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Alte Hausmittel bei Erkältungserscheinungen

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Die leidige „Erkältung“ ist besonders in den Herbst- und Wintermonaten keine Seltenheit. Trockene Heizungsluft und die Tatsache, dass viele von uns zum Stubenhocker mutieren anstatt sich im Freien zu bewegen, begünstigen nämlich einen grippalen Infekt.

Wir haben ein paar Hausmittel für euch zusammengestellt, die dazu beitragen, einen grippalen Infekt schneller zu überwinden.

Die Zwiebel im Wickel

Die Zwiebel ist reich an ätherischen Ölen und Scharfstoffen (Senfölglykosiden), welche für die antibakterielle Wirkung verantwortlich sind. Besonders bei Husten und Hustenreiz kann die Zwiebel mit ihren schleimlösenden und reizlindernden Inhaltsstoffen unterstützen.

Für den Zwiebelwickel Zwiebel in Ringe schneiden und ein Tuch aus Baumwolle am Ofen anwärmen. Zwiebelringe in das warme Tuch legen und etwas warten, denn durch die Wärme löst sich der Saft aus der aufgeschnittenen Zwiebel. Anschließend das Tuch falten und auf den Brustbereich legen. Am besten so lange am Körper belassen, bis die Wärme des Zwiebelwickels nachgelassen hat.

Inhalations-Dampfbad mit Salbei und Kamille

Reizungen und Verschleimungen im Nasen- und Rachenbereich können mit einem Inhalations-Dampfbad beruhigt und gelöst werden. Die ätherischen Öle aus Kamille sowie Salbei desinfizieren dabei Mund- und Rachenraum und durch die warmen Dämpfe wird das Durchatmen unterstützt.

Bei Erkältungserscheinungen gibt es einige hilfreiche Hausmittel, die schnell zur Besserung beitragen können. Ein heißes Fußbad etwa kann eine schnellere Genesung unterstützen, indem es hilft, Atemwege freizumachen.

© Pixelcoma

Für das Dampfbad Wasser in einem Topf aufkochen und zur Seite stellen. Heißes Wasser etwas abkühlen lassen und jeweils einen Esslöffel Salbeiblätter und Kamillenblüten in das Wasser geben. Die Kräuter einige Minuten mit geschlossenem Deckel (ansonsten entweichen die ätherischen Öle) ziehen lassen. In der Zwischenzeit ein Handtuch vorbereiten. Den Deckel vom Topf abnehmen und den Kopf über den dampfenden Sud halten. Dabei das Handtuch über den Kopf geben. Das Handtuch sollte so groß sein, dass es von Kopf bis Topf reicht. So kann der Dampf gezielt zum Gesicht geleitet werden. Die Dämpfe durch tiefes Ein- und Ausatmen für etwa 10 Minuten inhalieren.

Ab ins „warme“ Nass

Heiße Fußbäder wärmen den Körper auf und regen zudem die Durchblutung der Atemwege an. Daher sind diese besonders bei Erkältungen zu empfehlen. Nach einem längeren Aufenthalt im Freien ist ein Fußbad mit heißem Wasser ebenfalls empfehlenswert um Erkältungen vorzubeugen.

Für das Fußbad einen Eimer oder eine Wanne mit ca 37°C warmem Wasser auffüllen. Das Behältnis sollte mit so viel Wasser gefüllt sein, sodass die Fußknöchel vollständig damit bedeckt sind. Füße in das warme Wasser stellen und laufend kleine Mengen heißes Wasser hinzugießen, bis die gesamte Fußbadtemperatur 40°C erreicht hat. Der gesamte Prozess sollte ungefähr 15 Minuten dauern. Bei Venenschwäche oder Varizen (Krampfadern) ist ein warmes Fußbad nicht zu empfehlen.

Hinweis:
Die auf dieser Seite bereitgestellten Tipps dienen der allgemeinen Information und sollen eine ärztliche Behandlung keinesfalls ersetzen. Bei Fortbestehen der Symptome sollten sie jedenfalls ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen.

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