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Die Fruchtbarkeit erhöhen

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Mit dem Kinderwunsch kommt oft die Ungeduld: Nun soll es mit der Familienplanung möglichst schnell klappen! Wie gut, dass Paare ihrer Fruchtbarkeit mit ein paar einfachen Tipps unter die Arme greifen können. Wir nehmen unter die Lupe, wie du deine Fruchtbarkeit erhöhen und die Chancen auf eine Schwangerschaft steigern kannst.  

Inhaltsverzeichnis

1. 6 Tipps, die die Fruchtbarkeit erhöhen
2. Fruchtbarkeit und gesunde Ernährung
3. Diese Lebensmittel können die Fruchtbarkeit erhöhen
4. Kann man mit Folsäure schneller schwanger werden?

Mit dem Kinderwunsch kommt oft die Ungeduld: Nun soll es mit der Familienplanung möglichst schnell klappen! Auf dem Weg zum Wunschkind tauchen für viele Paare Fragen und Unsicherheiten auf – vor allem, wenn der Kinderwunsch vorerst ein unerfüllter bleibt: Wieso klappt es bei mir nicht, wenn es bei anderen so einfach war? Stimmt gar etwas nicht mit mir?

Ein Kind zu zeugen, erscheint zunächst einfach; doch in der Realität ist die Fruchtbarkeit von Paaren sehr komplex und kann durch viele Faktoren beeinträchtigt werden. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die natürliche Familienplanung beeinflusst werden kann. Es lohnt sich daher, bei aufkommendem Kinderwunsch die Fruchtbarkeit von Mann und Frau genauer unter die Lupe zu nehmen. 

6 Tipps, die die Fruchtbarkeit erhöhen

1. KENNE DEINE FRUCHTBAREN TAGE

Wie so oft im Leben spielt auch für die Fruchtbarkeit der richtige Zeitpunkt eine wichtige Rolle: Zur Zyklusmitte ist eine Eizelle so weit herangereift, dass sie sich aus dem Eierstock löst und befruchtet werden kann. Das geschieht durchschnittlich alle 28 Tage. Nach diesem sogenannten „Eisprung“ ist die Eizelle jedoch nur etwa zwölf bis vierundzwanzig Stunden befruchtungsfähig. Gesunde Samenzellen überleben im Körper der Frau etwa 72 Stunden, in Ausnahmefällen auch fünf bis sechs Tage. Den genauen Zeitpunkt deines Eisprungs zu kennen, kann dir dabei helfen, damit aus dem Kinderwunsch auch bald ein Wunschkind wird. Deine fruchtbaren Tage kannst du mit verschiedenen natürlichen Methoden bestimmen– z.B. der Temperaturmethode, der Kalender-Methode, einem Ovulationstest (dieser misst er den Anstieg eines Hormons im Urin) oder indem du die Konsistenz deines Zervixschleims genau beobachtest.

Kenne deine fruchtbaren Tage.

2. Gesundheits-Check vereinbaren

Ein guter Gesundheitszustand stellt die Basis für Fruchtbarkeit und – in weiterer Folge – für eine gesunde Schwangerschaft dar. Paare, die ihre Fruchtbarkeit erhöhen möchten, sollten schon rechtzeitig mit der Gesundheitsvorsorge beginnen: Neben Besuchen bei Gynäkologen (Frauenarzt) und Urologen, um etwaige Krankheiten bei beiden Partnern auszuschließen, sollten bei aufkommendem Kinderwunsch auch andere Fachärzte aufgesucht werden. Dazu zählt auch der Zahnarzt, denn bakterielle Entzündungen im Mundraum sind nicht nur schmerzhaft, sondern können sich auch auf die Fruchtbarkeit auswirken, wie eine Studie aus Finnland zeigte. Ein regelmäßiger Check-up ist die beste Vorsorge, um die Fruchtbarkeit auf natürliche Weise zu erhöhen.

3. Mit dem Rauchen aufhören

Dass Zigaretten nicht gesund sind, ist nichts Neues. Aber jeder, der es schon einmal versucht hat, weiß: Mit dem Rauchen aufzuhören, ist alles andere als einfach. Ein Kinderwunsch kann hier für die Extraportion Willenskraft sorgen, da Rauchen einen Risikofaktor für die Fruchtbarkeit darstellt. Hättest du gedacht, dass rauchende Frauen ein um 60% erhöhtes Risiko für Infertilität haben? Auch bei Männern wirkt sich Rauchen nachteilig auf die Fruchtbarkeit aus: Denn Tabakrauch führt bei Männern zu einer verminderten Dichte der Samenzellen und kann auch die Beweglichkeit der Spermien vermindern. Wer seine Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft erhöhen möchte, sollte daher schon beim aufkommenden Kinderwunsch mit dem Rauchen aufhören. 

