahl, die es auf der Extremdistanz zu bezwingen gilt. Genauer gesagt geht es sogar um unglaubliche 210,3 Kilometer und 7.119 Höhenmeter, die vor den Teilnehmern liegen. Besonders beeindruckend ist, dass in diesem Jahr sogar über 900 Mountainbiker für diese Distanz gemeldet sind. 

Entschluss, Streckenbesichtigung und Vorsätze - Manuel und David über ihre letzten Wochen vor dem Start

Auch in unseren Köpfen schwebte die Teilnahme beim legendären „200er“ schon länger herum und in diesem Jahr sollte es endlich soweit sein. Sobald diese Entscheidung getroffen war, war klar – dieses Ding nehmen wir ernst – und zwar so richtig! Die spezifische Vorbereitung auf ein Rennen dieser Dimension ist für den sportlichen Erfolg unermesslich und so war es uns wichtig, möglichst alles auf den großen Tag, den 15. Juli, auszulegen.

Bei der Salzkammergut Trophy führt es die Mountainbiker auf einer Distanz von 200 km über tausende Höhenmeter.

Genau zwei Wochen vor dem Bewerb entschieden wir uns dazu, die gesamte Strecke, auf zwei Tage aufgeteilt abzufahren und das hat sich so richtig bezahlt gemacht!  Der Großteil der Strecke war bereits nahtlos ausgeschildert und auch die Trophy-Stimmung kam schon spürbar auf, denn zu unserer Überraschung begegneten uns auch andere Biker, die eine der acht möglichen Distanzen am Plan hatten. Auch aus taktischer Sicht schätzen wir die Streckenbesichtigung als wichtigen Faktor ein. Die Länge und Steigung, die Abfahrten, die Trails etc. – all diese Informationen sind wichtig, um sich ein Rennen, und vor allem ein Rennen dieser Länge, gut einteilen zu können. Für viele Teilnehmer der A-Distanz geht es sicherlich ums Durchkommen, schließlich sind über 200 Kilometer und mehr als 7.000 Höhenmeter zurückzulegen. Für uns - mit 850 Trainingsstunden und 18.000 Radkilometern pro Jahr - geht es darum, das Ganze schnellstmöglich unter die Räder zu bekommen.

Natürlich machen wir uns in den Wochen vor der Trophy auch Gedanken, wie sich dieses Rennen entwickeln könnte. Bis jetzt haben wir noch nie diese Dimension an Höhenmetern an einem Tag bewältigt und auch die Rennzeit von 10 Stunden ist für uns völliges Neuland. Wir haben also großen Respekt vor dieser Herausforderung. Auch machen wir uns viele Gedanken, was wir während der enormen Distanz essen und trinken sollen; welche Reifen am besten geeignet sind, ob wir eventuell Kleidung oder sonst was (z.B. Sonnenbrille, Handschuhe,...) wechseln sollten und auch ob es sich eventuell lohnen würde, über gewisse Passagen das Bike zu schieben oder in der Feedzone auch mal eine kurze Pause einzulegen. Denn am Ende gilt es, keine unnötigen Körner zu verbrauchen und so energiesparend wie möglich voran zu kommen. Also Fragen über Fragen, die es in den nächsten Tagen zu sortieren und klären gilt.

David Schöggl und Manuel Pliem platzieren sich in den TOP5!

 Wir haben die 210,2 Kilometer lange A-Strecke, auf 7.119 Höhenmetern, bei der legendären Salzkammergut Trophy absolviert und das mit einem großartigen Erfolg für uns! Wir konnten beide bei der Jubiläums-Ausgabe einen Platz unter den TOP 5 erradeln.

Neben der herausfordernden Strecken Topographie mussten wir vor allem mit den harten Wetterbedingungen kämpfen. Die immer wieder einsetzenden Regenschauer und daraus resultierenden schlammigen und rutschigen Streckenpassagen machten unseren langen Tag am Bike nicht gerade einfacher.

David Schöggl: Am Ende wurde es für mich, mit der beachtlichen Zeit von 10:35:55 der vierte Gesamtrang. Manuel und ich haben unseren Plan, unser eigenes Tempo zu fahren, von Beginn an umgesetzt und daran das ganze Rennen festgehalten. Die Freude über dieses tolle Ergebnis ist groß, auch wenn das verpasste Podium etwas schmerzt. Das Erlebnis 200er ist schon einmalig und vor allem bei diesen Wetterbedingungen eine besondere Herausforderung. Wir und unsere Betreuer waren aber optimal darauf vorbereitet und so konnte ich meine Leistung gut abrufen.

Manuel Pliem: Für mich hingegen verlief das Rennen durchwachsen, denn ich habe leider keinen guten Tag erwischt und musste mich vom Start weg durchs Rennen kämpfen. David und ich haben als Team zwar sehr gut zusammengearbeitet und konnten uns bis Hallstatt gut unterstützen. Ab da war bei mir aber der Ofen aus und ich fuhr den Salzberg beinahe rückwärts wieder hinunter. Ich bin froh, bei diesen Bedingungen dennoch gefinisht zu haben, auch wenn ich unter meinen Möglichkeiten geblieben bin.

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