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CoQ10 – Das Energie-Coenzym

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Für jede Bewegung, die unser Körper ausführt, brauchen wir Energie. Dabei ist Coenzym Q10 für den Körper das, was die Zündkerze für den Motor ist.

Betrachtet man die Zellen des menschlichen Körpers einmal genauer, so wird man immer wieder über eine Substanz stolpern, die bei jeder Party ganz vorne mit dabei ist. Die Rede ist von Coenzym Q10. Noch nie gehört? Dann wird es aber höchste Zeit, denn das kleine Molekül besitzt große Bedeutung – nicht nur für Sportler.

Was ist Coenzym Q10?

In jeder Zelle unseres Körpers findet sich Coenzym Q10 wieder. Es spielt eine wesentliche Rolle im Energiestoffwechsel und ist deshalb vor allem dort von großer Bedeutung, wo viel Energie verbraucht wird. Besonders konzentriert kommt CoQ10 in Organen und Geweben wie Herz, Leber, Lunge und Muskulatur vor. Dort befindet es sich in den Mitochondrien, den „Mikrokraftwerken“ unseres Körpers. Oftmals auch im Rahmen der Anti-Aging-Kosmetik beworben, wirkt Coenzym Q10 als körpereigene Substanz vor allem von innen heraus.

Coenzym Q10 im Körper

Coenzym Q10 ist für unseren Körper das, was die Zündkerze für den Motor ist – Es erzeugt den „Funken“ für die Energieproduktion. Mit Unterstützung des Coenzyms setzt unser Körper die in der Nahrung gespeicherte Energie aus Zucker und Fetten frei und speichert sie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) im Körper. Diese Energiegewinnung passiert in den Mitochondrien, den „Zellkraftwerken“ unseres Körpers. Die entstandenen ATP-Moleküle in den Mitochondrien sind sozusagen die Batterien, die bei Bedarf für ganz unterschiedliche Prozesse eingesetzt werden. Immer dann, wenn Energie verbraucht wird.

Als vitaminähnliche Verbindung kann CoQ10 zwar in gewissem Umfang vom Körper selbst hergestellt werden, die körpereigene Produktion nimmt jedoch mit dem Alter ab. Schon ab dem 30. Lebensjahr kann die Bildung von CoQ10 zurückgehen. Bei 40-Jährigen sinkt der CoQ10-Spiegel um bis zu 30%, bei 80-Jährigen sogar um bis zu 80%.

Aufnahme und Bedarf von CoQ10

In moderaten Mengen nehmen wir Coenzym Q10 auch über die Nahrung auf. Die Deckung des Bedarfs über Lebensmittel ist jedoch schwierig. Besonders hohe Konzentrationen des Coenzyms finden sich vor allem in tierischen Organen, wie in Schweineherz und Hühnerleber, oder auch in Rentierfleisch. In der Regel stehen diese Nahrungsmittel jedoch nicht auf unserem Speiseplan. Auch in Nüssen und Ölen ist die vitaminähnliche Verbindung CoQ10 enthalten, jedoch nur in relativ geringen Mengen. So müsste man etwa 17 Esslöffel Sojaöl, ½ Kilogramm Walnüsse oder 200 Gramm gebratenes Schweineherz pro Tag zu sich nehmen, um auf 30 mg Coenzym Q10 zu kommen.

Für alle, bei denen das Thema Energie im Vordergrund steht, ist auch CoQ10 ein Thema. Besonders wer viel Sport betreibt oder Cholesterin-Senker (sogenannte Statine) einnimmt, sollte ein Auge auf seinen Versorgungszustand mit dem wertvollen Coenzym haben. Die gleichzeitige Aufnahme von gesunden Fetten (z.B. Omega-3-Fettsäuren) kann die Verfügbarkeit von CoQ10 verbessern.

Coenzym Q10 und Ubichinol

Das Coenzym Q10 tritt in unserem Körper übrigens in zweifacher Erscheinungsform auf: Als Ubichinol (auch Ubiquinol) und Ubichinon (auch Ubiquinon). Beide Formen erfüllen wichtige Funktionen in unserem Körper und können ineinander umgewandelt werden. Der Name  der beiden CoQ10-Formen ist auch Programm, denn das lateinische Wort „ubique“ bedeutet „überall“ und weist schon darauf hin, wie wichtig Coenzym Q10 für den Organismus ist. Ubichinol selbst unterstützt die beiden Antioxidanzien Vitamin E und C optimal in ihrer Funktion, indem es die aktiven Formen beider Vitamine regenerieren kann. Diese Antioxidanzien sind dann wieder für das Abfangen freier Radikale bereit.

Gröber U.; Orthomolekulare Medizin – Ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH 2008; Aufl 3
Gröber U.; Coenzym-Q10-Defizit und Statine; OM – Zs. F. Orthomol. Med. 2016; 2: 3-4

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