4. Alkoholkonsum minimieren

Auch übermäßiger Alkoholkonsum kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen – und das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Denn chronisch erhöhter Alkoholkonsum kann die Konzentration der Sexualhormone im Körper verändern und sich so ungünstig auf den Kinderwunsch auswirken.

Unser Körpergewicht spielt in Bezug auf die Fruchtbarkeit eine Rolle.

5. AUF DIE FIGUR ACHTEN

Sich den Zahlen auf der Waage zu stellen, fällt nicht immer leicht. Doch gerade, wenn es darum geht, die Fruchtbarkeit zu erhöhen ist es wichtig darauf zu achten, dass die Waage weder zu viel noch zu wenig anzeigt. Denn: Unser Körpergewicht spielt in Bezug auf die Fruchtbarkeit eine Rolle. Sowohl Über- als auch Untergewicht beeinflussen den Hormonhaushalt und somit den weiblichen Zyklus, aber auch die Potenz. Für Paare, die ihre Fruchtbarkeit erhöhen wollen, ist es ratsam, bereits vor der Schwangerschaft auf das Gewicht im Blick zu behalten.

6. Regelmäßig für moderate Bewegung sorgen

Sport hat zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit: Wer sich regelmäßig auf moderatem Level bewegt, boostet nicht nur die körperliche Fitness, sondern bringt damit auch seine Fruchtbarkeit auf Trab. Vorsicht ist jedoch bei dauerhaftem, sehr intensivem Training geboten: Frauen, die zu viel oder regelmäßig bis zur Erschöpfung trainieren, können damit ihre Fruchtbarkeit negativ beeinflussen.

7. STRESS VERMEIDEN

Termindruck, Stress im Büro, Zukunftsängste: Ein fordernder Alltag greift der Fruchtbarkeit nicht gerade unter die Arme. Denn andauernder Stress kann die Entstehung von Sauerstoffradikalen fördern. Kann dein antioxidatives Schutzsystem diese nicht mehr abfangen, entsteht für den Körper oxidativer Stress. Samen- und Eizellen sind hierfür besonders empfindlich. Bei Frauen kann ein hohes Stresslevel Studien zufolge die Empfängnis um bis zu 30% vermindern oder sie sogar verhindern. Paare, die ihre Fruchtbarkeit erhöhen möchten, sollten daher versuchen, Stress im Alltag so gut wie möglich abzubauen. Neben seinen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit sorgt häufiger Stress auch für Zündstoff in der Beziehung. Und das ist schließlich alles andere als erwünscht, wenn es um die Familienplanung geht.

Termindruck, Stress im Büro, Zukunftsängste: Ein fordernder Alltag greift der Fruchtbarkeit nicht gerade unter die Arme.

Fruchtbarkeit und gesunde Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sorgt nicht nur dafür, dass wir uns im Alltag fit und gesund fühlen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Erfüllung des Kinderwunsches aus. Wer seine Fruchtbarkeit erhöhen möchte, setzt auf frische und saisonale Lebensmittel und kocht so oft wie möglich selbst frisch.

So werden genügend wertvolle Mikronährstoffe zugeführt, die beide Partner mit allem versorgen, was es für den Start in die Schwangerschaft braucht: Nährstoffe wie die B-Vitamine B12 und Folsäure (Folat) unterstützen die Energiegewinnung und tragen zu einem normalen Homocysteinstoffwechsel bei.  Antioxidantien wie Vitamin C und die Spurenelemente Selen und Zink helfen dabei, die Fruchtbarkeit zu optimieren, indem sie wie ein Schutzschild für Samen- und Eizellen fungieren.

Zusätzlich solltest du deinen Vitamin-D-Spiegel gut im Auge behalten: Denn das Sonnenvitamin übernimmt neben seinen positiven Einflüssen auf Muskeln und Knochen (inkl. Calcium-Verwertung) eine Funktion bei der Zellteilung – eine wichtige Aufgabe, wenn aus nur zwei Zellen ein kleiner Mensch entstehen soll!

