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Healthy News

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Triathlon-Camp Tagebuch

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Mit täglichen Berichten halten uns die Gewinner des Trainingsplatzes für das Triathlon-Camp im Hotel Mohrenwirt am Laufenden. Nach Thomas Meyer und Matthias Eurich hat sich Stefanie Emler dieses Jahr den Platz gesichert und erzählt hier ab dem 27. April von ihren Erlebnissen.

Triathlon Opening by Mohrenwirt, 2019: Wie es unserer diesjährigen Gewinnerin Stefanie Emler bei ihrer Trainingswoche vom 27. April bis 4. Mai in Fuschl am See ergeht, verrät sie uns in ihren täglichen Updates.

Tag 7: Plan B

Heute wäre eigentlich um 7:00 Uhr ein Nüchternlauf und im Anschluss um 08:00 gleich eine einstündige Schwimmeinheit am Trainingsplan gestanden. Ich muss gestehen, ich habe den Nüchternlauf ausfallen lassen. Ich liebe normalerweise Nüchternläufe, aber mein Körper verlangt zur Zeit einfach mehr Schlaf, also ging es nach dem Aufstehen direkt zum Fuschlseebad. Später habe ich noch erfahren, dass nur ein harter Kern beim Nüchternlauf dabei war. Mein schlechtes Gewissen hat sich dann wieder etwas beruhigt :-D

Die Schwimmeinheit beinhaltete wieder sehr viele technische Elemente und wurde sehr abwechslungsreich gestaltet. Beim anschließenden Frühstück wurden bereits erste Ersatzpläne für den Nachmittag geschmiedet, da leider durch den Regen ein Schlechtwetterprogramm zum Einsatz kommen musste. Geplant gewesen wäre eigentlich eine Radeinheit von 1,5-2h mit anschließendem Koppellauf.

Beim Mittagessen wurden dann die Ersatzprogramme vorgestellt. Es gab zur Auswahl 1h Indoor am Rad im Stadl vom Mohrenwirt oder eine Runde um den Fuschlsee mit dem Chef des Hauses Jakob Schmidlechner. Da ich nicht Heim fahren wollte ohne eine Runde um den See gelaufen zu sein, war für mich persönlich die Entscheidung schnell getroffen. Pünktlich zum Start unseres Laufes wurden wir leider die ersten paar Kilometer vom Regen begleitet. Glücklicherweise stoppte der Regen und bei der Hälfte der Runde ließ sich sogar die Sonne blicken 😊. Die Laufrunde um den See war wunderschön und bei diesem Anblick war klar, ich muss im Sommer wiederkommen und will unbedingt mal in diesem türkisblauen See schwimmen. Nach ca. 11 Kilometern mit ca. 180 Höhenmetern waren wir wieder retour im Hotel angekommen.

Am letzten Abend dieser Woche gab es nach dem Abendessen noch ein Gewinnspiel mit vielen Preisen über die sich jeder Sportler freuen würde. Danach folgte noch ein gemütlicher Ausklang in der Mohrenbar wo wir die Highlights der Woche nochmal gemeinsam Revue passieren ließen. 😊

Hiermit möchte ich mich nochmal bei PURE Encapsulations und dem Team vom Mohrenwirt inkl. Trainer Ben Reszler für das Triopening Camp bedanken. Es war für mich eine sehr bereichernde Erfahrung, selbst nach einigen Jahren im Triathlongeschehen gibt es immer noch so viel Neues zu lernen, ganz nach dem Motto „man lernt nie aus“. Außerdem war das Training in der Gruppe sehr abwechslungsreich und kurzweilig, selbst bei Schlechtwetter gab es immer einen Plan B und es war einfach alles bestens organisiert und die Stimmung war hervorragend. Danke an alle Camp-Teilnehmer für die lustige und schöne Zeit. Ich wünsche euch allen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Triathlonsaison.

Alles Liebe

Steffi

Tag 6: Party?

