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Führen aus der Ferne

Darauf kommt es an

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Daheim ist’s doch am Schönsten. Doch wie gelingt es als Führungskraft, in den eigenen vier Wänden auf Distanz ein Team zu führen? Mit diesen Tipps wird dein Zuhause schon bald zum Home Sweet Home-Office.

Als Führungskraft kann man Mitarbeiter dabei unterstützen, ihre eigenen Wege zu gehen. Doch im Home-Office fehlt es an der gemeinsamen Zeit, den Momenten zwischen Meetings und auch an der Möglichkeit, sich selbst ein Bild von den Mitarbeitern zu machen.

Die Personalberatung Hogan Assessments hat erforscht, welche Charakteristika besonders wichtig sind, um als Long-Distance-Führungskraft im Home-Office eine gute Figur zu machen. Man nehme: Ausgeglichenheit, Einfühlungsvermögen, Ambition, Wissbegierde und Selbstlosigkeit. Am besten mehrmals täglich. Sehen wir uns doch genauer an, was mit diesen Eigenschaften genau gemeint ist und was wir aus der Studie lernen können.

Ausgeglichenheit: More than a feeling

Der Fels in der Brandung sein. Was wie ein Klischee aus Motivationspostern klingt, ist jedoch das wahre Fundament einer guten Führungskraft – auch auf Distanz. Führung bedeutet Fokus: Fokussiere dich auf das gemeinsame Ziel, gib eine klare Richtung vor und sprich Unsicherheiten und Konflikte proaktiv an. So vermittelst du deinem Team Sicherheit. Und du gibst Mitarbeitern, die zu Zweifeln und Panik neigen, die Ruhe und Stabilität, die sie brauchen, um sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren.

Führen aus der Ferne: "Leadership"

Empfehlung

Gerade wenn es darum geht, Stimmungen zu transportieren, reicht eine E-Mail oder ein Anruf einfach nicht aus. Versuche daher regelmäßige Video-Calls und Meetings einzuberufen. Auch wenn es anfangs vielleicht Überwindung kostet, so ist es doch ein unersetzbares Gefühl, wenn der Chef lächelt, wenn man einen Projektzwischenstand präsentiert. Und außerdem, Wiedersehen macht Freude!

Einfühlungsvermögen: Sharing is caring!

 Sich in Mitarbeiter hineinversetzen – das ist auf Distanz noch etwas schwieriger als sonst. Gerade im Home-Office ist es für Mitarbeiter nicht immer einfach, Berufliches von Privatem zu trennen. Ängste, Unsicherheiten, private Probleme und das Gefühl der Isolation vom Team können Mitarbeiter beschäftigen und ablenken.
Im Home-Office gilt daher genau das gleiche, wie im Büro: Einfühlungsvermögen muss man zeigen, denn nur so kann es wahrgenommen werden – Regelmäßige Check-ins und Gespräche, Feedback-Sessions und persönliche Erreichbarkeit sind hier besonders wichtig. Die Mitarbeiter aktiv zur Kontaktaufnahme zu ermutigen kann hilfreich sein, um das Gefühl der Überforderung und des Alleingelassen-werdens mit komplexen Aufgaben zu verringern.

Führen aus der Ferne: "Support" your team

Idee

Mini-Updates können maximale Motivation bewirken. Schicke doch weekly Newsletter oder Whatsapp-Updates an dein Team mit kurzen Tricks und Tipps, die du selbst nutzt, um kreativ und aktiv zu bleiben. Du hast Angst davor, nicht die richtigen Worte zu finden? Sende doch einfach mal eine individuelle Team-Playlist, ein inspirierendes Pinterest-Board oder einen Artikel, den du selbst gerne gelesen hast.

Ambition: Schritt für Schritt

 Produktive Arbeit braucht ein Mindestmaß an Struktur. Besonders, wenn sie im eigenen Wohnzimmer stattfindet. Erreichbare Ziele, kurze Arbeitsetappen und regelmäßige, transparente Updates strukturieren die Tage oder auch Wochen im Home-Office. Als Führungskraft muss man proaktiv Prozesse und Work-Settings entwickeln und vorgeben, um dafür zu sorgen, dass jeder Mitarbeiter im Home-Office erfolgreich sein kann. So gelingt es, die Mitarbeitermotivation hoch zu halten und dafür zu sorgen, dass das kreative Chaos nicht die Überhand gewinnt.

