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Frische Sprossen ziehen

Herkunftsort: Fensterbank

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Als Vitalstoff-Lieferanten in der kalten Jahreszeit oder als Nährstoff-Boost über sommerlichen Salaten – Keimsprossen sind vielseitig einsetzbar und sprießen fröhlich in den eigenen vier Wänden.

In der kalten Jahreszeit ist frisches Gemüse Mangelware. Einige wenige Sorten lassen sich auch bei niedrigen Temperaturen am Markt oder im Garten finden, zumeist greifen wir aber auf Tiefkühlware, Eingelegtes, -gekochtes oder gar aus fernen Ländern Importiertes zurück.

Ein toller Weg um auch im Winter auf die empfohlene Portion frische Vitamine zu kommen sind Keimsprossen – also die jungen Triebe aus den Samen verschiedener Gemüse- und Getreidesorten. Die kleinen Wunderkeimlinge sind reich an vielen Nährstoffen, liefern wertvolle Antioxidanzien und sind ihren ausgewachsenen Verwandten im Mikronährstoffgehalt oft weit überlegen. So liefern frische Brokkolisprossen zum Beispiel zehnmal mehr Sulforaphan (aus dem Senfölglykosid Glucoraphanin) als reifer Brokkoli.
Und das Beste: Keimsprossen lassen sich ohne großen Aufwand auf der eigenen Fensterbank ziehen und sind schon nach wenigen Tagen fertig zur Verwendung in Salaten, Suppen oder als Brot-Topping.

Das brauchst du für die Sprossen-Zucht

  • Ein geeignetes Gefäß, z.B. ein spezielles Keimglas oder Keimsieb aus dem Reformhaus. Du kannst auch ein großes Einmachglas verwenden, über dessen Öffnung du ein engmaschiges Gewebe spannst,  damit das Wasser gut abfließen kann
  • Ein bis zwei Esslöffel Sprossensamen deiner Wahl – zum Beispiel Soja-/Mungbohnen, Weizen, Brokkoli oder Kresse. Verwende am besten Samen in Bio-Qualität und solche, die speziell für die Sprossenzucht vorgesehen sind

Darauf musst du achten

  • Stelle sicher, dass deine Behälter gut gereinigt sind – am besten mit kochendem Wasser
  • Vermeide es, die Gefäße im direkten Sonnenlicht aufzustellen und achte auf eine Raumtemperatur zwischen 18 und 22°C
  • Bei zu warmer Umgebung oder Staunässe können die Sprossen von Schimmel bedroht sein. Ist das passiert, müssen sie leider vollständig entsorgt, die Gefäße ausgekocht und die Anzucht von vorne begonnen werden

So geht’s

  • Spüle die Sprossensamen zuerst gründlich in einem Sieb mit kaltem bis lauwarmem Wasser ab
  • Fülle sie dann in das Keimglas und bedecke sie mit der doppelten Menge an Wasser
  • Je nach Sorte müssen die Samen nun zwischen einer und acht Stunden quellen – die exakte Zeit findest du entweder auf der Verpackung oder in der Übersicht unten
  • Anschließend die Samen mehrmals gut abspülen und das Glas mit Deckel kopfüber und leicht schräg aufstellen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Wähle einen hellen, nicht zu sonnigen Standort und stelle am besten einen tiefen Teller unter das Glas, der das Wasser auffängt
  • Spüle die Sprossen jeden Tag zwei- bis dreimal gut mit frischem Wasser durch und achte darauf, das Wasser anschließend vollständig abzugießen und die Keimlinge gut abtropfen zu lassen

Je nach Sorte können die frischen Sprossen bereits nach vier bis sieben Tagen geerntet werden. Vor der Verwendung sollte man sie noch einmal kurz abspülen und dann in Salat, Suppe oder am Butterbrot am besten sofort genießen.

Auch wenn der Vitamingehalt bei rohen Sprossen am höchsten ist, sollten Personen, die besonders empfindlich sind, wie Schwangere, Kleinkinder oder Menschen mit geschwächtem Verdauungssystem, die Keimsprossen vor dem Verzehr entweder kurz mit heißem Wasser blanchieren oder dem jeweiligen Gericht schon beim Kochen beigeben. Gekeimte Hülsenfrüchte (z.B. Mungbohnen) sollten vor dem Gebrauch kurz mit heißem Wasser überbrüht und Sojasprossen vor dem Verzehr erhitzt werden.

Tipp:
Im Wurzelbereich mancher Sprossenarten bilden sich beim Keimen feine, pelzige Faserwurzeln, die schnell mit Schimmel verwechselt werden können. Mach hier am besten die Geruchsprobe: Schimmel riecht modrig, während die Faserwurzeln einen eher würzigen Geruch haben. Solltest du dir unsicher sein, entsorge die Keimsprossen aber besser und fang von vorne an.

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