close
close
Österreich
Deutschland
DACH-Raum Apotheke finden

Europa
Europe Onlineshop
close
Dein Browser scheint veraltet zu sein.

Die Browserversion, die du momentan nutzt, ist nicht mehr aktuell. Dadurch kann es zu Einschränkungen bei der Nutzung unserer Website kommen. Für eine bestmögliche Website-Erfahrung empfehlen wir dir, auf einen anderen Browser zu wechseln.

close
Looks like you are in United States.
Why not visit our online shop?

Yes, please
No, thanks
close
Newsletter

Wertvolles Mikronährstoff-Wissen, News zu Produkt-Neuheiten, Gewinnspiele und vieles mehr flattert mit unserem Newsletter direkt in dein Postfach.

Du bekommst gleich eine Bestätigungs-E-Mail zugeschickt. Erst mit der Bestätigung dieser E-Mail erhältst du unseren Newsletter. Deine Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen.

Weiblicher Zyklus & Ernährung

Wie du körperliches Wohlbefinden und Psyche im Zyklus optimal unterstützt

scroll

So viel Bewunderung der weibliche Körper für all seine Funktionen auch verdient: Mit dem monatlichen Zyklus stellt er Frauen vor ganz schön viele Herausforderungen. Doch wie funktionieren der weibliche Zyklus und die Menstruation eigentlich genau und welche Rolle spielen Lebensstil und Ernährung dabei? Hier erfährst du, mit welchen Werkzeugen du Körper und Wohlbefinden bei Hormonschwankungen, Regelbeschwerden und Co unter die Arme greifen kannst. 

Weiblicher Zyklus einfach erklärt

Jeden Monat reift bei Frauen im gebärfähigen Alter eine Eizelle heran und bietet die Chance, schwanger zu werden. Gleichzeitig werden in der Gebärmutter optimale Bedingungen für die potenzielle Einnistung einer befruchteten Eizelle geschaffen. Bleibt die Befruchtung aus, so kommt es zur Monatsblutung – sie läutet den Beginn eines neuen Zyklus ein.

Gesteuert wird der weibliche Zyklus durch monatliche Veränderungen im Hormonhaushalt. Dabei lassen sich vier Phasen unterscheiden.  

Durchschnittlich 28 Tage dauert der Menstruationszyklus vom Beginn der Regelblutung bis zum Ende, wobei ein Schwanken zwischen 23 und 35 Tagen normal ist.

Dr. Rebecca Göngrich - Pure Encapsulations® Österreich & Deutschland

Menstruation

In der ersten Phase des weiblichen Zyklus löst sich die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut ab und wird ausgeschieden. In der Regel verliert frau dabei bis zu 100 ml Blut. In dieser Zeit zirkulieren Hormone der Progesteron-Familie vermehrt im Körper. Gegen Ende der Menstruation steigt die Östrogen-Produktion an. Dieses Hormon sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut wieder langsam aufgebaut wird und die Regelblutung aufhört.

Follikelphase

Von Tag 5 bis 14 des Zyklus baut sich die Gebärmutterschleimhaut wieder auf. Gleichzeitig reifen auch neue Follikel in den Eierstöcken heran. Dabei handelt es sich um kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die den Eizellen während des Zyklus einen Raum zum Entwickeln bieten. Die heranreifenden Follikel produzieren das weibliche Geschlechtshormon Östrogen, welches in den Blutkreislauf abgegeben wird und so in die Hirnanhangdrüse gelangt. Sie schüttet daraufhin vermehrt die Hormone LH (luteinisierendes Hormon) und FSH (follikelstimulierendes Hormon) aus, welche den Eisprung stimulieren: Jetzt kann die nächste Zyklus-Phase beginnen.

Sekretionsphase oder Lutealphase

Nach dem Eisprung läuft die Progesteron-Produktion auf Hochtouren, welche dafür sorgt, dass sich die Gebärmutter auf eine potenzielle Schwangerschaft vorbereitet. Die sich aufbauende Gebärmutterschleimhaut bildet nun auch reichlich Drüsen, die Schleim abgeben. Zur gleichen Zeit wirkt Progesteron auf die Hirnanhangdrüse und sorgt dafür, dass sie weniger LH und FSH produziert.