Diese Lebensmittel können die Fruchtbarkeit steigern

Unsere Ernährung hat somit mehr Einfluss auf die Fruchtbarkeit, als du vielleicht denkst! Um schwanger zu werden, sollten beide Partner daher einen Blick auf ihre Ernährungsweise sowie die damit assoziierte Mikronährstoff-Bilanz werfen.

Fruchtbarkeit und Antioxidantien wie Zink, Selen, Vitamine C & E

Bei Männern kann die bewusste Zufuhr laut Studien dafür sorgen, dass sowohl die Anzahl der Spermien als auch ihre Beweglichkeit positiv beeinflusst werden. Bei Frauen haben Antioxidantien Einfluss auf die Follikelreifung. Wer seine Fruchtbarkeit erhöhen möchte, sollte diese wertvollen Mikronährstoffe darum häufig auf seinen Speiseplan setzen. Antioxidantien sind in zahlreichen Lebensmitteln enthalten: Das Spurenelement Selen kommt vor allem in Heringen, Garnelen, Miesmuscheln, aber auch Sardinen, Rinderherz und Eiern vor. Veganer sollten auf Mungbohnen, Weizenkleie, Soja oder Naturreis setzen – diese sind reich ab Selen. Eine Extraportion Vitamin C steckt in Paprika, Johannisbeeren, verschiedenen Kohlsorten und Zitrusfrüchten. Vitamin E findet sich vor allem in Weizenkeimöl, bestimmten Nüssen, Weizen, Reis, Gerste, Fenchel, Spargel und einigen Speisefischen. Besonders gute Zinklieferanten sind Austern, Emmentaler-Käse, Nüsse, Haferflocken und Linsen. Das Spurenelement Zink trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei.

Körpereigenes CoQ10 und Fruchtbarkeit

In gewissem Umfang kann CoQ10 von unserem Körper selbst hergestellt werden, jedoch nimmt die körpereigene Bildung mit dem Alter ab. Schon ab dem 30. Lebensjahr kann die Bildung der vitaminähnlichen Verbindung zurückgehen, die auch in den Eizellen sowie Spermien für die Mitochondrien  von Bedeutung ist . Über die Ernährung kann der Körper CoQ10 nur in moderaten Mengen aufnehmen, da es in relevantem Ausmaß vor allem in tierischen Organen wie Schweinherz, Hühnerleber oder in Rentierfleisch enthalten ist – Nahrungsmittel, die in der Regel nicht häufig auf unserem Speiseplan stehen. Um eine ausreichende Versorgung mit dem Coenzym sicherzustellen, eigenen sich hochwertige Mikronährstoffpräparate, die CoQ10 in biologisch aktiver Form liefern – besonders für Frauen ab 35 wichtig.

Fruchtbarkeit und Vitamin D

Nicht nur für Männer ist das „Sonnenvitamin“ D wichtig. Es gibt Hinweise, dass Vitamin D auch für den weiblichen Zyklus und die Hormonsynthese von großer Bedeutung ist. Da Vitamin D nur in geringen Mengen über die Nahrung aufgenommen werden kann, sollte man der körpereigenen Produktion vor allem während der Wintermonate unter die Arme greifen. Denn: Von Oktober bis März kann Vitamin D in unseren Breiten nicht ausreichend im Körper selbst hergestellt werden. Trotzdem besteht kein Grund zur Sorge: Können die körpereigenen Speicher im Sommer nicht ausreichend gefüllt werden und liegt dein Vitamin D-Wert daher unter 40-60 ng/ml, kann das Vitamin in praktischer Darreichungsform als Tropfen oder Kapseln supplementiert werden. 

