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Das Leben ist zu kurz für PMS

Essen gegen die Tage vor den Tagen

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Immer mehr Frauen leiden unter prämenstruellem Syndrom (PMS) oder prämenstruellem dysphorischen Syndrom (PMDS). Dabei liegt Hilfe oft so nah - auf dem eigenen Teller: Ernährungstherapie spielt bei der Behandlung des ungeliebten Frauenleidens eine wichtige Rolle.

Die Straßenbahn fährt just dann los, wenn die Eier aus der Einkaufstasche über den Zebrastreifen rollen. Dass frau sich beim Versuch, die Schererei wieder einzusammeln, die weiße Bluse bekleckert, ist das Tüpfelchen auf dem I. Die Tränen kullern und die Welt scheint nur eines im Sinn zu haben: Die Alltagskriegerin buchstäblich zu Boden zu bringen.

Was normalerweise eine lachhafte Lappalie ist, löst „an Tagen wie diesem“ Verzweiflung aus und führt zu nervlicher Anspannung. Landläufig werden diese Beschwerden unter PMS (prämenstruelles Syndrom) zusammengefasst. Im Fachjargon unterscheidet man zwischen einfacher PMS und prämenstruellem dysphorischen Syndrom (PMDS): Während bei Ersterem körperliche Beschwerden wie Blähbauch, Brustspannung, Appetitstörung, Akne, Heißhunger, Kopf- oder Bauchschmerzen überwiegen, wirkt sich PMDS besonders auf die Psyche aus. Mehr als 80 Prozent aller Frauen im gebährfähigen Alter sollen bis zu 14 Tage vor der Periode unter mehr oder weniger starken Beschwerden leiden: Davon leben 19 Prozent mit der Diagnose PMS, 8 Prozent haben erwiesenermaßen PMDS*. Die Krankheit verschwindet zwar nach den Wechseljahren, ihre Häufigkeit aber hat deutlich zugenommen.

Warum ich?

Die Frage stellen sich nicht nur Betroffene, sondern auch deren Umgebung. Die Ursachen von PMS sind bis heute nicht geklärt. Vermutlich ist die Fehlfunktion sowohl in der Psyche, im Nervensystem wie auch in einer Störung des Hormonhaushalts zu finden. Letztere betrifft vor allem das weibliche Geschlechtshormon Östradiol sowie das Glückshormon Serotonin, dessen Konzentration mit den Veränderungen des Menstruationszyklus schwankt.

Eine Frage der Ernährung

Aerober Ausdauersport, das Erlernen von Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation, vor allem aber die richtige Ernährung – so lauten die Tipps, um PMS in den Griff zu bekommen. In Sachen Essen geht es einerseits um die Umstellung auf komplexe Kohlehydrate, das Meiden von Salz, tierischen Fetten, Kaffee, Alkohol oder Nikotin. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Wirkung von eisenreicher Ernährung. So hatte eine Studie bereits 2013 gezeigt, dass Frauen mit der höchsten Eisenaufnahme ein um 30-40% niedrigeres Risiko hatten, an PMS-Symptomen zu leiden, als Frauen mit niedrigem Eisenkonsum. Der Zusammenhang klingt logisch, ist doch das Spurenelement an der Produktion des „Glückshormons“ Serotonin beteiligt.** Wie viel mehr an Eisen notwendig ist, klärt frau am besten mit dem Arzt ihres Vertrauens ab. Dann ist eine verpasste Straßenbahn bald kein Trauerspiel, sondern vielmehr eine günstige Gelegenheit, mit dem feschen Wartenden an der Haltestelle zu flirten. Das Leben ist einfach zu kurz für PMS...

* WinerSA,RapkinAJ.Premenstrualdisor- ders: prevalence, etiology and impact. J Re- prod Med 2006; 51 (Suppl. 4): 339–347 **wissenschaft.de, 26.03.2013: Mineralien gegen PMS (http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/medizin/-/journal_content/56/12054/915595/Mineralien-gegen-PMS/)

Header- und Vorschaubild © Aaron Birch

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