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Was ist Entschlackung?

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Das Loswerden von Überflüssigem beschäftigt die Menschheit schon sehr lange: Bereits in der Antike spielte das Entschlacken – also die Reinigung und Entgiftung des Körpers von unerwünschten Stoffwechselprodukten – eine wichtige Rolle. Wie und warum eine Entschlackungskur zu mehr Wohlbefinden für Körper und Geist beitragen kann, erfährst du hier.

Inhaltsverzeichnis

1. Was bedeutet eigentlich "entschlacken"?
2. Was das Loswerden von Altlasten negativ beeinflussen kann
3. Wenn die körpereigene "Entschlackung" nicht funktioniert
4. Unsere wichtigsten Ausscheidungsorgane
5. Wie du den Körper bei der Entschlackung unterstützen kannst
6. Entschlackung für die Gesundheit

Eines vorweg: Wenn es um Entschlackung, Entgiftung oder Detox geht, scheiden sich die Geister. Sowohl der Begriff der Entschlackung als auch jener der Entgiftung (Englisch: „detoxification“) kommen ursprünglich aus der Alternativmedizin und die damit verbundenen Effekte sind nicht wissenschaftlich belegt. Also alles Humbug? Nicht unbedingt. Bevor du hier aufhörst weiterzulesen: Viele Maßnahmen, wie eine spezielle Diät, die im Rahmen einer Entschlackungskur empfohlen werden, sind ganz allgemein für die Gesundheit förderlich und können zu einem leichteren Leben beitragen.

Denn ungesunde Ernährung, andauernder Stress, Umweltverschmutzung oder Kontaminanten in Lebensmitteln setzen unseren Organismus heutzutage einer Dauerbelastung aus. Ob man nun vom ursprünglichen Konzept aus der Alternativmedizin überzeugt ist, oder seinem Körper einfach etwas Gutes tun möchte – über Entschlackung und Entgiftung Bescheid zu wissen, macht sich in jedem Fall bezahlt.

Was bedeutet eigentlich „entschlacken“?

Kurz gesagt: Entschlackung bedeutet, alle überflüssigen Substanzen auszuscheiden, die entweder nach der Verstoffwechslung übriggeblieben sind oder mit denen der Körper von vornherein nichts anfangen kann. Denn nicht alles, was wir ihm tagtäglich zuführen, kann er auch gebrauchen. Im Gegenteil, manche Stoffe sind sogar schädlich für unseren Organismus. Bei den sogenannten „Schlacken“ kann es sich um ein Übermaß an bestimmten Substanzen handeln oder auch um Giftstoffe (Toxine), die über Medikamente, Zigarettenrauch oder die Nahrung aufgenommen werden und vom Körper nicht vollständig ausgeschieden werden können. Ziel der Entschlackung ist es, diese unerwünschten Stoffe wieder loszuwerden.

Die etwas befremdlich klingende Bezeichnung „Schlacke“ soll unseren Organismus natürlich nicht mit der Groß-Industrie gleichsetzen. Der Begriff stammt zwar ursprünglich aus der Metallproduktion, soll aber nur als Metapher veranschaulichen, dass auch bei einem gut funktionierenden Stoffwechsel häufig Rückstände übrigbleiben, die entsorgt werden wollen. Auch, wenn unsere körpereigenen Entgiftungs-Organe wahre Arbeitstiere sind, können sie hier manchmal ein bisschen Hilfe gebrauchen. Hier kommen in unserem Körper bestimmte Methoden oder Stoffe ins Spiel, die wiederum die „Entschlackung“ – also den Abbau und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten – vorantreiben.

