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Sommer, Sonne, Haut

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Die Sonne genießen und sich richtig vor ihr schützen, ist ein großes Thema. Neben hochwertigem Sonnenschutz von außen, können auch nutrikosmetische Möglichkeiten die unerwünschten Auswirkungen des Sonnenlichts auf die Haut reduzieren.

Sonnengebräunte Haut gehört für viele zu Sommer und Urlaub dazu. Mit dem richtigen Schutz und der richtigen Pflege können wir unsere Haut vor UV-induzierten Schäden so gut es geht bewahren. Treffen Sonnenstrahlen auf Hautareale, die dem Licht stark ausgesetzt sind – wie zum Beispiel das Gesicht – stellen sich die Zeichen der Hautalterung wie Faltenbildung, Pigmentstörungen und eine veränderte Hautstruktur wesentlich früher ein, als das im Zuge der normalen Hautalterung der Fall ist. Aber auch bestimmte Arzneimittel können, in Verbindung mit der Sonneneinstrahlung (UVA), einen Einfluss auf die Reaktion der Haut haben.

Unsere Haut erfüllt eine Reihe lebenswichtiger Funktionen. Damit das auch so bleibt, ist Sonnenschutz wichtig.

Haut, Sonne und Arzneimittel

Zahlreiche Arzneimittel können die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht steigern. So können innerlich oder auch als Creme angewandte Arzneimittel unter UV-Einwirkung auf der Haut zu einer so genannten Photosensibilisierung führen. Dieser Begriff fasst zwei Formen des hautgefährlichen Bündnisses zwischen Arznei und Sonnenlicht zusammen. Potenziell photosensibilisierende Medikamente, die im Winter gut vertragen werden, können im Frühling bzw. Sommer zu unangenehmen Hautreaktionen führen.

Innerliche Anwendung (Tabletten):

  • Harntreibende Mittel (Diuretika)
  • Blutdrucksenkende Mittel (Antihypertonika)
  • Antibiotika
  • Antidepressiva
  • Schmerzmittel (NSAR)

Äußerliche Anwendung (Cremes):

  • Benzoylperoxid (z.B. Benzaknen®)
  • Retinoide (z.B. Isotrex®)
  • Erythromycin (z.B. Eryaknen-4%-Gel)

Hautreaktion durch Arzneimittel

Die resultierenden Hautreaktionen ähneln häufig einem Sonnenbrand mit Hautrötung, Juckreiz und Blasenbildung. Auch Pigmentierungsstörungen nach der Abheilung sind möglich. Die Ausbildung bzw. das Erscheinungsbild der Reaktion ist mitunter auch von Bräunungsgrad, Hautdicke und Behaarung geprägt. Die Reaktionen können auch bei Sonnenexposition hinter Glasscheiben zum Beispiel beim Autofahren und durch Besonnung in dünner Kleidung auftreten, da diese zwar UV-B-, nicht aber UV-A-Strahlen abhalten können.

Antioxidative Vitamine

UV-vermittelter oxidativer Stress spielt bei allen lichtbedingten Hautproblemen eine Rolle. Die Vitamine C und E bieten auch der Haut einen potenten Schutz vor freien Radikalen – sie tragen nämlich dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Außerdem leistet Vitamin C auch einen Beitrag zu einer normalen Kollagensynthese. Wiederholte starke Sonnenbestrahlung lässt die Plasmaspiegel von Vitamin C und E in der Haut allerdings absinken und beeinträchtigt dadurch die zelleigenen Schutzmechanismen.

Carotinoide

Beta-Carotin kann einen dezenten natürlichen Tönungseffekt auf der Haut bewirken. Die Sonnenbräune erscheint ebenmäßig und lässt sich auch über die Urlaubsdauer hinaus verlängern. Empfehlenswert ist es, schon 3–4 Wochen vor dem geplanten Sonnenurlaub mit einer bewussten carotinoidreichen Ernährung zu beginnen. Zur Gruppe der Carotinoide zählen auch die orange-gelb gefärbten Verbindungen Lutein und Zeaxanthin. Die beiden Verbindungen kann der menschliche Organismus nicht selbst herstellen und müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in grünem Blattgemüse wie Kohl und Spinat. Weitere Quellen sind u. a. Brokkoli, Karotten, Zucchini und Tomaten. Als einzige tierische Quelle ist Eidotter zu nennen.

Hyaluronsöure

Die Haut kämpft im Sommer auch mit zusätzlichen Stressfaktoren wie Wind, Klimaanlagen und Hitze. Hier kann die Anwendung gut bioverfügbarer Hyaluronsäure empfohlen werden. Diese findet sich mittlerweile auch in zahlreichen Kosmetikprodukten. Durch seine feuchtigkeitsbindende Eigenschaft soll es für eine pralle Haut sorgen und erfolgreich unterpolstern.

Artikel verfasst von
Gesundheitswissenschaftlerin
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