Panda frisst Bambus

Bambus-Extrakt

Nicht nur im Garten macht er eine gute Figur, sondern auch in der Kosmetik. Denn das im Bambus enthaltene Silizium ist Bestandteil von Knochen, Haut und Bindegewebe.

Der zu den Süßgräsern zählende Bambus hat viele verschiedene Gesichter und ist ein wahres Multitalent, nicht nur im Garten. In seiner Festigkeit ist Bambus das Sinnbild der senkrechten Statik bei gleichzeitiger Flexibilität. Die Zellen der Halme enthalten nämlich große Mengen an Lignin, was diese so hart werden lässt und Voraussetzung für die enormen Wuchshöhen ist, welche manche Bambus-Arten erreichen. Der Bambus zählt übrigens zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt und hat die größte Sonnenenergie-Speicherkapazität aller Pflanzen.

Bambus ist eine reichhaltige Quelle für Aminosäuren, Enzyme, und Spurenelemente. So sind die Bambus-Triebe nahrhaft und in der asiatischen Küche äußerst beliebt. Ein Bambusrohr enthält außerdem bis zu 77% Silizium, ein Spurenelement, das auch Bestandteil von Knochen, Haut und Bindegewebe ist. Bambus-Extrakte werden auch in der Kosmetik gerne genutzt, da Silizium in allen Bindegewebsstrukturen (z.B. Haut, Haare) eingelagert ist. Seit man erkannt hat, dass Silizium für viele biologische Systeme ein essentielles Element ist, wurden beachtliche Fortschritte in der Biochemie dieses aus klassischer Sichtweise rein anorganischen Elements erzielt.

Verfasst von

Cornelia Lenardt
Pure Encapsulations
Cornelia hat Ernährungswissenschaften in Wien studiert und ist bei Pure Encapsulations Teil des Teams Scientific Communications. Dort überzeugt sie mit ihrer lustigen und offenen Art und setzt ihr Know-how bei der wissenschaftlichen Recherche und dem Aufbereiten des gesammelten Wissens zu Texten ein. Privat findet man sie meist kletternd oder wandern in den Bergen oder gemütlich Zuhause, vertieft in die nächste Geschichte.
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