Überflüssige Stoffe gehören entsorgt

Was das Loswerden von Altlasten negativ beeinflussen kann

  • Ein Ungleichgewicht in der Ernährung
  • Fehlende Stoffe, die zum Abbau der überflüssigen Stoffe benötigt werden
  • Eine Überlastung der körpereigenen Entgiftungsorgane
  • Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt
  • Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der Nahrung
  • Umweltgifte in der Luft, wie z.B. Feinstaub und Ozon
  • Schwermetalle aus der Nahrung oder aus Zahnfüllmaterialien
  • Zigarettenrauch
  • Alkohol
  • Stress und psychische Überlastung

Was, wenn die körpereigene "Entgiftung" nicht funktioniert?


Wenn der Körper nicht in der Lage ist, bestimmte Stoffwechselendprodukte und Giftstoffe auszuscheiden – sprich, die körpereigene „Entschlackung“ nicht funktioniert – muss er einen Ort finden, wo sie zwischengelagert werden können. Dafür muss oft das Binde- oder Fettgewebe herhalten, aber auch Knochen und Blutgefäße können betroffen sein. Die ungewollten Stoffe mögen an diesen Stellen den Organismus zwar nicht unmittelbar behindern, können sich aber auf Dauer trotzdem negativ auf die Gesundheit auswirken. Vor allem dann, wenn sich im Laufe der Zeit immer mehr und mehr solcher „Schlacken“ ansammeln.

Unsere wichtigsten Ausscheidungsorgane


Damit das nicht passiert, sind in unserem Körper verschiedene Organe mit dem Aufräumen solch überflüssiger Ansammlungen – also mit einer körpereigenen „Entschlackung“ – beauftragt. Leber, Niere und Darm zählen hier zu den Hauptverantwortlichen, um dafür zu sorgen, dass ungebetene Gäste den richtigen Ausgang finden.

Leber

Unsere Leber ist sozusagen der Star der körpereigenen Entgiftung. Als größtes Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers ist sie verantwortlich dafür, dass Stoffe, die in den Körper gelangen, entweder sofort verwertet, gespeichert, umgewandelt oder abgebaut werden. Damit wird ihr also auch die Hauptrolle zuteil, wenn es um die Ausleitung nicht verwertbarer Substanzen geht. So wandelt sie nicht nur Alkohol in Fett um, sondern filtert auch Bakterien und alte Zellen aus dem Blut, schickt wasserlösliche Schadstoffe über das Blut in die Niere (von wo sie dann über den Urin ausgeschieden werden) und wasserunlösliche über die Gallenflüssigkeit in den Darm. Auch viele Arzneistoffe werden über den Leberstoffwechsel abgebaut.

Nieren

Als Ausscheidungsorgan sind die Nieren besonders wichtig für die Blutreinigung. Durch komplexe Filterungsprozesse befreien sie unser Blut von einer Vielfalt an Giftstoffen, die dem Körper schaden könnten. Dabei handelt es sich sowohl um Produkte, die beim Stoffwechsel entstehen, als auch um körperfremde Substanzen. Die Ausleitung der entsorgten Stoffe erfolgt über den Harn, sie werden gewissermaßen aus dem Körper hinausgeschwemmt. Damit die Nieren ihren Job machen können, brauchen sie deshalb vor allem eines: Ausreichend Flüssigkeit.

Darm

Unser Darm hat schon alles gesehen. Mit unseren Ernährungsgewohnheiten ist er vermutlich besser vertraut als unser Gedächtnis und überhaupt zählt er zu den großen Aufpassern im Körper. Er ist dafür zuständig, die aufgenommene Nahrung in eine Form zu bringen, die der Körper verwerten kann oder sie auszuscheiden, wenn es sich um nicht verwertbare Substanzen oder den Körper belastende Stoffe handelt. Neben der Verdauung ist er auch für die Abwehrkräfte von großer Bedeutung, denn der größte Teil unseres Immunsystems sitzt im Darm.

Neben Leber, Nieren und Darm sind aber auch andere Organe an der Entgiftung des Körpers beteiligt. Zu den wichtigen Playern zählen auch die Haut, unser lymphatisches System sowie die Lungen.

