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Schwangerschaft &
Stillzeit

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Fehlen der Mutter wichtige Nährstoffe, so fehlen sie auch dem Neugeborenen. Ein optimaler Mikronährstoffstatus ist somit in der Schwangerschaft und der Stillzeit von großer gesundheitlicher Bedeutung für Mutter und Kind.

Eine Formel für die Bilderbuch-Schwangerschaft ist noch nicht erfunden, aber wir können unseren Körper in dieser besonderen Lebensphase auf viele Arten unterstützen. Während der Schwangerschaft macht der weibliche Körper zahlreiche Veränderungen durch. Der Hormonhaushalt wird einmal komplett durchgewirbelt, der Körper beginnt sich zu verändern und sowieso steht das Leben plötzlich Kopf – wenn auch auf eine wunderbare Art und Weise. Von nun an gibt es für die werdende Mutter ein neues Credo: Für zwei denken, aber nicht für zwei essen. Denn auch wenn der Körper einen höheren Bedarf an vielen Nährstoffen hat, so bedeutet das nicht, dass man insgesamt mehr Nahrung zu sich nehmen muss. Durch eine bewusste Ernährung und Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte (wenig Kalorien im Verhältnis zum Nährstoffgehalt) kann dieser Bedarf nämlich leichter gedeckt werden.

Der Bedarf an vielen Mikronährstoffen ist ab dem 4. Schwangerschaftsmonat deutlich erhöht.

Neben einer ausreichenden Energiezufuhr und genügend Flüssigkeit sollte nun mehr denn je die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen im Mittelpunkt stehen, da der Bedarf an vielen Mikronährstoffen ab dem 4. Schwangerschaftsmonat deutlich erhöht ist. Die Entwicklung des Ungeborenen steigert den Bedarf an Mikronährstoffen teilweise sogar um bis zu 100%. Auch später, während der Stillzeit, bleibt der erhöhte Bedarf für Mutter und Kind bestehen, da der Säugling auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung durch die Muttermilch angewiesen ist. Es ist also wichtig, der Ernährung gerade jetzt besonders viel Beachtung zu schenken und vor allem die Mikronährstoffzufuhr zu hinterfragen. Laut aktuellem Ernährungsbericht ist besonders auf die ausreichende Zufuhr von Folsäure, Eisen, Zink und Vitamin D zu achten. Die zusätzliche Aufnahme von DHA ist ab Beginn der Schwangerschaft sinnvoll und spätestens ab dem 4. Schwangerschaftsmonat absolut empfehlenswert.

Folsäure (Folat)

Folsäure wird der Gruppe der B-Vitamine zugeordnet. Im Körper wird sie durch das Zusammenwirken von den Vitaminen C und B12 zu Tetrahydrofolsäure (THF) reduziert. THF hat zudem eine Bedeutung in der DNA- und RNA-Synthese, die vor allem für die Wachstums- und Zellteilungsvorgänge eine Rolle spielen. Zudem ist es von Vorteil, bereits vor einer geplanten Schwangerschaft auf den Folsäurespiegel zu achten. Frauen, die schwanger werden wollen, sollten zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung 400 µg Folsäure pro Tag ergänzen.

Eisen

Eisen ist in unserem Körper das mengenmäßig wichtigste Spurenelement. Ein Erwachsener hat zwischen 3 und 5 g Eisen im Körper. Während den vielen neuen Erfahrungen und Veränderungen vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft kann es schon einmal vorkommen, dass eine ausgewogene Ernährung und somit die Versorgung mit Eisen etwas auf der Strecke bleibt. Denn während den neun Monaten verdoppelt sich der Eisenbedarf, da neben der Neubildung von mütterlichem Gewebe auch Fetus und Plazenta versorgt werden. Besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel und in der Stillzeit ist es wichtig, darauf zu achten. Zur Verbesserung der Bioverfügbarkeit von Eisen sollte auch gleichzeitig genug Vitamin C für den Organismus bereitgestellt werden. In der Schwangerschaft liegt der tägliche Eisenbedarf bei 30 mg – im Vergleich zu 10-15 mg für Erwachsene.

Zink

Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Ähnlich wie Magnesium ist es an mehr als 300 Enzymsystemen beteiligt. Eine besonders hohe Zinkkonzentration ist in Haaren, Prostata, Hoden, Eierstöcken, Muskeln und Knochen zu finden. Das Spurenelement ist bei allen Zellteilungsprozessen von zentraler Bedeutung. Bereits beim Kinderwunsch ist es wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Zink zu achten, da es die Fruchtbarkeit von Mann und Frau unterstützt.

Jod

Jod ist ein essentielles Spurenelement und der Baustein in unserem Körper. Denn die ausreichende Versorgung mit Jod ist für eine normale geistige Entwicklung notwendig. Das Spurenelement ist außerdem an der Funktion der Schilddrüse beteiligt. Schilddrüsenhormone haben einen Einfluss auf zahlreiche Stoffwechselprozesse, die Steuerung von Wachstum- und Organentwicklung, den Wärmehaushalt oder auch die Fertilität. Der tägliche Bedarf an Jod beträgt zwischen 180 und 200 µg, jedoch steigt dieser in Schwangerschaft auf 230 und in der Stillzeit auf 260 µg an.

Magnesium

Magnesium ist ein „Vielkönner“ und im Körper an über 300 Enzymsystemen beteiligt. Das Herz, die Skelettmuskulatur, die Nieren und das Gehirn sind jene Organe mit der höchsten Magnesiumkonzentration. Besonders in der Schwangerschaft ist es daher ratsam, den Körper mit genügend Magnesium zu versorgen um den erhöhten Bedarf zu decken. Der Tagesbedarf ist besonders in der Stillzeit nachweislich erhöht (390 statt 300 mg).

Calcium

Calcium ist nicht nur von zentraler Bedeutung für die Mineralisierung und Festigkeit des Knochengewebes und der Zähne, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Muskelkontraktion und der Reizübertragung im Nervensystem.

Vitamin D

Der Calciumstoffwechsel ist eng mit der ausreichenden Versorgung mit Vitamin D verknüpft, daher ist auch Vitamin D wichtig für den Knochenstoffwechsel. Zusätzlich hat es eine Funktion bei der Zellteilung und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Da Vitamin D-Mangel ein sehr verbreitetes Phänomen ist, sollte generell auf eine gute Versorgung geachtet werden. Gerade in Schwangerschaft und Stillzeit stellt das Vitamin einen bedeutsamen Mikronährstoff dar und trägt zur Gesundheit von Mutter und Kind bei. Das Vitamin wird in erster Linie vom Körper selbst über Sonnenlichtexposition gebildet.

Omega-3-Fettsäuren

Ungesättigte, langkettige Omega-3-Fettsäuren geraten in der Schwangerschaft und Stillzeit oft ins Hintertreffen. Der Körper reichert Omega-3-Fettsäuren in der Muttermilch an. DHA (Docosahexaensäure), eine Omega-3-Fettsäure trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns und der Augen des Babys in Schwangerschaft sowie Stillzeit bei.

Gesundheitsbezogene Angaben gemäß Health Claims VO
Die Aufnahme von DHA durch die Mutter trägt zur normalen Entwicklung der Augen und des Gehirns beim Fötus und gestillten Säugling bei. Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn zusätzlich zu der für Erwachsene empfohlenen Tagesdosis an Omega-3-Fettsäuren (d. h. 250 mg DHA und EPA) täglich 200 mg DHA verzehrt werden.

Artikel verfasst von
Pure Encapsulations
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