Ischämiephase

Wurde die Eizelle nicht befruchtet, wird auch die Progesteron-Produktion eingestellt – ein Zeichen für die Blutgefäße der Gebärmutterschleimhaut, sich zusammenzuziehen. Infolge wird die Gebärmutterschleimhaut in dieser Phase des weiblichen Zyklus weniger durchblutet und die obere Schicht stirbt letztendlich ab. Dieser Prozess dauert nur wenige Stunden und leitet eine neue Regelblutung ein. 

500 Blutungen und im Schnitt 35 Jahre lang begleitet die Menstruation das Leben einer Frau.

Dr. Rebecca Göngrich - Pure Encapsulations® Österreich & Deutschland

Die wiederkehrenden Veränderungen im Hormonhaushalt beeinflussen jedoch nicht nur Eierstöcke und Gebärmutter – vielmehr reagiert der gesamte Organismus auf die schwankenden Konzentrationen von Östrogen, Progesteron und Co.

Kein Wunder also, dass viele Frauen das Auf und Ab der Hormone im Laufe eines Zyklus auch an ihrer Stimmung, der Libido oder ihrer allgemeinen Vitalität bemerken.

Menstruationsbeschwerden

TIPPS BEI MENSTRUATIONSBESCHWERDEN

Die Menstruation ist für die meisten Frauen wohl die auffälligste Phase in ihrem monatlichen Zyklus – leider jedoch nicht immer die angenehmste. Denn Krämpfe, Übelkeit und allgemeines Unwohlsein fordern auch die stärkste Alltagsheldin heraus. Hier erfährst du, welche Tipps bei Menstruationsbeschwerden helfen.

Die Tage vor den Tagen

DIE TAGE VOR DEN TAGEN

Wusstest du, dass sich jede 3. Frau insbesondere an den Tagen vor den Tagen durch Veränderungen in ihrem Alltag beeinträchtigt fühlt? Schlechte Laune, Heißhungerattacken und Brustspannen sind nur einige der Symptome des so genannten Prämenstruellen Syndroms. Hier findest du mehr Informationen und Tipps zum Thema PMS.

7 Tipps bei PMS

Was die Ernährung mit dem weiblichen Zyklus zu tun hat

Du siehst – im Körper ist in jeder Zyklusphase so einiges los. Mit der richtigen Ernährung kannst du deinen Körper bei diesen wichtigen Abläufen unterstützen. 

Makronährstoffe für ein gesundes Gewicht

Über die Ernährung versorgen wir unseren Körper einerseits mit Energie in Form von Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette). Die täglich zugeführten Kalorien sorgen dafür, dass das Körpergewicht aufrecht erhalten bleibt – und das ist für den weiblichen Körper im gebärfähigen Alter essenziell. Denn für eine mögliche Schwangerschaft und die gesunde Entwicklung des Ungeborenen muss dieser schließlich optimal gerüstet sein.

Bei Frauen, die nicht ausreichend essen und ein entsprechend niedriges Körpergewicht haben, kann es zu einem vollständigen Erliegen des Menstruationszyklus kommen. Der Körper schützt sich damit sozusagen vor der Höchstleistung einer möglichen Schwangerschaft.

Die Veränderungen der Hormonproduktion im Laufe des weiblichen Zyklus haben übrigens weitreichende Folgen für den Körper: Denn Hormone sind an der Regulierung einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt. Östrogen beispielsweise hat Auswirkungen auf den Appetit und den Grundumsatz. So beobachten viele Frauen, dass sie besonders in den Tagen vor den Tagen Gelüste oder sogar Heißhunger auf bestimmte Speisen haben. Schokolade, Kuchen und andere kohlenhydratreiche Lebensmittel stehen dabei hoch im Kurs. Kein Wunder, denn ein hoher Zuckerkonsum kann kurzfristig dafür sorgen, dass unser Gehirn mehr vom Glückshormon Serotonin bildet. Geben wir der Lust auf Süßes jedoch zu oft nach, kann dies zu ungewünschten Pölsterchen führen.

GESUNDE ERNÄHRUNG

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung stellst du sicher, dass dein Körper mit allen wichtigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt ist.

Gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung

Mikronährstoffe für den Zyklus

Aber nicht nur auf die Energie in Form von Makronährstoffen kommt es an, sondern auch auf die Mikronährstoffe, also beispielsweise Vitamine und Spurenelemente, in der Nahrung. Sie sorgen dafür, dass die am weiblichen Zyklus beteiligten Prozesse optimal ablaufen können. Für die Zellteilung wird beispielsweise Vitamin D gebraucht. Das Spurenelement Zink und Vitamin B6 sind an der Regulation des Hormonhaushalts beteiligt. Und für das Blut brauchst du neben Eisen auch Vitamin B12, B6 und Folsäure (Folat). Sie sorgen dafür, dass die Bildung der Blutkörperchen in ausreichendem Maße stattfindet.

Für gute Laune sorgen allerdings nicht nur schnelle Kohlenhydrate, sondern auch einige Mikronährstoffe. Und das viel langfristiger und ohne böse Überraschung auf der Waage.

Bestimmte B-Vitamine sind beispielsweise wichtig für eine ausgeglichene Psyche. So auch Vitamin B6, welches der körpereigenen Produktion von Serotonin unter die Arme greift. Es unterstützt dabei, dass der Baustein Tryptophan effizient zum Glückshormon verstoffwechselt werden kann. Auch die Aminosäure Tryptophan, muss den Zellen dabei natürlich in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Dafür sorgst du, indem du hochwertiges Fleisch, Käse und Nüsse wie z.B. Cashews in deinen Speiseplan integrierst.

B-VITAMINE FÜR GUTE NERVEN

Wusstest du, dass auch die richtige Ernährung dazu beitragen kann, dass wir uns psychisch stark fühlen? Gerade in fordernden Zeiten solltest du für stabile Nerven besonders auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen achten.

B-Vitamine
B-Vitamine für gute Nerven

STARKER PARTNER MAGNESIUM

Magnesium ist übrigens ein starker Partner für die B-Vitamine, da sie sich im Stoffwechsel gut ergänzen und sich ihre Funktionen teilweise überlappen. Auch dieser Mineralstoff sorgt für gute Laune!

Mehr erfahren
Magnesium

VITAMIN D - DIE BEDEUTUNG FÜR FRAUEN

Ein ausgeglichener Vitamin-D-Status ist für das Immunsystem sowie für das allgemeine Wohlbefinden von Bedeutung. Zudem gibt es Hinweise, dass Vitamin D auch in Hinblick auf den weiblichen Zyklus und die Hormonsynthese eine wichtige Rolle spielt.

Mehr erfahren
Vitamin D - Die Bedeutung für Frauen

Nährstoffbedarf in den Zyklusphasen

Braucht der Körper in den einzelnen Zyklusphasen unterschiedliche Nährstoffe? Und können wir dem Körper unter die Arme greifen, indem wir unsere Ernährung an die jeweilige Zyklusphase anpassen? Ein internationales Forscherteam hat sich in einer 2018 veröffentlichten Studie mit diesen Fragen beschäftigt. Im Rahmen der Studie wurden Stoffwechsel-Veränderungen analysiert, die im weiblichen Körper innerhalb des Menstruationszyklus ablaufen. Die Forscher fanden heraus, dass sich bei etwa der Hälfte der 400 untersuchten Stoffwechselprodukte die Konzentration im Verlauf des Zyklus signifikant ändert – darunter auch viele Mikronährstoffe.

Weiblicher Zyklus: Veränderte Mikronährstoff-Konzentration

Besonders in der zweiten Zyklushälfte fällt auf, dass die Blutspiegel vieler Stoffe geringer ausfallen. Unter den Mikronährstoffen sind zum Beispiel Aminosäuren und bestimmte Lipide betroffen. Das ist nicht verwunderlich, werden sie doch in dieser Zyklusphase für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut benötigt. Sind die Aminosäuren bereits als „Bausteine“ verbraucht worden, stehen sie nicht mehr für die Produktion von Neurotransmittern, wie dem Glückshormon Serotonin oder Dopamin zur Verfügung.

Auch die Serotonin- und Dopamin-Werte fallen nach dem Eisprung ab. Dies erklärt die Stimmungsschwankungen, denen sich viele Frauen im Verlauf des Menstruationszyklus ausgesetzt fühlen. Zudem gehen in der Lutealphase auch die Vitamin-B6-und Vitamin-D-Werte nach unten. Die Autoren der Studie empfehlen daher, besonders in der zweiten Zyklushälfte auf eine ausreichende Zufuhr von Proteinen (Eiweiß), Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Vitamin B6 zu achten.