Den Körper bei der Entgiftung unterstützen


Maßnahmen zur Entschlackung drehen sich zu einem großen Teil um die richtige Ernährung. Dabei geht es nicht um spezielle Teemischungen oder Wundermittel, die angeblich auf magische Weise den Körper aufräumen. Unser Körper kann das schon alleine, aber mit dem richtigen Lebensstil machen wir ihm diesen Job einfach leichter. Eine ausgewogene Ernährung sollte eigentlich für jeden Tag des Jahres gelten. Nach besonders Belastungs-intensiven Zeiten, wie z.B. nach längerer Medikamenten-Einnahme oder der stressigen und kalorienreichen Weihnachtszeit, kann es aber sehr erleichternd sein, eine mehrwöchige Entschlackungs-Kur zu machen.

1. Unterstützung durch basenreiche Ernährung

Die im Rahmen einer Frühjahrskur bevorzugte basenreiche Ernährung etwa stellt sicher, dass der pH-Wert im Körper in Balance bleibt und der Stoffwechsel reibungslos ablaufen kann. Da wir im Alltag mit Kaffee, Fleisch und Süßigkeiten oft vermehrt zu Säure-bildenden Lebensmitteln greifen, gerät der Säure-Basen-Haushalt häufig aus dem Gleichgewicht. Wer seinen Körper bzw. den Säure-Basen-Haushalt unterstützen möchte, greift daher zu basenbildenden Lebensmitteln wie Spinat, Feigen, Rucola und Petersilie und Vollkornprodukten. Bestimmte Gemüsesorten, wie etwa Brokkoli, Kohl, Karfiol oder Kohlsprossen liefern zudem wertvolles Sulforaphan, das ganz einfach über die tägliche Ernährung oder Supplemente aufgenommen werden kann.

2. Verzicht auf Genussmittel und Fertiggerichte

Durch Alkohol, Zigaretten und auch durch Fertiggerichte gelangen Stoffe in den Körper, die diesen belasten. Der Konsum dieser Genussmittel sollte daher generell in Maßen gehalten und während einer Entschlackungskur gänzlich darauf verzichtet werden. Um die Ausleitung der bereits im Körper vorhandenen Giftstoffe zu fördern, heißt es: Trinken, trinken, trinken. Am besten stilles Wasser und entschlackende Tees wie mit Brennnessel oder Ingwer.

3. Entschlackung und Sport

Zusätzlich zur Ernährung kann die Entgiftung von außen angekurbelt werden, denn auch die Haut fungiert als Entgiftungsorgan. Durch Saunabesuche und regelmäßige, moderate sportliche Aktivitäten wird die Schweißproduktion angeregt, über die unser Körper überflüssige Stoffe ausscheidet. Auch Basenbäder und trockene Massagen mit einer Körperbürste wirken hierbei unterstützend.

4. Entschlackung und Stress

Stress wird nicht umsonst als Gift für die Gesundheit bezeichnet. Natürlich kommt es auf die Dosis an, doch gerade, wenn man unter Dauerbelastung steht und zwischendurch nicht dazu kommt, Ruhephasen einzuhalten, kann Stress unsere Gesundheit gefährden. Ist unser Körper gestresst, schaltet er gewissermaßen in den Ausnahmezustand um. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck und Blutzuckerspiegel steigen an – wir sind energiegeladener um die stressige Phase bewältigen zu können. Hält dieser Zustand jedoch zu lange an, gerät das Säure-Basen-Gleichgewicht aus der Balance, die Entgiftungsorgane sind überlastet und auch das Immunsystem ist beeinträchtigt. Natürlich lässt sich der Einfluss von Stress in unserer immer schneller werdenden Welt nicht gänzlich ausblenden, doch wenn man sich ein paar Anti Stress Tipps zu Herzen nimmt, fällt der Umgang mit stressigen Phasen leichter.