Führen aus der Ferne: produktive Arbeit braucht Struktur

Im Home-Office gilt es ebenso, das Verhalten vorzuleben, das man von seinem Team erwartet: Transparenz, Erreichbarkeit und regelmäßige Gespräche über die aktuellen Projekte und erreichten Ziele. Gerade im Home-Office ist das Ziel das Ziel, denn der Weg dorthin ist leider nicht sichtbar – außer man bespricht ihn gemeinsam und tauscht sich zu Ideen und Zwischenschritten aus.

Inspiration

Gerade im Home-Office empfiehlt es sich, die Arbeit in kleinere, leicht bewältigbare Zwischenschritte einzuteilen, um fokussiert zu bleiben. Hier eignet sich die bekannte Pomodoro-Technik sehr gut. Die Methode ist ein Klassiker des Time-Managements und wird seit den 80ern erfolgreich angewandt. Bei der Methode werden zuerst Kurzziele schriftlich formuliert. Dann schaltet man den Timer auf 25 Minuten und bearbeitet die erste Aufgabe bis der Wecker klingelt. Nach fünf Minuten Pause geht es auf zum nächsten Pomodoro. Nach vier Durchgängen gibt es dann auch eine längere Pause von 15 – 20 Minuten.

Führen aus der Ferne: Pomodoro-Technik im Home Office

Offenheit: It’s never too late for a new beginning

Neue Technologien und Tools haben die produktive Arbeit im Home-Office erst ermöglicht. Als Führungskraft ist es besonders wichtig, Neuem gegenüber offen zu sein und Tools auszuprobieren, um das Setup zu finden, das am besten zum Team passt: Sind es Video-Hangouts? Instant-Messages? Projektmanagement Tools wie Slack? Führungskräfte brauchen hier einen Informationsvorsprung, um das Team auf dem neuen Weg zu begleiten, Unsicherheiten abzufangen – und um sicherzustellen, dass der Teamspirit und die Kreativität den richtigen Kanal finden, um zur Geltung zu kommen.

Anregung

Viele Menschen lieben die Ruhe im Home-Office, aber eben nicht alle. Um einen klaren Gedanken zu fassen, brauchen manche Mitarbeiter auch ein bisschen Action um sich herum. Genau da setzt Noisli an und versorgt seine User mit beruhigenden Hintergrundgeräuschen wie Kaffehaustrubel, Vögelgeräusche oder gedämpfte Gesprächsfetzen aus dem „Office nebenan“. Klingt gut, oder?

Selbstlosigkeit: There’s no I in Team

Je besser die Führungskraft performt, desto besser sind die Leistungen der Mitarbeiter. Daher müssen auch im Home-Office Wohlbefinden, Zufriedenheit und der Team-Spirit im Vordergrund stehen. Hier ist Kreativität gefragt! Denn wie zeigt man den Mitarbeitern am besten, dass ihr Wohlbefinden im Vordergrund steht? Durch Erreichbarkeit, Offenheit und Gesprächsbereitschaft.

Tipp

Blockiere jeden Tag eine Stunde als „Open Door“ im gemeinsamen Kalender. In dieser Zeit können die Mitarbeiter einfach anrufen – ohne Voranmeldung. Diese strukturelle Maßnahme zeigt, dass Gesprächsbereitschaft mehr ist, als nur ein Lippenbekenntnis.

Quellen:
Sandy Mobley; Building Healthy Communications With a Remote Workforce; https://www.workforce.com/news/building-healthy-communications-with-a-remote-workforce
Scott Gregory; Don’t Become an Absentee Leader While Working Remotely; https://www.hoganassessments.com/dont-become-an-absentee-leader-while-working-remotely/#more-10294
Karen Sobel-Lojeski; The Subtle Ways Our Screens Are Pushing Us Apart; https://hbr.org/2015/04/the-subtle-ways-our-screens-are-pushing-us-apart
Hogan Assessments; What It Takes to Lead Through Organizational Crisis; https://www.hoganassessments.com/what-it-takes-to-lead-through-organizational-crisis/

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