Als heute morgen um 6:45 Uhr der Wecker klingelte, wünschte ich mir einfach noch etwas länger schlafen zu können. Ich fühlte mich irgendwie, als hätte ich gestern eine wilde Party gefeiert. Ich überlegte mal kurz und dann viel mir ein, NEIN definitiv nicht, ich war Abendessen und habe Tee getrunken und bin nach dem Vortrag ins Bett, also von Party keine Spur. Womöglich zeigt das Trainingscamp die ersten Spuren und zwar überall :D Muskeln schmerzen, bei denen ich gar nicht wusste, dass ich die habe :-) Nach meiner kurzen Selbstbemitleidung stellte ich fest, dass das Wetter heute grandios ist und so freute ich mich schon auf das Schwimmtraining. Trotzdem war ich einfach sooooo müde. Das Schwimmtraining wurde wieder von dem Skinfit Racing Team geleitet und es machte echt Spaß im beheizten Außenbecken bei Sonnenschein zu schwimmen - herrlich :-) Danach folgte, eh klar, das Frühstück.

Um 12:30 Uhr starteten wir mit unserer längsten Radeinheit für diese Woche. Heute wurden sogar fünf verschiedene Radstrecken angeboten. Von 50km mit wenig Höhenmetern bis zu 123 km mit 1900 hm war für jeden die passende Radrunde dabei.

Ich entschied mich es etwas gemütlicher anzugehen, eventuell steckte der 70.3 vor 2,5 Wochen doch noch in meinen Knochen. Die Radrunde war wunderschön. Wir fuhren nach St. Gilgen und von dort zum Mondsee entlang der Drachenwand und weiter nach Faistenau. Die Gegend ist einfach traumhaft mit den wunderschönen Seen und dazu die immer noch schneebedeckten Berge im Hintergrund, da kann man nur mit einem Lächeln am Rad unterwegs sein. :-)

Mein persönliches Highlight war heute Abend der Vortrag von Elmar Sprink. Elmar hatte 2012 eine Herztransplantation und finisht heute u.a. wieder Ironmans. Für mich war der Vortrag sehr wertvoll, es bringt einen mal wieder dazu dankbarer zu sein und nicht alles als selbstverständlich zu sehen. Gerade wenn man sich als Triathlet über eine Erkältung oder sonstige Wehwehchen in der Wettkampfvorbereitung ärgert, ist das im Vergleich dazu nichts.

Tag 5: „Es ist kein Wettkampf“

Ich entschied um kurz vor 8 Uhr zu frühstücken, um noch etwas Zeit bis zur ersten Einheit des Tages zu haben. Die Laufeinheit startete um 10 Uhr mit Fokus auf die Technik und glücklicherweise war die Sonne mit dabei :-) Wir starteten mit zwei Aufwärmrunden durch den Ort und wurden anschließend in fünf Gruppen geteilt. Jede der fünf zu absolvierenden Stationen hatte einen speziellen Fokus z.B. auf Armtechnik, Abrollbewegung, Lauf-Abc uvm.

Dazu wurden jedes Mal unterschiedliche Übungen integriert. Die Zeit verging wie im Flug und so gab es schon bald wieder Mittagessen.

Am Nachmittag folgte eines der Highlights dieser Woche, das legendäre Koppeltraining. Ich habe die Woche schon viel darüber gehört und ich muss sagen es war ein riesen Spaß. :-) Das Mohrenwirt-Team richtete beim Fuschlseebad eine Wechselzone ein und wir starteten immer zu fünft. Wir hatten eine ca. 12 km lange Radstrecke zu absolvieren, danach ging es in die Wechselzone und wie beim Bewerb auf die Laufstrecke, in diesem Fall liefen wir eine Runde durch den Ort. Das Ganze machten wir dreimal hintereinander. Obwohl es nur ein Training war, wurde doch bei einigen der Wettkampfinstinkt ausgelöst. Der Spaß stand aber auf jeden Fall im Vordergrund und so wurde jeder beim Eintreffen im Ziel lautstark angefeuert. Spätestens im Ziel bei der Labe fühlte es sich dann wie ein Bewerb an. :-)

Am Abend gab es noch einen sehr informativen Vortrag von Pure zum Thema Mikronährstoffe im Triathlon.

