close
close
Österreich
Deutschland
DACH-Raum Apotheke finden

Europa
Europe Onlineshop
close
Looks like you are in United States.
Go to your local Onlineshop?

Yes, please
No, thanks
close

Healthy News

Immer gut versorgt

Um leichter zu leben, braucht es nicht viel:

Vor allem, wenn alle Tipps und Tricks zu gesunder Ernährung und einem unbeschwerten Lebensstil direkt in dein Postfach flattern. Abonniere jetzt unseren Blog und staune jeden Monat aufs Neue, wie leicht es sich mit Mikronährstoffen durchs Leben tanzen lässt.

Du bekommst gleich noch eine Bestätigungs-E-Mail zugeschickt. Erst mit der Bestätigung dieser E-Mail erhältst du unseren Newsletter. Deine Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen.

Dominik Distelberger

Sportlerportrait

scroll

Dominik Distelberger ist im Zehnkampf die österreichische Nummer 1. Wie der Olympia-Teilnehmer in die Zukunft blickt – und was ihn zwölf Jahre an der Leichtathletik-Spitze gelehrt haben.

28. Mai 2016. Dominik Distelberger – 26 Jahre alt, 19-facher österreichischer Meister, dreifacher österreichischer Rekordhalter – erkämpft sich am Hypo-Meeting in Götzis sein Ticket nach Rio. Mit 8175 Punkten im Zehnkampf, der Königsklasse in der Leichtathletik, landet er einen persönlichen Rekord und überbietet das Qualifikations-Limit um 75 Punkte. „Ich freue mich extrem über das Ergebnis“, sagt er nach dem Bewerb, „aber jetzt heißt es: gesund bleiben und weiter hart trainieren.“ Distelberger ist sein eigener größter Kritiker. Während ihm auf Facebook hunderte Menschen gratulieren, ist Distelberger im Kopf schon wieder im Analysemodus. Ein Blick auf den Weg eines Zehnkämpfers an die Spitze.

Dominik Distelberger kommt 1990 als zweiter von drei Brüdern im Purgstall im Mostviertel auf die Welt. Seine Kindheit verbringt er auf dem Vierkanthof der Eltern – ein Tourismusbetrieb mit Pferden, Tennisplatz, Fußballplatz und Trampolinanlage. Eine Umgebung, die seine Leidenschaft für Bewegung in der Natur von früh auf fördert. Er verbringt viel Zeit draußen, spielt Fußball beim örtlichen Verein. Der Sport allerdings ist nicht mehr als ein Hobby. Eine Ausbildung an Tourismusschule St. Pölten steht in Aussicht, später einmal soll er den elterlichen Betrieb übernehmen.

„Wer seine Limits ignoriert, ist am Ende verletzt und kann überhaupt nicht trainieren.“

Dominik Distelberger

Doch es kommt anders.

2004 wird Distelberger, damals Hauptschüler, auf einem Leichtathletik-Schülerwettkampf entdeckt. Mit seinen 14 Jahren knackt er im Weitsprung bereits mühelos die Sechs-Meter-Marke, und das ohne jegliches Training. Die Veranstalter erkennen sein Talent, er tritt dem Leichtathletikverein Union Purgstall bei, dessen Mitglied er bis heute ist. Bald folgt ein Anruf des Nationaltrainers Herwig Grünsteidl, der ihn ins Leistungssportzentrum (ÖLSZ) in der Südstadt einlädt. Gemeinsam mit dem Vater fährt er zum Probetraining. Eine Entscheidung für den Leistungssport wäre eine Entscheidung gegen den Betrieb zuhause. „Mein Vater hat damals gesagt, ich kann machen, was ich will. Das sehe ich nach wie vor nicht als selbstverständlich.“ Distelberger sagt zu und beginnt mit dem Training in der Südstadt. Mit 18 Jahren wird er zum Heeressportler beim Bundesheer.

Eine Verletzung am Sprunggelenk nimmt Distelberger 2012 aus dem Rennen, bevor die Olympia- Qualifikationsläufe überhaupt begonnen haben. London 2012? Abgeblasen. Die restliche Saison über findet er nicht mehr zu seiner Hochform zurück. Eine Zeit der Rückschlage, die seine Motivation erschüttert: „Ich wollte damals zwei, drei Monate nichts von der Leichtathletik wissen.“ Doch mit jedem Wettbewerb, bei dem er zusieht, schwindet die Frustration. Dominik kämpft sich aus dem Tief – mit dem langfristigen Ziel Olympia 2016. Auf Facebook schreibt er salopp: „Dann eben in vier Jahren.“ Er sollte Recht behalten.

Die Saison 2016 startet Distelberger verletzungsbedingt spät. Zwölf Jahre Leichtathletik haben ihn gelehrt, nach einer Verletzung – diesmal ist es die Achillessehne – vorsichtig wieder mit dem Training zu starten, denn „Gesundheit ist die Hauptsache“. Auf zwei Trainingslagern mit seinem deutschen Kollegen Kai Kazmirek und dem estnischen Olympiasieger Erki Nool bringen Distelberger in Form, Wochen später darf er sich Olympia-Teilnehmer nennen. Ein Traum wird wahr. Ein Traum, für den er noch viele Stunden trainieren wird.

Was er bei all dem gelernt hat? Seine Leistungsfähigkeit einschätzen zu können, sei im Training am wichtigsten. Denn: „Wer seine Limits ignoriert, ist am Ende verletzt und kann überhaupt nicht trainieren.“

Vorschaubild © Mathias Lixl

Blog abonnieren
Das könnte dich auch interessieren