Fruchtbarkeit und Omega-3-Fettsäuren

Paare, die ihrer Fruchtbarkeit unter die Arme greifen möchten, sollten auch auf eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten. Als wichtiger Bestandteil aller Zellmembranen ist vor allem die Omega-3-Fettsäure DHA zu nennen. Sie ist insbesondere für schwangere Frauen unentbehrlich. DHA ist für die kindliche Gehirnentwicklung im Mutterleib sowie für die Entwicklung der Sehkraft wichtig. Aber auch in der Stillzeit sollten Mütter auf eine ausreichende Zufuhr achten, da das Baby in dieser sensiblen Phase auf die Versorgung über die Muttermilch angewiesen ist. Darüber hinaus haben EPA und DHA einen positiven Effekt auf unser Herz-Kreislaufsystem und tragen nachweislich dazu bei, einen normalen Cholesterin- und Triglyceridspiegel sowie einen gesunden Blutdruck zu erhalten. Enthalten sind die essenziellen Fettsäuren vor allem in Seefischen wie Hering, Lachs oder Makrelen. Ausreichend Seefisch – und damit wertvolles Omega-3 – zu sich zu nehmen, ist in Küstenregionen meist kein Problem. In Binnenländern wie Österreich kann die optimale Versorgung jedoch schwieriger werden: Hochwertiger Fisch ist kostspielig und nicht immer einfach zu bekommen. Darüber hinaus mag nicht jeder den Geschmack von Fisch. Einige Fischarten können darüber hinaus mit Quecksilber und anderen Schadstoffen belastet sein. Deshalb sollten besonders schwangere und stillende Frauen bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln auf Präparate in geprüfter Qualität vertrauen, die nachweislich frei von unerwünschten Kontaminanten sind.

Kann man mit Folsäure schneller schwanger werden?

Wer seine Fruchtbarkeit erhöhen möchte, sollte auch seinen Homocysteinwert im Auge behalten: Denn ein erhöhter Homocysteinspiegel kann der natürlichen Empfängnis im Wege stehen. Das B-Vitamin Folsäure sowie die Vitamine B6 und B12 greifen dem Homocysteinstoffwechsel unter die Arme und können so deinem Babyglück auf die Sprünge helfen.

Ernährungsgesellschaften empfehlen daher, bereits auf dem aufkommenden Kinderwunsch über eine folatreiche Ernährung hinaus zusätzlich 400 µg Folsäure pro Tag über geeignete Nahrungsergänzungen zuführen. Die Einnahme eines Folsäurepräparats sollte idealerweise spätestens vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft beginnen und während des ersten Drittels der Schwangerschaft beibehalten werden.

Auch für Männer und ihre Zeugungsfähigkeit ist der Homocystein-Spiegel relevant: Etwa ein Drittel der Männer mit schlechter Spermaqualität weist auch erhöhte Homocystein-Werte auf.

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Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Fehlbildungen beim Ungeborenen. Denn ein niedriger Folat-Spiegel wird als Risikofaktor für einen Neuralrohrdefekt beim Säugling gesehen.

Worauf du nach dem Absetzen der Pille achten solltest

Eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen ist vor allem für Frauen relevant, die vor dem Kinderwunsch auf hormonelle Verhütungsmethoden („Pille“) zurückgegriffen haben. Pille & Co. sind nämlich wahre Mikronährstoffräuber und entziehen dem Körper wichtige B-Vitamine. Frauen, die schwanger werden wollen, sollten daher rechtzeitig ein Auge auf ihren Vitamin-B-Spiegel und insbesondere den Folsäurespiegel werfen. Denn: Die entscheidende Entwicklungsphase für Neuralrohrdefekte liegt bereits innerhalb der ersten 30 Tage der Embryonalentwicklung.

Kinderwunsch und L-Carnitin

L- Carnitin ist ein wichtiger Bestandteil der Muskulatur. Da die Aminosäure hauptsächlich in Fleisch, Geflügel, Fisch und Milchprodukten enthalten ist, ist eine Ergänzung vor allem bei vegetarischer oder veganer Ernährung sinnvoll.

Fruchtbarkeit und Jod

Ist unser Körper ausreichend mit Jod versorgt, kann dies die Fruchtbarkeit in der Kinderwunschphase positiv beeinflussen. Denn Jod trägt zu einer normalen Produktion von Schilddrüsenhormonen und zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei. Die DGE empfiehlt Schwangeren aufgrund des höheren Jodbedarfs (230 mcg / Tag), das Spurenelement zu supplementieren (100 – 150 mcg / Tag).

Wenn unser Körper ein kleines Wunder vollbringen soll, können wir ihn durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung perfekt unterstützen. Die ausreichende Versorgung mit wertvollen Mikronährstoffen über die Ernährung sicherzustellen, ist allerdings nicht immer einfach – vor allem, wenn unser Körper in bestimmten Lebensphasen mehr Leistung erbringen soll, als sonst.

Der Fruchtbarkeit unter die Arme greifen

DER FRUCHTBARKEIT UNTER DIE ARME GREIFEN

Mikronährstoffpräparate in geprüfter Qualität mit B-Vitaminen wie Folat, Antioxidanzien wie Selen und dem Spurenelement Jod tragen zur Deckung des erhöhten Bedarfs während Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit und zum allgemeinen Wohlbefinden bei – für eine optimale Versorgung von Beginn an. 

