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Wandertipp
Hochstaufen

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Für geübte Bergsteiger bietet diese anspruchsvolle Bergtour alle Anforderungen eines gelungenen Ausflugs in die Berge. Steile Wälder, schroffe Steige und die Nähe zum Fels sorgen für innere Jubelschreie. Dabei sind festes Schuhwerk, alpine Erfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit absolute Pflicht.

Tour: Hochstaufen-Bergtour über Steinerne Jäger
Länge: 13,42 km
Dauer: 6 Std.
Ausgangspunkt:
Bad Reichenhall – Deutschland
Gipfel: Hochstaufen 1.771 m
Hinweis: Nur für geübte Wanderer, an heißen Tagen nicht zu empfehlen, sehr exponierte Lagen

In voller Montur und ausreichend Wasser im Rucksack kann die Tour starten. Ausgehend vom Wegezentrum 4 (Rupertus Therme/Nonn) in Bad Reichenhall (GER) führt der Weg über den Nonner Steg zur Naturkneippanlage am Seebach. Wer hier schon die Füße ins kalte Wasser stecken will, sollte eher einen kühleren Tag wählen, denn ab da geht es erst richtig bergauf. Über die Brücke führt der Weg ansteigend in Richtung Nonner Oberland weiter zur Padinger Alm - erste Einkehrmöglichkeit oder alternativer Ausgangspunkt mit etwa einer Stunde Zeitersparnis. Es empfiehlt sich hier noch die Trinkflaschen aufzufüllen bevor es entlang der Forststraße, vorbei an der Abzweigung des Bartlmahdweges, zum Steig „Steinerne Jäger“ geht. Ab jetzt gilt die schwarze Route, welche den hohen Schwierigkeitsgrad andeutet. Durch steiles Waldgelände führt der Steig zu einer Wiese – die sogenannte „Buchmahd“ – und oberhalb nach links in die Felsen des Ostgrates inklusive leichte Kletterpassagen.

Die Wegmarkierungen sind unbedingt zu beachten, versteigt man sich hier, ist es äußerst schwierig wieder zurück auf den Pfad zu gelangen. Durch alpines und äußerst schroffes Gelände führt ein aussichtsreicher Steig über Felsstufen – was für Steinböcke ein Leichtes ist, erfordert für uns teilweise den Einsatz der Hände. Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und konzentriertes Gehen bis hin zum Reichenhaller Haus (Einkehrmöglichkeit Mitte Mai bis Ende Oktober) auf 1750m Seehöhe sind absolute Pflicht. Geübte Bergsteiger dürften kaum Probleme aufweisen und nach etwa 3 Stunden den Aufstieg absolviert haben. Ein paar weitere Gehminuten bergauf – vorbei an der Staufenkapelle – Richtung Gipfel des Hochstaufen, wird man mit einer prächtigen Aussicht und einem sagenhaften Rundumblick belohnt.

Der Abstieg über den Steig „Steinerne Jäger“ ist nicht zu empfehlen. Der markierte Weg über Bartlmahd ist hier definitiv die bessere Variante.

Ich wünsche eine angenehme und vor allem wunderschöne Bergtour im Süden Deutschlands!

Artikel verfasst von
Hobby-Wanderer
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