Tag 4: Restday = Shopping day?

Heute am Dienstag war unser Entlastungstag bzw. auch „Restday“ genannt. An diesem Tag gab es zwar schon ein Training, aber halt „nur“ Stabi und Black Roll von 09:15-10:45. Dadurch war es möglich etwas länger zu schlafen :-)

Kurz nach dem Frühstück ging es also wieder zum Fuschlseebad, wo bereits die Gymnastikbälle, -matten und diverse andere „Spielsachen“ auf uns warteten. Wir wurden nochmals in drei Gruppen geteilt und schon ging es für mich los mit der Black Roll oder soll ich lieber „Folterrolle“ sagen ;-). Spaß bei Seite, ich verwende die Black Roll zu Hause auch regelmäßig, aber trotzdem wurde mir bei diesem Training gezeigt, dass es immer noch Körperstellen gibt, die ich noch nie gewalzt habe und das tat echt höllisch weh, aber nicht nur mir ;-) Danach wechselten wir zu den „Rubber Bands“; dabei machten wir auch Übungen für die Beinachsenstabilität. Zum Schluss folgten die Gymnastikbälle und naja, man wurde wieder daran erinnert, wie wichtig Stabilitätsübungen sind und wie viele unterschiedliche Übungen es dafür gibt :-) Diese Einheit war sehr abwechslungsreich und kurzweilig, der Spaß kam dabei auch wieder nicht zu kurz.

Danach ging es zurück ins Hotel und wenn es schon Erholungstag heißt, dachte ich mir, kann ein kurzer Powernap vor dem Mittagessen nicht schaden :-).

Für den restlichen Tag hatten wir kein Programm außer das Abendessen im Hotel. Zur Auswahl stand schlafen, Sauna, schwimmen oder doch shoppen? Es wurde letzteres, aber davor ging es noch zum HANGAR-7, denn wenn man schon in der Nähe ist, kann man sich die historischen Flugzeuge und Formel 1 - Rennwagen von Red Bull schon mal ansehen. Am Heimweg lag dann noch das Outlet in Salzburg, mehr brauch ich wohl nicht erwähnen.. ;-) Abends genoss ich wieder das gute Essen und die familiäre Atmosphäre beim Mohrenwirt.

Tag 3: Pain Cave

Heute in der Früh stand ein "Nüchternlauf" am Programm. Dabei isst man vor dem Laufen nichts, um den Stoffelwechsel anzukurbeln. Wir starteten bereits um 7 Uhr Richtung Ellmautal. Die Laufstrecke war leicht steigend und wunderschön entlang eines Baches. Retour in Fuschl folgten noch ein paar kurze Steigerungsläufe. Danach war ich putzmunter und freute mich so wie die anderen auf das gute Frühstück. 😊

Da es der Wettergott heute nicht so gut mit uns meinte, war schnell klar, dass die Radeinheit heute nicht draußen stattfinden wird, sondern Indoor, oder sagen wir im „Pain Cave“. Der Pain Cave war dann ein super Fitnessraum beim Fuschlseebad mit Spinningrädern und Rollen für unsere Bikes. Während der 1,5 h langen Radeinheit hatten wir eine schöne Aussicht auf den Fuschlsee und das Außenbecken. Trotzallem ist das Radtraining für mich persönlich Indoor immer härter als draußen. Wir hatten einen super Trainer, der das Training abwechslungsreich gestaltete und uns immer wieder zum Lachen brachte, selbst wenn die Intervalle noch so anstrengend waren.

