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Der perfekte Laufschuh

So findest du das passende Modell

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Es gibt sie in unterschiedlichen Preisklassen, mit verschiedenen Materialen und mit vielerlei Neuerungen und Technologien – Laufschuhe. Doch nicht jedes Modell ist auch für jeden geeignet. Auf welchen Schuh du setzen solltest, damit deinem Lauferlebnis nichts im Wege steht, verrät uns Laufcoach Andreas Streif.

Inhaltsverzeichnis
1. Der Einsatzzweck
2. Größe, Gewicht, Sprengung
3. Weitere Kauf- und Anwendungstipps

Ein bekanntes Sprichwort besagt, dass man nie genügend Schuhe haben kann. Tatsächlich sollten sich vor allem Sportler an diese Weisheit aus der Modewelt halten. Denn jeder Laufschuh ist anders aufgebaut und wirkt anders auf unseren Fuß. Diese Abwechslung ist enorm wichtig, damit die Muskulatur immer aktiv bleibt und nicht einseitig belastet wird.

Der perfekte Laufschuh erfüllt dabei immer ein grundlegendes Kriterium: die richtige Abstimmung auf unseren Körper. Nur dann kann er uns Halt geben und vor Verletzungen schützen. Beim Kauf deines neuen Laufschuhs solltest du dir aber zuallererst Gedanken über sein zukünftiges Einsatzgebiet machen.

Der perfekte Laufschuh: Laufen auf Asphalt

© Romolo Tavani

Der richtige Laufschuh-Typ für deinen Einsatzzweck

Willst du deinen Schuh nur für das Training verwenden, oder möchtest du auch Wettkämpfe damit bestreiten? Läufst du öfter auf Asphalt oder im Gelände, vielleicht sogar hauptsächlich auf steinigem Untergrund? Möchtest du auch im Winter damit laufen? Je nach Zweck und Einsatzort findest du unter diesen Schuh-Typen das passende Modell:

Road Running

Der Klassiker unter den Laufschuhen gehört für die meisten Läufer zur Standard-Ausstattung und ist vor allem für lange Strecken geeignet. Der mittelschwere Schuh ist in der Regel gut gedämpft und stabil. Die Sohle verschleißt damit nicht schnell und ist für viele Untergründe gut geeignet.

Road Running Schuhe sind der Klassiker untern den Laufschuhen – sie sind für viele Untergründe geeignet.

Free Running

Free Running Schuhe fördern das natürliche Laufgefühl. Nicht nur deswegen erfreuen sich Laufschuhe dieser Art derzeit großer Beliebtheit. Als Zweitschuhe optimal geeignet, liefern sie dem Fuß neue Reize, stärken die Muskulatur und beugen Verletzungen vor. Allerdings verzichtet man bei einigen Modellen auf unterstützende Elemente, um dafür neuartige Technologien einzusetzen.

Fast Running

Der leichte Schuh eignet sich für Wettkämpfe, Intervalltraining, für kurze bis mittlere Tempoläufe oder auch als Zweitschuh. Durch die Gewichtseinsparung und die Reduktion an Materialien erfüllt er vor allem für leichte bis mittelschwere Läufer seinen Zweck. Nachteil: Durch das relativ dünne Untermaterial kann die Sohle schneller verschleißen.

Trail Running

Dieser leichte bis mittelschwere Schuh-Typ hat ein ausgeprägtes, hartes Sohlenprofil und qualifiziert sich dadurch vor allem für Gelände, Schotter und Geröll. Wasserabweisende Modelle finden vor allem im Winter ihren Einsatz.

Der perfekte Laufschuh: Gewicht, Sprengung und Größe

© iStock

Die richtige Abstimmung auf deinen Körper

Wenn der Einsatzzweck feststeht, geht es an die Feinheiten: Individuelle Faktoren wie Gewicht, Fehlstellungen, Vorverletzungen, Laufstil und muskuläre Voraussetzungen können herangezogen werden, um den perfekten Laufschuh ausfindig zu machen.

