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Ich esse keinen Zucker!

Mein Leben ohne Saccharose.

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"Ich esse keinen Zucker!" Mit diesem Statement löse ich wahrscheinlich bei vielen Menschen ein ziemliches Erstaunen und Verwunderung aus. Ich erzähle euch, warum ich auf Zucker verzichte, wie es mir dabei geht und mit welchen Herausforderungen ich zu kämpfen habe.

Als bei mir vor einigen Jahren eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit diagnostiziert wurde, war meine erste Reaktion auch Verwunderung. Eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit bedeutet, dass zu viel Fruchtzucker zu Verdauungsproblemen, Gemütsschwankungen und Müdigkeit führen kann. Grundsätzlich löst ein Zuviel an fruchtzuckerhaltigen Lebensmitteln aber bei den Meisten von uns Beschwerden aus. Jeder von uns hat hier einen ganz individuellen Verträglichkeitspegel. Mein Pegel ist nur etwas sensibler.

Besagte Diagnose hat mich also dazu gebracht mein Ernährungsverhalten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie sich nämlich rausstellte, kommt Fruchtzucker nicht nur in Obst und Gemüse vor. Auch in industriell verarbeiteten Lebensmitteln (z. B. Getränke, Fertigspeisen) ist oft ein Anteil an Fruchtzucker enthalten sowie in normalem Zucker, also Haushaltszucker. Denn dieser ist Saccharose (ein Disaccharid oder auch Zweifachzucker), welcher sich aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) zusammensetzt. So stand ich als allseits bekannter Süßigkeiten-Fan also im Supermarkt und fing an Inhaltsangaben zu lesen. Und da war ich dann erst so richtig erstaunt. Man könnte nämlich glauben, Zucker ist nur in Süßigkeiten enthalten. Falsch gedacht. Selbst Wurstwaren, als gesund getarnte Müsliriegel oder auch das unverdächtige Brötchen enthalten zugesetzten Zucker und davon ziemlich viel. Das würde auch erklären, warum der Durchschnittsbürger rund 100g Zucker pro Tag konsumiert. Das obwohl die WHO einen maximalen Konsum von 25g pro Tag empfiehlt, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Neben Zucker, kamen schließlich auch noch weitere, unnatürliche Inhaltsstoffe auf meine schwarze Liste.

Eva Schwaighofer

Das Warum

In meiner anfänglichen Verwirrung fing ich schließlich an, mich in die Materie einzulesen. Und einmal begonnen, konnte ich nicht mehr aufhören. Neben Zucker, kamen schließlich auch noch weitere, unnatürliche Inhaltsstoffe dank ihrer negativen gesundheitlichen Auswirkungen, auf die schwarze Liste.

Während die Ausgangsbasis dieser Veränderung zwar meine Nahrungsmittelunverträglichkeit war, ist meine Motivation nun meine Gesundheit. Weiß man nämlich einmal, dass zu viel Fruchtzucker sich nicht nur auf all jene mit einer Unverträglichkeit negativ auswirkt, sondern grundsätzlich unserer Gesundheit schadet, lässt sich diese Erkenntnis nur schwer vergessen. Ein Zuviel an künstlich beigemischtem Fruchtzucker in industriell verarbeiteten Lebensmitteln, kann auf Dauer zahlreiche Beschwerden mit sich ziehen. Unser Körper verlernt beispielsweise auf das Sättigungshormon Leptin zu hören und wir konsumieren mehr als wir wirklich benötigen. Übergewicht und schließlich auch Volkskrankheiten wie Diabetes können die Folge sein. Darüberhinaus hat Fruchtzucker auch ein ziemliches Suchtpotential. Schon mal abends vor lauter Heißhunger zur Tankstelle gefahren um sich mit Schokolade einzudecken? Ich spreche aus Erfahrung und kann sagen, Zucker lässt uns die verrücktesten Dinge tun. Ein zu hoher Konsum an Fruchtzucker belastet aber auch das Verdauungssystem, unsere Leber, übersäuert den Körper, schwächt unser Immunsystem und lässt unseren Blutzucker in die Höhe schnellen. Das wiederum hat einen ziemlichen Effekt auf unsere Laune und den Energiehaushalt.

Mein Status

Diese Gesundheitsrisiken waren für mich Grund genug um dem weißen Zeug und so ziemlich jedem industriell verarbeiteten Lebensmittel den Rücken zu kehren. Heute bin ich überzeugt von einem Ernährungsansatz, der auf frischen, ursprünglichen Lebensmitteln basiert. Inhaltsstoffe, die ich nicht aussprechen kann und Nahrungsmittel, denen Zusatzstoffe beigefügt wurden um den Ansprüchen der Industrie zu genügen, kommen bei mir nicht auf den Teller. Obst esse ich allein schon wegen meiner Unverträglichkeit selten und bin grundsätzlich der Meinung, dass heimische und so auch meist fruchtzuckerarme Sorten die beste Wahl für uns sind. Ich esse immer noch Süßes, ich mache mir meine Schokolade nur selbst und das in weniger als 5 Minuten. Mir fehlt nichts. Ganz im Gegenteil. Ich fühle mich besser als zuvor. Meine Verdauung hat sich trotz Fruchtzucker Unverträglichkeit beruhigt und eingependelt, meine Haut hat sich verbessert, ich war schon ewig nicht mehr krank und das allseits bekannte Nachmittagstief gibt es bei mir nicht mehr.

Die Herausforderungen

Zugegeben, es war nicht immer einfach. Vor allem weil einem heutzutage von allen Seiten erzählt wird, wie man sich zu ernähren habe und so gut wie jedes Lebensmittel mit Verpackung Zucker enthält. Mein Motto war es also Diät-Weisheiten zu ignorieren und ganz einfach so naturbelassen wie möglich zu essen, selbst den Kochlöffel zu schwingen und Inhaltsangaben zu lesen. Ich fing langsam aber sicher an, immer mehr gesunde Alternativen wie Energiebällchen aus Nüssen und Datteln in meine Ernährung einzubauen und dadurch altbewährte aber nicht unbedingt gesunde Dinge zu ersetzen. Viel grünes Gemüse, gesunde Fette wie aus der Avocado oder auch Kokosöl, komplexe Kohlenhydratquellen wie Quinoa sowie pflanzliche und tierische Proteinquellen, haben mir außerdem dabei geholfen, meinen Blutzucker zu stabilisieren und Heißhungerattacken vorzubeugen.

Viel grünes Gemüse, gesunde Fette wie aus der Avocado oder auch Kokosöl, haben mir außerdem dabei geholfen, meinen Blutzucker zu stabilisieren und Heißhungerattacken vorzubeugen.

Eva Schwaighofer

Heute kann ich erhobenen Hauptes durch den endlos langen Süßigkeiten-Gang im Supermarkt gehen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Der gelegentliche Restaurantbesuch stellt aber auch heute noch eine kleine Herausforderung dar. Das Angebot in unseren Breitengraden ist immer noch etwas einseitig und entspricht meist nicht zu 100% meinen Vorstellungen. Doch darüber sollte man sich wirklich nicht den Kopf zerbrechen. Schließlich kommt es darauf an, was man sich selbst zur Routine macht und nicht darauf, was man ab und an mal tut.

Fotos (c) individualisten.at

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