Danach ging es schnell zurück zum Mohrenwirt, denn es wollte keiner von uns den Mittagssnack verpassen, immerhin war es ja schon Nachmittag ;-) Tja und danach, was soll ich sagen, war ich mega müde... aber das schöne an einem Trainingslager ist ja, dass es hauptsächlich um Training, Essen und Schlafen geht :-) Also ging es ab ins Bett, denn am Abend folgte noch das Abendessen sowie ein interessanter Vortrag zum Thema Ernährung. 😊

Tag 2: Der Wettergott meinte es gut mit uns

Ich startete um 6:45 Uhr in den Tag. Leicht aufgeregt ging es mit den anderen Campteilnehmern um 7:30 zur ersten Schwimmeinheit vorm Frühstück. Am Weg zum Fuschlseebad konnten wir es nicht nur fühlen sondern auch an den angezuckerten Bergspitzen sehen, dass der Winter Einzug gehalten hat. Gott sei Dank wartete auf uns ein beheiztes Außenbecken. Das Skinfit Racing Team betreute uns während unserer Schwimmeinheit und gab uns wertvolle Tipps zur Verbesserung unserer Technik. Im Anschluss freute ich mich schon riesig auf die große Auswahl beim Frühstücksbuffet. Keine zwei Stunden später wurden wir bereits mit einem Mittagssnack versorgt. Es fehlt mir hier wirklich an gar nichts 😊 und die Gefahr mit mehr Gewicht heim zu kommen, ist doch relativ groß 😉

Am Nachmittag stand die erste lockere Radeinheit um den Mondsee mit anschließendem Koppellauf am Programm. Es wurden vier verschiedene Leistungsgruppen mit unterschiedlichen Runden und Höhenmetern angeboten. Trotz der relativ kühlen Temperaturen macht das Training in der Gruppe sehr viel Spaß. Glücklicherweise blieben wir während dem gesamten Training vom Regen verschont 😊. Der Wettergott meinte es gut mit uns.

Nach dem Koppellauf ging es auch schon wieder zum Abendessen und es folgte ein gemütlicher und lustiger Ausklang mit den anderen Campteilnehmern. 😊

Tag 1: Anreise und Footing

Endlich war es soweit, es ging nach Fuschl am See zum Mohrenwirt und dem legendären Triathlon Opening. Im Vorfeld haben mir schon sehr viele Freunde und Bekannte vom Mohrenwirt vorgeschwärmt, somit wurde die Vorfreude von Tag zu Tag noch viel größer :-).

Nach dem Bezug des Zimmers und der Begutachtung der tollen Goodies, welche ich vom Mohrenwirt und Pure Encapsulations bekommen habe, ging es auch schon los mit der ersten Einheit. „Footing“ – dabei handelte es sich um eine lockere Laufrunde mit Mobilisationsübungen, die nach der Anreise echt guttaten. Beim lockeren Laufen entstanden die ersten interessanten Triathlongespräche mit den anderen Campteilnehmern.

Um 18:30 Uhr ging es weiter mit dem Abendessen und das war echt ausgezeichnet, es gab alles was das Herz begehrte. Nach dem Essen wurde das Camp offiziell von Jakob Schmidlechner (Mohrenwirt) und dem Trainer Ben Reszler eröffnet.

Stefanie Emler

Die Vielseitigkeit ist es, was ihr am Triathlon besonders Freude bereitet. Ihren großen Traum von der Langdistanz hat sich die Steyrerin letztes Jahr erfüllt: Mit den Worten „You are Ironman“ wurde sie nach 11 Stunden und 35 Minuten an der Finishline des Ironman Austria empfangen. Im Triathloncamp bereitet sie sich auf ihre nächsten Herausforderungen vor: Den Ironman 70.3 Zell am See und den Linz Triathlon.
Dabei stets von ihrem Motto begleitet: You can if you think you can.

Wohnort & Beruf

Steyr; Technische Sachbearbeiterin im Automotive-Bereich

Beschreibe dich in 3 Worten

humorvoll, zielstrebig, motiviert

Deine Hobbies neben dem Triathlon?

