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Mikronährstoffe für Gedächtnis, Nerven und Konzentration

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Geistige Fitness und Intelligenz sind nicht nur eine Frage der Gene. Mit Mikronährstoffen, das heißt Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, können wir unser Nervensystem „füttern“ und somit auch die Denk- und Lernfähigkeit, die Konzentration, unser Erinnerungsvermögen und sogar unsere Kreativität unterstützen.

Inhaltsverzeichnis
1. Der Einfluss der Ernährung
2. Zink: Lässt das Gedächtnis spuren
3. B-Vitamine: Nahrung für Gehirn und Nerven
4. Omega-3-Fettsäuren: Fit im Kopf, von Jung bis Alt

An Komplexität mangelt es in unserem modernen Alltag wahrlich nicht. Das geht bereits beim Einkaufen los: Sage und schreibe 40.000 Produkte hat ein typischer Supermarkt im Sortiment. „Im täglichen Bedarf kommen wir aber mit 150 Produkten aus“, schreibt Neurowissenschaftler Martin Korte in seinem Buch „Hirngeflüster". Entsprechend müsse unser Gehirn lernen, 39.850 Produkte im Regal zu ignorieren, zu sortieren, zu filtern. Das Beispiel zeigt deutlich: Damit wir unseren Alltag bewältigen und uns in dieser hochkomplexen Welt zurechtfinden, muss unser Denkorgan auf Hochtouren laufen.

Der Einfluss der Ernährung auf Gedächtnis und Konzentration

Zum Teil ist unsere Denk- und Lernfähigkeit genauso in unseren Genen verankert wie Gedächtnis, Konzentration und Kreativität. Das Ausreden auf den Stammbaum funktioniert aber nur bedingt. Wie fit wir im Kopf sind, liegt zu einem großen Teil in unserer Hand – oder besser gesagt an den Nahrungsmitteln, die wir tagtäglich zu uns nehmen.

Konzentration steigern und Gedächtnis stützen durch Ernährung

© Pixelcoma

Zwar macht das Gehirn nur etwa zwei Prozent der Masse des menschlichen Körpers aus. Es verbraucht jedoch ein Fünftel der Energie, die wir täglich über unsere Ernährung zuführen. Auch die Energiebereitstellung spielt für die Funktion des Gehirns somit eine entscheidende Rolle. Vor allem B-Vitamine tragen dazu bei, dass diese auch reibungslos abläuft. Je ausgewogener wir deshalb unseren Körper mit den für unseren Energiestoffwechsel bedeutsamen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgen, desto besser kann es arbeiten.

Mikronährstoffe sind nicht nur für den Aufbau und die Neubildung der Nervenstruktur im Gehirn unentbehrlich. Auch die Leistungsfähigkeit des Zentralnervensystems, zu welchem auch das Gehirn zählt, hängt davon ab, ob wir ausreichend Vitamine und Co. zu uns nehmen: Konzentrationsprobleme, ständiges Vergessen oder Lernschwierigkeiten können auch Anzeichen für eine einseitige Ernährung sein.

Mikronährstoffe für Gedächtnis, Nerven und Konzentration

Damit unser Denkapparat wie am Schnürchen funktioniert, ist auf eine optimale Rundumversorgung mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen zu achten. Mit folgenden Mikronährstoffen sollten wir unser Gehirn dabei besonders füttern:

Zink – Lässt das Gedächtnis spuren

Ob es nun um logisches Denken geht, ums Lernen oder das Gedächtnis: Das Spurenelement Zink ist ein starker Partner, der ganz nebenbei auch noch seinen Beitrag zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress leistet. Besonders in Kombination mit ausgewählten B-Vitaminen, die für Psyche und Nerven von Bedeutung sind, hält Zink unser Gehirn leistungsfähig.

B-Vitamine – Nahrung für Gehirn und Nerven

Eine wichtige Funktion für die menschliche Psyche und für die Nerven erfüllt auch die Gruppe der B-Vitamine. Die wasserlöslichen Vitamine sind für unseren Energiestoffwechsel wichtig und fördern die Energieproduktion in den Nervenzellen. So bleibt unser Geist wach, wir ermüden weniger schnell und können uns länger konzentrieren. Außerdem erhöhen die B-Vitamine die Stimmung sowie die körperliche Leistungsfähigkeit und tragen dadurch zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Konzentration und Gedächtnis stützen durch Mikronährstoffe wie B-Vitamine

© Andrea Ch

Wenn es ums Gehirn geht, nehmen B6, B12 und Folat (Folsäure) eine besondere Rolle unter den B-Vitaminen ein. Sie sind für den Abbau des Zellgifts Homocystein im Körper verantwortlich. Dieses toxische Zwischenprodukt im Aminosäure-Stoffwechsel kann gegebenenfalls die Hirnleistung beeinträchtigen. Vitamin B6, B12 und Folat haben ihren Beinamen „Gedächtnisvitamine" also redlich verdient.

Omega-3-Fettsäuren – Fit im Kopf, von Jung bis Alt

Fett macht nicht nur fast 60 Prozent der Trockenmasse des Gehirns aus. Es darf auf keinen smarten Speiseplan fehlen. Das gilt insbesondere für die langkettige, ungesättigte Omega-3-Fettsäure DHA, aus der 25 Prozent des menschlichen Gehirns besteht. Sie ist ursprünglich in Mikroalgen enthalten, und gelangt über diese in fetten Seefisch. Wer Lachs, Hering oder Makrele nicht mag, kann auch zu hochwertigen Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

Studien zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren die kindliche Gehirnentwicklung und Aufmerksamkeit unterstützen. Schon im Mutterleib oder später beim Stillen, trägt die Aufnahme von Docosahexaensäure (DHA) durch die Mutter zur normalen Entwicklung des Gehirns beim Fötus und beim gestillten Säugling bei.

Während des natürlichen Alterungsprozesses kann die kognitive Funktion abnehmen. Aufzuhalten ist dieser natürliche Prozess nicht, die positive Wirkung von DHA auf die kognitive Leistungsfähigkeit macht aber auch vor dem Alter nicht Halt. Denn die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA sind nicht nur für die Herzfunktion von Bedeutung, DHA (Docosahexaensäure) trägt auch zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei.

Die Welt von heute mag so komplex sein wie nie zuvor. Fit im Kopf zu bleiben hingegen ist mit den richtigen Mikronährstoffen leichter denn je.

Quellen
Smollich M.; Omega-3 fatty acids and brain function. Ernahrungs Umschau 62 (10) 2015: 170–177
Kennedy D.O.; B Vitamins and the Brain: Mechanisms, Dose and Efficacy—A Review; Nutrients 2016; 8, 68
Kogard A.; B-Vitamine halten geistig fit – Evidenzbasierte Prophylaxe & Therapie mit Mikronährstoffen; Pharmaceutical Tribune 2012; Jahrgang 4

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