Schwangerschafts-Formel

FRAUEN UND IHRE MIKRONÄHRSTOFFRÄUBER

Wusstest du, dass manche Situationen im Leben einer Frau wahre Mikronährstoffräuber sind? Hier erfährst du, wann besonders auf die Versorgung geachtet werden soll.

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Mikronährstoffräuber der Frauen

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Welche Lebensmittel erhöhen die Fruchtbarkeit?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung versorgt unseren Körper mit wichtigen B-Vitaminen, Antioxidantien sowie essenziellen Fettsäuren. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen kann die Fruchtbarkeit davon profitieren. Wer seiner Fruchtbarkeit unter die Arme greifen möchte, setzt vor allem frisches Obst und Gemüse, Nüsse sowie Meeresfisch regelmäßig auf den Speiseplan.

Wie erhöhe ich die Chance, schwanger zu werden?

Neben einer ausgewogenen Lebensweise und einer ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen spielt auch das richtige Timing eine wesentliche Rolle, wenn man die Fruchtbarkeit erhöhen möchte. So wenig wie möglich dem Zufall überlassen: Kenntnis über die fruchtbaren Tage und den Zeitpunkt des Eisprungs, Gesundheits-Check beim Arzt und auf übermäßigen Alkoholkonsum verzichten, so kommt das Wunschkind ein Stück näher.

Wann sind die fruchtbaren Tage?

Zur Zyklusmitte ist eine Eizelle so weit herangereift, dass sie sich aus dem Eierstock löst und dann in weiterer Folge befruchtet werden kann. Das geschieht durchschnittlich alle 28 Tage. Doch die Eizelle ist nach dem sogenannten „Eisprung“ nur etwa zwölf bis vierundzwanzig Stunden befruchtungsfähig. Samenzellen können im Körper der Frau etwa 72 Stunden, in Ausnahmefällen auch fünf bis sechs Tage, überleben. Das richtige Timing spielt also eine wesentliche Rolle dabei, dass es mit der Schwangerschaft klappt.

Wie ermittle ich meine fruchtbaren Tage?

Zur Ermittlung der fruchtbaren Tage gibt es verschiedene Methoden: Bei der Temperaturmethode wird jeden Morgen unmittelbar nach dem Aufwachen die Basaltemperatur gemessen. Anhand einer Temperaturkurve können die fruchtbaren Tage dann zukünftig im Voraus berechnet werden. Bei der Kalender-Methode werden mehrere Monatszyklen mit einem Kalender dokumentiert, um den persönlichen Zyklus und das entsprechende Fruchtbarkeitsfenster zu ermitteln. Des Weiteren kann der Zervixschleim beobachtet werden, der sich im Laufe eines Zyklus verändert. Während des Eisprungs wird der Zervixschleim dünnflüssiger, klarer und somit für Spermien durchgängiger. Darüber hinaus kann ein Ovulationstest Aufschluss über die fruchtbaren Tage geben. Dabei wird die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) im Urin gemessen. Etwa 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung ist das LH-Hormon stark erhöht – und diese Konzentration zeigt der Ovulationstest an.

Kann man mit Folsäure schneller schwanger werden?

Für Frauen die ihre Fruchtbarkeit erhöhen wollen, ist ein ausgeglichener Homocysteinspiegel wichtig. Folsäure sowie die Vitamine B6 und B12 greifen dem Homocysteinstoffwechsel unter die Arme und können dazu beitragen, dass es mit dem Babyglück klappt – vorausgesetzt, dass sonst keine gesundheitlichen Themen dem Schwanger werden entgegenstehen. Insbesondere die Folsäuresupplementierung sollte im Idealfall bereits bei Kinderwunsch beginnen. Denn eine ausreichende Versorgung mit Folsäure profitiert nicht nur dein Homocysteinspiegel, sondern das Vitamin leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Fehlbildungen beim Kind, wie dem Neuralrohrdefekt. Um eine ausreichende Versorgung sicher zu stellen, sollten Frauen mit Kinderwunsch zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung auf eine Folatzufuhr in Form geprüfter Mikronährstoffpräparate zurückgreifen. Die Einnahme eines Folsäurepräparats sollte idealerweise spätestens vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft beginnen und während des ersten Drittels der Schwangerschaft beibehalten werden.

Was beeinflusst die Fruchtbarkeit beim Mann?

