Blutzucker Fettstoffwechsel

Tipps für Blutzucker und Fettstoffwechsel

Unser moderner Lebensstil stellt unseren Organismus vor einige Herausforderungen. Doch mit ein paar Tipps verwandeln wir „Ballast“ in „ballaststoffreich“, unterstützen mit den richtigen Nährstoffen unseren Fettstoffwechsel und halten den Blutzucker stabil.

Bewegung bringt’s

Eine aktivere Gestaltung des Alltags unterstützt beim Gewichts- und Cholesterinmanagement. So hebt zum Beispiel jeder zurückgelegte Kilometer das HDL-Cholesterin („gutes Cholesterin“) etwas an. Außerdem bringt Bewegung den Kreislauf in Schwung und sorgt dafür, dass überschüssige Pfunde purzeln.

Ernährung optimieren

Unsere Ernährung ist ein wichtiger Baustein für ein gesundes Leben. So können Alkohol oder ein Überfluss an Zucker die Leber dazu anregen, selbst Fett herzustellen. Wer auch Kalorien einsparen möchte, sollte gezuckerte Getränke meiden und stattdessen zu Wasser und ungesüßtem Tee greifen.

Gemeinsames Abendessen mit Weinbegleitung und Genuss

Nährstoffhaushalt checken

Verschiedene Bereiche des Stoffwechsels freuen sich über etwas Unterstützung. So sind die Vitamine B₆, B₁₂ und Folsäure für den Homocystein-Abbau wichtig und Mineralstoffe wie Chrom und Magnesium sind für den Zuckerstoffwechsel von Bedeutung.

Ballaststoffe nutzen

Studien zeigen, dass Ballaststoffe den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen können. Lösliche Ballaststoffe aus Haferkleie und Hülsenfrüchten sowie Pektin eignen sich besonders. Außerdem sind ballaststoffreiche Lebensmittel in der Regel auch gute Lieferanten für weitere wichtige Nährstoffe.

Alte Gewohnheiten ablegen

Viele Gewohnheiten sind automatisiert und passieren unbewusst. Egal ob der Griff in die Naschlade oder die Zigarette zum Kaffee. Ein wohlwollender Umgang mit dem eigenen Körper, die Erkenntnis, etwas ändern zu wollen und etwas Geduld – schon können sich ungesunde Verhaltensweisen ändern.

Frau mit Hut hält ihr Finger vor ihr in Herzform

Fisch auf den Tisch

Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, welche vor allem in fettem Seefisch zu finden sind, tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. Wird Fisch regelmäßig in den Speiseplan integriert, unterstützt dies die notwendige Versorgung mit EPA und DHA.

 

Verfasst von

Rebecca Göngrich
Molekularbiologin mit einer kreativen Ader. Ihre Interessen lebt Rebecca tagtäglich beim Texten, Erstellen von Vorträgen und in der Kundenberatung aus.
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Einzelnachweise

  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.; Regelmäßig Fisch auf den Tisch!; Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. 2016;https://www.dge.de/presse/pm/regelmaessig-fisch-auf-den-tisch/, abgerufen am 20.11.2018
  2. Elmadfa I., Leitzmann C.; Ernährung des Menschen; Eugen Ulmer KG 2015; Aufl 5 Gröber U.; Mikronährstoffe - Metabolic Tuning- Prävention- Therapie; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2011; Aufl 3
  3. Gröber U.; Patientenratgeber – Besser durch die Diabetes-Therapie; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2017
  4. Halle M., Berg A.; Körperliche Aktivität und Lipidstoffwechsel; Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 2002; Jahrgang 53 Nr. 2
  5. chmidt J.; Chrom und Diabetes mellitus – Bedeutung von Chrom für die Regulierung des Glukosestoffwechsels; Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin 2012
  6. Vormann J.; Update: Magnesium und Diabetes 2014; Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin 2014
  7. Header- und Vorschaufoto © Kristine Isabedra