Zuckerherzen aufgestapelt

Glycyrrhizinsäure

[glü-zü-ri-zin-säure] WHAT DER WOCHE
[glü-zü-ri-zin-säure] WHAT DER WOCHE

Nein, hier geht es nicht um den Stoff, mit dem einige Winzer früher großzügig ihren Wein gepanscht haben und der „am Morgen danach“ für einen schweren Kopf gesorgt hat. Mit Glycol hat die Glycyrrhizinsäure nur die Vorsilbe gemein, sie selbst ist absolut skandalfrei und für manche Menschen sogar ein Must-have. Vor allem für die, die Süßholz nicht etwa raspeln, sondern essen: in Form von Lakritz. Denn für den typischen Geschmack der schwarzen Masse ist der Süßholzzucker Glycyrrhizinsäure verantwortlich. Der Pflanzenstoff ist 50x süßer als Rohrzucker, hat aber noch mehr drauf als jede Menge Süßkraft. Wer Lakritz nur als Nascherei in Form von Schnecken kennt, weiß vermutlich nichts von den Effekten, die Glycyrrhizinsäure nachgesagt werden. Dabei haben traditionell schon die alten Ägypter auf Süßholzwurzeltee namens Mai sus geschworen.

Verfasst von

Regina Schwarzl
Regina ist unsere Expertin, wenn es um das Thema Frauengesundheit geht. Ganz egal um welches Thema und Fachgebiet, Regina weiß was zu tun ist und teilt ihr Wissen auch auf unserem Blog sowie bei Vorträgen. Mit ihrer herzlichen und lustigen Art macht Neues zu erlernen umso mehr Spaß. Als Frau für Frauen – egal welchen Alters.
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Disclaimer: Diese Rubrik stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die physiologische Erklärung des jeweiligen Stoffes. Der beste Ansprechpartner für umfassende Informationen sind Arzt oder Apotheker.