Hättest du gedacht, dass die durchschnittliche Anzahl der männlichen Samenzellen seit 1989 um 30% gesunken ist? Die Ursachen dafür sind noch nicht gänzlich geklärt. In unserer modernen Welt spielen jedoch mehrere Faktoren eine Rolle, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können, wie zum Beispiel einer vorwiegend sitzenden Lebensweise, vermehrter oxidativem Stress sowie der Kontakt mit Umweltgiften. Ausgleich durch Entspannung und eine ausgewogene Ernährung, die reich an Antioxidantien ist, können die Fruchtbarkeit erhöhen.

Was beeinflusst die Fruchtbarkeit der Frau?

Entscheidend für die Fruchtbarkeit ist nach wie vor das Alter der Frau. Dabei ist es jedoch möglich, die Fruchtbarkeit zu erhöhen und durch unterschiedliche Impulse positiv zu beeinflussen. Ein optimaler Mikronährstoffstatus ist für Frauen mit Kinderwunsch von großer Bedeutung. Nährstoffe wie B-Vitamine, die Antioxidantien Selen und Zink oder die Omega-3-Fettsäure DHA, aber auch die Spurenelemente Eisen und Jod unterstützen die Frau auf dem Weg zum Wunschkind. Darüber hinaus ist es hilfreich, die fruchtbaren Tage und den Zeitpunkt des Eisprungs zu kennen. Denn auch mit dem richtigen Timing lässt sich die Fruchtbarkeit erhöhen.

Mindert Rauchen die Fruchtbarkeit?

Dass Zigaretten nicht gesund sind, ist nichts Neues. Rauchende Frauen haben ein um 60% höheres Risiko für Infertilität als Nichtraucherinnen. Auch bei Männern wirkt sich Rauchen nachteilig auf die Fruchtbarkeit aus: Denn Tabakrauch führt bei Männern zu einer verminderten Dichte der Samenzellen und kann auch die Beweglichkeit der Spermien vermindern. Wer seine Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft erhöhen möchte, sollte daher schon beim aufkommenden Kinderwunsch mit dem Rauchen aufhören.

Quellen:

1 Gruber I., Klein M.; Die Einflüsse des Tabakkonsums auf die weibliche Fertilität und auf eine ART-Behandlung; Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2014; 8 (2), 6-11

2 Gudmundsdottir, Studie der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim: https://www.ntnu.edu/news/hard-workouts-reduced-fertility

3 Wogatzky J. et al.; Oxidativer Stress und Anwendung von Antioxidantien in der Reproduktionsmedizin: Ist eine diätetische Nahrungsergänzung sinnvoll? Ein Überblick des derzeitigen Wissensstandes; Journal für Ernährungsmedizin 2013; 15 (3), 21

4 Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Österreichische Gesellschaft für Ernährung, Schweizerische Gesellschaft für Ernährung; Einnahme von Nahrungsergänzungen in der Schwangerschaft ; DGE 2021 https://www.dge.de/presse/pm/einnahme-von-nahrungsergaenzungsmitteln-in-der-schwangerschaft/

5 Feichtinger W.; Unerfüllter Kinderwunsch - Methoden zur Bestimmung der fruchtbaren Tage; Journal für Menopause 2007; 14 (3), 20-21

6 Siegmund Schultze N.; Fertilitätsstörungen der Frau: Hoher Alkoholkonsum kann die Fertilität vermindern; Dtsch Arztebl 2016; 113(42): A-1873 / B-1578 / C-1566

7 Hagemann T., Haidl G.; Der Einfluss von Nikotin, Alkohol und Medikamenten/Drogen auf die männliche Fertilität; Reproduktionsmedizin 2002; 18, 3–6

8 Herrmann W.; Die Bedeutung der Hyperhomocysteinämie als Risikofaktor für degenerative Erkrankungen: ein Überblick Journal für Ernährungsmedizin 2002; 4 (1) , 7-14

9 Deutsche Gesellschaft für Ernährung; D-A-CH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr; Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. 2018; http://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/, abgerufen am 31.03.2021

10 Ajayi A. B.; Are semen parameters worsening? Comparing semen parameters 10 years apart; Niger Med J. 2017 Mar-Apr; 58(2): 72–75

11 Rolland, M., et al; Decline in semen concentration and morphology in a sample of 26 609 men close to general population between 1989 and 2005 in France; Hum. Reprod. 2013;28(2):462-70

Header- und Vorschaubild: (c) Stiefkind Fotografie

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