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Astaxanthin

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Stellt euch vor, ihr wandert gerade durch eine prächtige Gletscherlandschaft. Die Sonne lacht, die Welt ist schön. Und dann – färbt sich der weiße Schnee vor euch plötzlich rot. Blutrot. Wer jetzt an Kommissar Wallander denkt und kriminalistische Energien entwickelt, begibt sich auf die falsche Fährte. Hinter dem Phänomen der roten Schneedecke steckt keine Bluttat. Schade um eure blühende Fantasie, aber was hier „blüht“, sind winzig kleine Algen. Algen? Aber die sind doch grün. Oder etwa nicht? Doch, schon. Aber wenn ihnen die alpine Sonne zu sehr aufs grüne Haupt brennt, schalten Grünalgen einfach ihren integrierten Sonnenschutz ein und werden rot.

Verantwortlich dafür ist ein natürlicher Farbstoff, das Carotinoid Astaxanthin, früher auch „Hämatochrom“ genannt. Während wir also zu Sonnenmilch und Hut greifen oder krebsrot in den Schatten flüchten müssen, können diese Algen unbesorgt auf Astaxanthin vertrauen. Denn das schützt sie selbst im hohen Gebirge jahrzehntelang vor schädlicher UV-Strahlung. Und sorgt damit so ganz nebenbei für ein spektakuläres Naturschauspiel, das als Phänomen des „Blutregens“ bezeichnet wird.

Disclaimer: Diese Rubrik stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die physiologische Erklärung des jeweiligen Stoffes. Der beste Ansprechpartner für umfassende Informationen sind Arzt oder Apotheker.

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