Die richtige Größe

Laufschuhe sollten immer 1 ½ bis 2 Nummern größer gekauft werden als Straßenschuhe. Unser Fuß braucht Platz und schwillt bei längerem Laufen an. Die Faustregel lautet: Immer eine Daumenbreite Platz im vorderen Bereich der Zehen lassen. Falls ein Modell zu schmal sein sollte, dann sieh dich bei anderen Marken um. Manche Hersteller bieten verschiedene Breiten an.

Tipp: Probiere deine neuen Laufschuhe am besten nachmittags aus. Zu dieser Zeit sind deine Füße um etwa 4% größer, da unser Quergewölbe durch die Belastung und Müdigkeit des Tages einsinkt.

Laufschuhe sollten immer 1 ½ bis 2 Nummern größer gekauft werden als Straßenschuhe.

Gewicht

Bist du ein eher schwerer Läufer oder hast Knieprobleme? Dann solltest du einen Schuh mit guter Stabilität und Dämpfung im Fersenbereich wählen. Als gut trainiertes Leichtgewicht mit einem vorfußbetonten Laufstil benötigst du hingegen nicht so viel Unterstützung und kannst auf ein leichteres Modell setzen.

Sprengung

Unter Sprengung versteht man den Höhenunterschied zwischen Vorfuß- und Fersenbereich im Schuh. Als Fersenläufer hilft dir eine größere Sprengung, damit die Ferse gut abrollt und die Aufprallenergie nicht zu sehr in die Knie wandert. Allerdings ist ein natürlicher Laufstil mit flachem Fußaufsatz langfristig gesünder. Eine zu große Sprengung kann nämlich zu einer falschen Laufhaltung führen und Knie- sowie Rückenprobleme verursachen. Free Running Schuhe unterstützen diesen natürlichen Laufstil, indem sie wenig Sprengung aufweisen. Vorausgesetzt, deine Wadenmuskulatur ist gut gedehnt und damit an die natürliche Bewegung gewöhnt.

Der perfekte Laufschuh: Tipps für Kauf und Training

© Lumina

Weitere Tipps für Laufschuh und Training

Mach eine Laufanalyse
Auch eine Laufanalyse hilft dir, den richtigen Schuh zu finden. Hierbei messen Experten deinen Fußabdruck und checken muskuläre Dysbalancen ab.

Der Preis
Teuer ist nicht gleich besser. Auch im Mittelpreis-Segment sind gute Schuhe zu finden. Es muss übrigens auch nicht immer der neueste Trend sein. Ein Modell aus dem Vorjahr kann unter Umständen die bessere Wahl für dich sein.

Neue Schuhe einlaufen
Neue Laufschuhe solltest du immer einlaufen, damit später keine unangenehmen Scheuerstellen und Blasen auftreten.

Modelle abwechseln
Wechsle ab und zu das Modell. Je mehr Abwechslung beim Schuh, desto mehr Training für den Fuß. Damit erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, verletzungsfrei zu laufen.

Die richtige Pflege
Schmutzige Laufschuhe am besten mit einer Bürste und warmen Seifenwasser reinigen. In der Waschmaschine verschleißen deine Schuhe schneller und ihre Funktion kann nachlassen.

Muskulatur trainieren
Training vor dem Training. Fußmuskulaturtraining und Fußgymnastik verbessern die natürliche Stabilität und machen dein Fußgewölbe stark. Je besser diese Muskeln trainiert sind, desto natürlicher ist dein Laufstil und desto weniger Unterstützung benötigst du von außen. Nur das wird dich langfristig verletzungsfrei halten. Denn eine gut trainierte Muskulatur in den Füßen und ausreichend Stabilität im Rumpf sind die Grundlage für gesundes Laufen.

Neuer Laufschuh nach 1200 km
Dein Laufschuh ist im Schnitt nach 800-1200 km durchgelaufen. Das Material ist dann weniger stabil und der Schuh unterstützt dich nicht mehr so, wie er sollte. Allerspätestens wenn du Löcher an den Seiten entdeckst und das Sohlenprofil dem eines Rennwagens gleicht, ist es höchste Zeit, deinem Schuh Lebewohl zu sagen.

Vorschaufoto © Halfpoint

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