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Wie Schlaf unser Immunsystem beeinflusst

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Genügend Schlaf ist wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Das bestätigt auch eine Studie aus Deutschland. Das Ausmaß des Zusammenhangs lässt jedoch aufhorchen: Bereits drei Stunden Schlafentzug machen unseren Körper anfälliger für Eindringlinge und Erreger.

Wie sich Schlafmangel auf das Immunsystem auswirkt

Forscher der Universitäten Tübingen und Lübeck veröffentlichten eine Studie, die zeigte, dass unser Körper im Schlaf enorme Leistungen für unser Immunsystem erbringt. Schlafen wir aufgrund von Stress oder Belastungen weniger, so leidet an unserem Schlafentzug nicht nur die gute Laune, sondern auch unser Immunsystem. Doch woran genau liegt das?

Stress und wenig Schlaf schwächen das Immunsystem

© Cliff Kapatais

T-Zellen und ihre Bedeutung für die Immunabwehr

Sogenannte „T-Zellen“ sind im Körper dafür zuständig, Eindringlinge abzuwehren. Dazu zirkulieren sie im Blutkreislauf und halten dort nach Erregern Ausschau. Die T-Zellen heften sich an infizierte Zellen und beseitigen diese. Ist unser Immunsystem aber durch Schlafmangel beansprucht, nimmt diese Fähigkeit ab. Unser Abwehrsystem ist nicht mehr intakt.

Schlechte Kombination: Stress und wenig Schlaf

In der Studie wurde von den Forschern ein weiterer Einflussfaktor in diesem Zusammenhang diskutiert: Stress. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Stresshormone Adrenalin und Prostaglandine die Adhäsionsfähigkeit der T-Zellen deutlich reduzieren – also die Fähigkeit der Immunzellen, sich an andere Zellen zu heften. Die Kombination aus Stress am Tag und wenig Schlaf in der Nacht stellt daher eine besondere Herausforderung für unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte dar.

Für ein starkes Immunsystem sorgen

Gerade in stressigen Zeiten und bei Belastungen ist es daher besonders wichtig, auf das Immunsystem zu achten. Und wie bei so vielen Dingen, spielt auch hier der Lebensstil eine entscheidende Rolle: Ausreichend Sport und Bewegung und eine vitaminreiche Ernährung können zu einem gut funktionierenden Immunsystem beitragen.

Eine vitaminreiche Ernährung unterstützt ein starkes Immunsystem und das Wohlbefinden

© Cliff Kapatais

Vor allem eine ausgewogene Versorgung mit immunaktiven Mikronährstoffen wie Vitamin C und Zink sorgt dafür, dass die gesunde Funktion unseres Immunsystems erhalten bleibt. Ergänzt durch das „Sonnenvitamin“ D wird auch die Aktivierung der Immunzellen unterstützt.

Außerdem braucht das Immunsystem die nächtlichen Ruhephasen, in denen es sich regenerieren kann. Genügend Schlaf sollten wir uns daher besonders in stressigen und herausfordernden Phasen gönnen – ganz nach dem Motto „Schlaf ist die beste Medizin“. Eine gute Schlafhygiene mit gewohnten Ritualen trägt dazu bei, dass wir uns morgens erholt fühlen und das Immunsystem arbeiten kann.

Studie:
Stoyan Dimitrov, Tanja Lange, Cécile Gouttefangeas, Anja T.R. Jensen, Michael Szczepanski, Jannik Lehnnolz, Surjo Soekadar, Hans-Georg Rammensee, Jan Born and Luciana Besedovsky: “Gαs-coupled receptor signaling and sleep regulate integrin activation of human antigen-specific T cells.” Journal of Experimental Medicine:  http://jem.rupress.org/cgi/doi/10.1084/jem.20181169

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