Mikronährstoffe im Verlauf des Zyklus

(c) Katharina Job

Weiblicher Zyklus und Ernährungs-Mythen

In der Follikelphase Avocados, aber kein rotes Fleisch essen? Solche wohlmeinenden Tipps sind wissenschaftlich nicht haltbar und entpuppen sich als Mythos. Denn strikte Ernährungsempfehlungen für die einzelne Zyklusphasen lassen sich nämlich aus den Studienergebnissen nicht ableiten.

Zusätzlich ist es ganz schön kompliziert, andauernd im Blick zu behalten, in welcher Zyklusphase man sich gerade befindet. Vielmehr empfiehlt es sich, generell auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten. Damit stellst du sicher, dass dein Körper von Grund auf gut mit Mikronährstoffen versorgt ist. Wusstest du, dass viele Vitamine und Spurenelemente im Organismus gespeichert und bei Mehrbedarf aus den Depots abgezogen werden können? Das ist beispielsweise bei Vitamin D oder Eisen der Fall. Denn Mikronährstoffe wirken in der Regel nicht wie ein Arzneimittel bei einmaliger Gabe. Stattdessen bedarf es eines bestimmten Spiegels, damit diese wichtigen Helferlein zur Verfügung stehen und alle ihre Aufgaben im Körper erfüllen können.

In der Regel Eisen

IN DER REGEL EISEN

Apropos Eisen: Wenn es um den weiblichen Zyklus geht, kommt diesem Spurenelement besonders große Bedeutung zu. Denn bei jeder Regelblutung gehen monatlich etwa 25 mg davon verloren. Hier erfährst du mehr darüber, warum Eisen besonders Frauensache ist. Erhebungen zeigen, dass hierzulande 85% der 19-50-jährigen Frauen unzureichend mit Eisen versorgt sind. Bei Frauen jenseits der Menopause und bei Männern hingegen besteht kaum ein Risiko der Unterversorgung mit dem Spurenelement.

Warum Eisen besonders Frauensache ist

Menstruation: Was passiert während der Periode?

Die Menstruation ist für viele Frauen die Zyklusphase, die am meisten auf sich aufmerksam macht. Denn oftmals hat die Periode unangenehme Begleiterscheinungen im Gepäck: Von einem Ziehen im Unterleib bis hin zu regelrechten Krämpfen – begleitet von Übelkeit, Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein – Regelbeschwerden die Stirn zu bieten, ist alles andere als leicht.

Die Ursache der Menstruationsbeschwerden sind Kontraktionen der Gebärmutter, was dafür sorgt, dass die sich ablösende Schleimhaut aus dem Körper hinausbefördert wird. Warum dieses rhythmische Zusammenziehen von manchen Frauen kaum wahrgenommen wird, bei anderen Frauen allerdings starke Beschwerden auslöst, ist noch nicht geklärt. Eine Ursache könnte ein veränderter Prostaglandin-Stoffwechsel sein. Bei Prostaglandinen handelt es sich um Botenstoffe, die mit Entzündungen sowie Schmerzen in Verbindung gebracht werden.

Wenn diese besondere Zyklusphase bei dir nicht reibungslos verläuft, helfen dir folgende Tipps:

Tipps bei Menstruationsbeschwerden

Ausgewogene und gesunde Ernährung

Studien deuten darauf hin, dass die Ernährung einen Einfluss darauf hat, wie stark Frauen Menstruationsschmerzen empfinden. So berichten Frauen, die besonders viel Obst und Gemüse essen und dementsprechend hohe Blutspiegel bestimmter Vitamine haben, weniger von Menstruationsbeschwerden. Auch Omega-3-reicher Fisch und Milchprodukte stehen bei Wissenschaftlern hoch im Kurs, wenn es um Regelschmerzen geht: Denn die Omega-3-Fettsäure EPA ist in den Prostaglandin-Stoffwechsel involviert, der Studien zufolge als möglicher Verursacher von Menstruationskrämpfen gilt. Milchprodukte enthalten viel Calcium und auch etwas Magnesium. Beide Mineralstoffe werden für eine gesunde Muskelfunktion und die adäquate Reizweiterleitung der Nerven gebraucht.

