Blumenstrauß

Silybum marianum

[silü-bumm-mariaa-numm] WHAT DER WOCHE
[silü-bumm-mariaa-numm] WHAT DER WOCHE

Manch einer hat bei der Gartenarbeit sicher schon schmerzhafte Bekanntschaft mit ihr gemacht. Silybum marianum, besser bekannt als Mariendistel, pikst und sticht nämlich was das Zeug hält, wie es sich für eine richtige Distel gehört. Wer sie trotzdem nicht gleich entnervt ausgräbt, den belohnt sie mit ihrer purpurroten Blütenpracht. Dass die stachelige Schönheit etwas Besonderes unter ihresgleichen ist, verrät schon ihr Name. Den verdankt sie Maria, deren Milch beim Stillen ausgerechnet auf die Distel getropft ist. Daher die weißen Streifen auf ihren Blättern. Okay, klingt nicht gerade glaubwürdig, ist aber eine schöne Legende. Zu Hause fühlt sich die Mariendistel vor allem im Mittelmeerraum. Dort begegnet sie einem gerne mal am Wegesrand oder auf Viehweiden. Denn auch Nutztiere wie Kühe und Schafe lassen sich das leckere Kraut der Distel gerne schmecken, das unter anderem Bitterstoffe und ätherische Öle enthält.

Verfasst von

Carina Trillsam
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Disclaimer: Diese Rubrik stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die physiologische Erklärung des jeweiligen Stoffes. Der beste Ansprechpartner für umfassende Informationen sind Arzt oder Apotheker.