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Tipps bei Harnwegsinfekt

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Ein Harnwegsinfekt ist eine leidige Angelegenheit. Es brennt und krampft und macht den Gang zur Toilette zum Albtraum. Gerade wenn der Infekt ein alter Bekannter ist und die Beschwerden öfters auftreten, wollen wir nicht immer gleich zum Arzt laufen. Oft können aber ein paar einfache Hausmittel schon Erleichterung oder Abhilfe schaffen.

Nicht nur in der kalten Jahreszeit sind wir für einen Harnwegsinfekt besonders anfällig. Kalte Füße in Zusammenhang mit einem geschwächten Immunsystem können eine Entzüdung zwar begünstigen, aber auch viele andere Faktoren spielen eine Rolle. Umso wichtiger, bei der Behandlung oder Vorbeugung ein paar wichtige Dinge zu beachten.

  • Ausreichend Trinken

Dem Körper ausreichend Flüssigkeit zuzuführen ist generell wichtig. Gerade bei einer Anfälligkeit für Harnwegsinfekte kann viel Trinken aber sowohl vorbeugend wirken, als auch akut Linderung verschaffen. Dadurch werden Bakterien aus der Blase gespült und das Brennen beim Toilettengang etwas gelindert. Da manche Getränke – z. B. Alkohol, Kaffee oder stark zuckerhaltige Getränke – die Blase allerdings auch reizen können, sollte vor allem bei bereits eingetretenem Harnwegsinfekt vorrangig auf Wasser und ungesüßte Tees gesetzt werden.

  • Ab auf die Toilette

Auch wenn es brennt und unangenehm ist – sobald die Blase sich meldet, sollten die Schritte zur nächstgelegenen Toilette gelenkt werden. Sich das Geschäft zu verkneifen ist deshalb nicht gut, weil die Bakterien eigentlich herausgespült werden sollen und sich sonst eher noch vermehren. Wenn unser erster Tipp gewissenhaft befolgt wurde, klappt der zweite wie von selbst. Wird während einer akuten Entzündung genug getrunken, tut der Toilettengang auch nicht so weh, weil die zugeführte Flüssigkeit verdünnend wirkt. Wer anfällig für Harnwegsinfekte ist sollte zudem darauf achten, möglichst bald nach dem Geschlechtsverkehr – am besten innerhalb von 15 Minuten – die Toilette aufzusuchen, damit mögliche bakterielle Erreger schnell ausgespült werden.

  • Warm eingepackt

Die Oma hat es uns immer schon gesagt – nicht auf kalten Flächen sitzen und die Füße immer schön warmhalten! Dem ist nichts hinzuzufügen. Fast: Denn wer sich bereits vor Schmerzen krümmt kann auch durch warme Wickel für den Unterleib oder eine Wärmflasche Erholung finden. Die Wärme entspannt die Muskeln, die sich bei einem Harnwegsinfekt oft verkrampfen.

  • Die richtige Hygiene

Reinlichkeit ist zwar wichtig, gerade „Down Under“ sollte sie aber nicht übertrieben werden. Chemische Waschlotions, Intimdeos oder -sprays, aber auch Seife bringen die Intimflora schnell aus dem Gleichgewicht und begünstigen so eine Entzündung. Am besten ist daher, nur warmes Wasser zu verwenden. Auch auf der Toilette ist Vorsicht geboten: Das WC-Papier sollte generell nur eine Richtung kennen und zwar von vorne nach hinten. So gelangen keine Keime aus dem Dickdarm zum Harnröhreneingang, was ein häufiger Auslöser für Harnwegsinfekte ist.

  • Der Dresscode

Sitzt die Hose zu eng, leidet nicht nur die Bewegungsfreiheit, sondern im schlimmsten Fall auch die Blase. Äußere Einflüsse wie Reibung können einen Harnwegsinfekt begünstigen, ebenso wie synthetische Unterwäsche, die ein warmes, feuchtes Milieu begünstigt. Luftdurchlässigere Materialien wie Baumwolle eignen sich hier besser und sollten regelmäßig bei 60-90° gewaschen werden, damit auch die letzten Bakterien vernichtet werden.

Artikel verfasst von
Freizeit-Autorin
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