Zu einer ausgewogenen Ernährung zählt übrigens auch, genug zu essen. In der wissenschaftlichen Literatur wird darüber berichtet, dass Frauen, die Mahlzeiten auslassen, stärker von Regelbeschwerden betroffen sind.

Dr. Rebecca Göngrich - Pure Encapsulations® Österreich & Deutschland

MIKRONÄHRSTOFFE FÜR DIE TÄGLICHE VERSORGUNG

Kommt ein durchgetakteter Ernährungsplan einmal zu kurz, kannst du deiner Versorgungslage mit wichtigen Mikronährstoffen auch durch Nahrungsergänzungen in geprüfter Qualität unter die Arme greifen.

Mehr erfahren
Mikronährstoffe für die tägliche Versorgung

Entspannung

Studien zufolge können bestimmte Meditations-Techniken erfolgreich zur Linderung von Schmerzen angewendet werden. Auch in Bezug auf Yoga bestätigen wissenschaftliche Ergebnisse positive Effekte bei Menstruationsbeschwerden. Da heißt es wohl: Ab auf die Matte und entspannen!

Bewegung und Sport

Ob Sport bei Regelschmerzen förderlich ist, wurde wissenschaftlich bisher noch nicht abschließend geklärt – zahlreiche Studien liefern hier unterschiedliche Ergebnisse. Fakt ist jedoch, dass deine körperliche Leistungsfähigkeit im Verlauf des monatlichen Zyklus schwankt. Achte daher besonders in dieser Zyklusphase darauf, das zu tun, was dir und deinem Körper guttut.

Training mit dem Zyklus

TRAINING MIT DEM ZYKLUS

Ein Training mit dem Zyklus kann dir dabei helfen, deine sportlichen Aktivitäten rund um Hormonschwankungen und Co zu planen.

Training mit dem Zyklus

Mit dem Rauchen aufhören

Zigaretten sind ein Risikofaktor für Menstruationsbeschwerden – zu diesem Schluss kommt eine Metaanalyse aus dem Jahr 2020, die den Zusammenhang zwischen Rauchen und Regelbeschwerden untersuchte. Der Grund dafür könnte das im Rauch enthaltene Nicotin sein. Es wirkt verengend auf Blutgefäße, was zu stärkeren Kontraktionen der Gebärmutter führen könnte.

Stress vermeiden

Stress und Schmerzempfindung sind eng miteinander verknüpft. Wenn du dich entspannt fühlst, kann es sein, dass dich deine Regelschmerzen gar nicht mehr so sehr aus der Bahn werfen. Schau also auf deine Work-Life-Balance und dass dir genug Pausen gönnst. Auch Mikronährstoffe, wie B-Vitamine und Magnesium unterstützen deine Nerven in stressreichen Phasen. Genauso kannst du in dieser Situation auch an Pflanzenextrakte, insbesondere an so genannte Adaptogene, denken. Dabei handelt es sich um Gewächse, die in ihren natürlichen Lebensräumen widrigen Bedingungen ausgesetzt sind.

ANTI-STRESS TIPPS

Mit diesen Anti-Stress Tipps fällt das Entspannen auch in hektischen Phasen viel leichter.

Anti-Stress-Tipps
Anti Stress Tipps

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wie ist der Ablauf des weiblichen Zyklus?

Der monatliche Zyklus beginnt mit der Menstruation: Dabei wird die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut in Form der Regelblutung abgestoßen. Ist die Menstruation abgeschlossen, baut sich die Gebärmutterschleimhaut nach und nach wieder auf und die Eizellen in den Follikeln reifen heran. Etwa in der Hälfte des Zyklus kommt es zum Eisprung, während sich die Gebärmutterschleimhaut weiterentwickelt. Wird die Eizelle nicht befruchtet, beginnt der Zyklus von vorne.

Wie lange dauert der weibliche Zyklus?

Die Dauer des weiblichen Zyklus kann von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Im Schnitt dauert er 28 Tage. Doch auch die Zyklen ein und derselben Frau sind nicht immer exakt gleich lang. Die Dauer liegt meist zwischen 25 und 35 Tagen.

Was beeinflusst den weiblichen Zyklus?

Der weibliche Zyklus wird von Hormonen gesteuert. Alles, was deinen Hormonhaushalt beeinflusst, kann also auch den Zyklus verändern – eine einseitige Ernährung, dauerhafter Stress und Angewohnheiten wie Rauchen beispielsweise. Ein ausgewogener Lebensstil und eine gesunde Ernährung tragen somit auch zu einem ausgeglichenen Zyklus bei.