Wandern, Skitourengehen, Reisen

Was sind deine größten sportlichen Erfolge?

Meine erste und bisher einzige Langdistanz: Ironman Austria 2018 in 11 Stunden und 35 Minuten, bei der mich mein Freund und ganz viele liebe Freunde sowie Vereinskollegen bis zum Schluss angefeuert haben.
Und die Oberösterreichische Landesmeisterschaft 2018: Altersklasse 30-34 – 1. Platz in der Mitteldistanz, 3. Platz in der Sprintdistanz.

Wie bist du zum Triathlon-Sport gekommen?

2013 bin ich erstmals als Rennradfahrerin bei einer Triathlonstaffel gestartet. Von diesem Zeitpunkt an war ich fasziniert vom Triathlon und wusste: 2014 will ich unbedingt als Einzelstarterin antreten.

Deine Lieblingspose nach dem Zieleinflauf?

Ich habe keine spezielle Pose, aber ich strahle jedes Mal über das ganze Gesicht und freue mich über das Finish 😁.

Dein letzter Gedanke beim Start:

Muss ich jetzt echt schon wieder aufs WC? Ich war doch erst…. :D

Bist du Besitzerin des Fahrradführerscheins und/oder des Pinguinschwimmers? Hast du beides beim ersten Antritt geschafft?

Ja klar, aber das ist echt schon sehr lange her :D Den Fahrradführerschein hab ich sogar noch irgendwo, da war ich ja sehr stolz drauf :-) Ich meine beides beim ersten Antritt geschafft zu haben :-)

Dabei wirst auch du manchmal schwach:

Kaiserschmarrn, Bananenschnitte :-) und zu wenig Schlaf…

Und wenn die Motivation einmal nachlässt?

Die Motivation lässt zum Glück fast nie nach, weil mir das Training einfach echt viel Spaß macht. Sollte ich dann doch mal gar keine Lust haben, dann gönne ich mir auch mal eine Pause :-) Spätestens am nächsten Tag bin ich wieder voll motiviert.

Dein Lebensmotto lautet:

You can if you think you can.

Eine Woche lang berichtet Stefanie Emler vom Triathlon Opening 2019 by Mohrenwirt in Fuschl am See. Was sie beim Training so erlebt, könnt ihr hier in ihrem Tagebuch nachlesen.

Tag 7: Absch(l)usstag

Das Beste kommt zum Schluss. Der letzte Trainingstag startete wieder früh am Morgen mit einem nüchternen Lauf. Dieser Frühstart zum Aktivieren hat sich in der Woche profiliert und auch am letzten Tag waren noch über 20 Teilnehmer dabei.

Die lockere Runde weckte den müden Körper auf und leerte den Bauch für das kommende Frühstück! Nach Croissant, Cappuccino, Rührei und Müsli wartete schon die nächste Einheit des Tages, Schwimmen. Wieder lag der Fokus auf der Technik und die Trainer konnten vom Rookie bis zum Experten allen Schwimmern gute Tipps geben. Für die Würze im Programm sorgten einige Steigerungen und Sprints. Nach dieser dritten und letzten Schwimmeinheit stand auch das letzte Mittagessen im Hotel Mohrenwirt an. Natürlich ließ ich mir nichts entgehen und langte noch einmal ordentlich zu 😉.

Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir am Nachmittag zu einer abschließenden Radfahrt aufbrechen. Zusammen mit Willy Hirsch fuhr ich den Trainingsplan von Marc Dülsen: Eine Stunde „einrollen“ (34er-Schnitt), dann ein Intervallblock und danach eine Stunde lang ausfahren. Diese 90 km Fahrt sollte noch mit einem Koppellauf gekrönt werden.