Entschlackung für die Gesundheit


Ob man der Idee von Schlacken im Körper nun skeptisch gegenübersteht oder bereits zu den Fans der Entschlackung zählt – seinem Körper hin und wieder eine Auszeit von den alltäglichen Belastungen zu gönnen, tut jedem gut. Gerade nach intensiven Belastungen durch Stress, Medikamenten-Einnahme oder Feiertags-Ernährung, wenn man sich aufgebläht oder schlapp fühlt, kann eine Entschlackungskur den Körper wieder auf die richtige Bahn bringen.

Wusstest du, dass ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt wichtig ist, damit unser Stoffwechsel seine Arbeit machen kann? Dann sind auch Wohlbefinden und Regenerationsfähigkeit im Lot. Mehr erfahren.

Was bedeutet Entschlackung?

Wer seinen Körper entschlacken möchte, meint damit, seinen Körper von unerwünschten Stoffwechselprodukten oder Giftstoffen und anderen Substanzen zu reinigen, die z.B. über Medikamente, Zigarettenrauch oder die Nahrung aufgenommen werden und vom Körper nicht vollständig ausgeschieden werden können. Ziel der Entschlackung ist es, diese unerwünschten Stoffe loszuwerden.

Ist entschlacken gesund?

Die Begriffe Entschlackung, Entgiftung oder Detox kommen ursprünglich aus der Alternativmedizin. Die damit verbundenen Effekte sind nicht wissenschaftlich belegt. Jedoch sind die meisten empfohlenen Maßnahmen zur Entschlackung, wie eine gesunde, basenreiche Ernährung oder Saunagänge auch generell für die Gesundheit förderlich und können zu einem leichteren Leben beitragen.

Wie entstehen Schlacken in unserem Körper?

Auch bei einem gut funktionierenden Stoffwechsel bleiben häufig Rückstände übrig, die entsorgt werden wollen. Stress, Alkohol, Zigarettenrauch, Umweltgifte, ungesunde Ernährung und ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt können dazu beitragen, dass die körpereigene Entschlackung nicht richtig funktioniert und so genannte „Schlacken“ entstehen.

Kann sich der Körper selbst entgiften?

Ja. In unserem Körper sind verschiedene Organe ständig mit dem Aufräumen überflüssiger Rückstände beauftragt. Leber, Niere und Darm zählen zu den Hauptverantwortlichen, um dafür zu sorgen, dass ungebetene Gäste den richtigen Ausgang finden. Mit dem richtigen Lebensstil können wir jedoch unseren Entgiftungsorganen bei ihrer Arbeit unter die Arme greifen.

Was ist der Unterschied zwischen Entschlackung und Detox?

Im Grunde keiner. Sowohl der deutschsprachige Begriff „Entschlackung“ als auch das aus dem englischen kommende „Detox“ (von „detoxification“) beziehen sich auf die Entgiftung des Körpers, um Gesundheit und Wohlbefinden zu steigern.

Welche Lebensmittel unterstützen die Entschlackung?

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können wir die körpereigene Entgiftung unterstützen. Eine basenreiche Kost sorgt dafür, dass der pH-Wert im Körper in Balance bleibt und der Stoffwechsel reibungslos ablaufen kann. Zu basenbildenden Lebensmitteln gehören etwa Spinat, Feigen, Rucola, Petersilie, Vollkornprodukte, Brokkoli, Kohl, Karfiol oder Kohlsprossen.

Was sollte man während einer Entschlackungskur trinken?

Um die Ausleitung der bereits im Körper vorhandenen Giftstoffe zu fördern, sollte man ausreichend Flüssigkeit in Form von stillem Wasser oder Kräutertees zu sich nehmen.

Verfasst von

Camilla Annabith

Camilla Annabith

(Ca)Milla kann nicht nur fliegen sondern auch schreiben wie die Sonne von Fujiyama. Die Welt sieht sie sich am liebsten durch Kamera- oder Kontaktlinsen an - und das so oft wie möglich. Nebenbei ist sie leidenschaftliche Grazerin.

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