Was sollte man nicht essen, wenn man die Tage hat?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es auch während der Menstruation keine „verbotenen“ Lebensmittel. Höre auf deinen Körper: Auf was hast du wirklich Lust? Das soll keine Erlaubnis sein, jedem Heißhunger auf Schokolade nachzugeben. Vielmehr solltest du darauf achten, was deinem Körper nachhaltig guttut. Die Basis einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sind vielfältige, möglichst unverarbeitete Lebensmittel und vor allem viel frisches Obst und Gemüse.

Was kann man gegen Regelschmerzen tun?

Ein ausgewogener Lebensstil kann dazu beitragen, dass Regelschmerzen dir weniger Lebensqualität rauben. Achte auf eine gesunde, mikronährstoffreiche Ernährung, vermeide Stress und sorge für ausreichend Entspannungsphasen. Wenn es dir guttut, kannst du auch während der Regel Sport treiben. Falls du rauchst, solltest du zugunsten einer reibungslosen Menstruation darüber nachdenken, dieses Laster aufzugeben. 

Welche Symptome zeigen sich vor der Periode?

In den Tagen vor den Tagen fühlen sich viele Frauen niedergeschlagen, sind müde, berichten von Heißhunger oder haben mit Brustspannen zu tun. Sind diese Symptome besonders ausgeprägt, spricht man vom prämenstruellen Syndrom, kurz PMS.

Quellen

1 Huch R., Bauer Ch.; Mensch Körper Krankheit; Urban & Fischer Verlag 2004

2 Berufsverband der Frauenärzte e.V.; Magersucht: Ausbleiben der Regelblutung kann dauerhaft verbleiben; 2011; https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/magersucht-ausbleiben-der-regelblutung-kann-dauerhaft-verbleiben/, abgerufen am 20.02.2021

3 Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission; Festlegung einer Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel; Amtsblatt der Europäischen Union 2012

4 Draper C.F., et al.; Menstrual cycle rhythmicity: metabolic patterns in healthy women; Sci Rep 2018; 1;8(1):14568

5 Gröber U.; Mikronährstoffe - Metabolic Tuning- Prävention- Therapie; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2011; Aufl 3

6 Souci/Fachmann/Kraut; Online Datenbank; medpharm Scientific Publishers 2020

7 De Souza L.B., et al.; Do Food Intake and Food Cravings Change during the Menstrual Cycle of Young Women?; Rev Bras Ginecol Obstet 2018; 40(11):686-692

8 Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz; https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/sexualorgane/weibliche-hormone-zyklus/regelschmerzen; abgerufen am 20.02.2021

9 Bajalan Z., et al.; Nutrition as a Potential Factor of Primary Dysmenorrhea: A Systematic Review of Observational Studies; Gynecol Obstet Invest 2019; 84(3):209-224

10 Daley A.J.; Exercise and primary dysmenorrhoea: a comprehensive and critical review of the literature; Sports Med 2008; 38(8):659-70

11 Zeidan F., Vago D.; Mindfulness meditation–based pain relief: a mechanistic account; Ann N Y Acad Sci. 2016; 1373(1): 114–127.

12 McGovern C.E., Cheung E.; Yoga and Quality of Life in Women with Primary Dysmenorrhea: A Systematic Review; J Midwifery Womens Health 2018; 63(4):470-482

13 Qin L., et al.; Association between cigarette smoking and the risk of dysmenorrhea: A meta-analysis of observational studies; PLoS One. 2020; 15(4): e0231201

14 Jennings E.M., et al.; Stress-induced hyperalgesia; Prog Neurobiol 2014; 121:1-18

15 MRI; Nationale Verzehrsstudie 2; Max-Rubner-Institut Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel 2008

16 Rust P., et al.; Österreichischer Ernährungsbericht 2017; Wien 2017, Aufl 1

17 Berufsverband der Frauenärzte e.V.; 2018; https://www.frauenaerzte-im-netz.de/familienplanung-verhuetung/natuerliche-familienplanung/weiblicher-zyklus-wann-sind-die-fruchtbaren-tage/; abgerufen am 20.02.2021

Header-Foto und Vorschaubild: (c) Cliff Kapatais

Das könnte dich auch interessieren