Danach war der Motor endgültig leer gefahren und nach einer schnellen Dusche wartete das Buffet mit einem riesigen Erdbeerkuchen. Trotz der müden Knochen schmeckte das Bier in der Hotelbar ausgezeichnet und zusammen konnte man die Woche Revue passieren lassen. Leider bedeutete der Abschlussabend auch das Ende der Trainingswoche. Das Triathlon Camp war eine coole Chance, unter der Anleitung von absoluten Profis das Salzkammergut zu genießen! Danke dafür 😊.

Tag 6: Langsam wird's hart!

Wetterbedingt wurde der heutige Trainingsplan umgedreht. Die Radeinheit stand schon am Vormittag an, das Schwimmen wurde auf den Nachmittag verlegt. Beim Schwimmen wird man eh nass, der aufziehende Regen sollte da also kein Problem sein.

Die Radgruppen verteilten sich wieder nach Leistungsniveau und Lust, so konnte jeder noch einmal das Salzkammergut genießen. Jede Gruppe bekam dann von unserem Coach Ben Reszel eine Trainingseinheit zugewiesen. Für uns stand eine lange Runde mit vier Kraftausdauer Bergintervallen an.

Rund um den Attersee genossen wir den ruhigen Verkehr, den glatten Asphalt und die wärmende Sonne. Nach 90 km war dann Schluss mit lustig. Der Berg rief und so kurbelten wir mit einem dicken Gang den Thalgauegg-Anstieg rauf. Weil es so schön war, das Ganze viermal. Zurück im Hotel wurde das Mittagsbuffet geplündert und danach musste ein Powernap den müden Körper wieder reaktivieren. Der Tag war nämlich noch nicht vorbei!

Beim Schwimmen im Fuschelseebad zogen wir unter Anleitung der Mohrenwirt-Profis wieder Bahnen und feilten an der Technik. Nach dieser zweiten Einheit des Tages war das Treppensteigen eine Qual, aber das Abendessen (Kässpatzen, Salat und viel Tiramisu) schmeckte besser denn je. Nach dem Essen kurz noch in die Sauna, damit die Beine für den nächsten Trainingstag wieder frisch werden!

Tag 5: Koppeltraining

Wie jeder Morgen beim Triathlon Opening begann auch dieser mit einem ausgiebigen, gesunden Frühstück. Der Bauch sollte aber mit frischen Croissants, Müsli, Joghurt, Obst, Rührei oder Pfannkuchen nicht zu sehr strapaziert werden, denn um 10 Uhr stand schon die erste Einheit des Tages an, Lauf-ABC und Plyometrie.

In vier Stationen haben wir unsere Lauftechnik geschult und Triathlon spezifische Kräftigungsübungen gemacht. Durch die herrliche Bergkulisse fühlten sich auch die anstrengendsten Übungen nur halb so schlimm an. Bei vielen Übungen kam das Miteinander nicht zu kurz und ein bisschen Teamwork kann keinem Triathlon-Einzelkämpfer schaden.

Auch beim Mittagessen musste ich auf eine maßvolle Dosierung achten, denn am Nachmittag stand das legendäre Koppeltraining auf dem Plan. Es mussten drei Radrunden à 12 km und drei Laufrunden à 1 km bewältigt werden. Im Fokus stand dabei nicht die Distanz, sondern die Technik beim Wechseln. Um den Körper an die Folgebelastung von Rad und Laufen zu gewöhnen, war dieser wettkampfnahe Test sehr gut. Die Wettkampfsimulation stachelte die Teilnehmer dazu an, sich interne Rennen zu liefern und kleine Rivalitäten auszufechten.

Um die Wechselzone herum herrschte eine ausgelassene Stimmung und alle Athleten wurden bis ins Ziel angefeuert. Trotz kleiner Konkurrenzkämpfe hat das Training der Gruppendynamik nicht geschadet, sondern alle Teilnehmer zusammengeschweißt. Beim Abendessen haben ich endlich gut zugelangt und mit einer extra Portion Kaiserschmarren die Speicher für den kommenden Tag aufgefüllt.

Tag 4: Entlastungstag

Regenerationstag? Einen ganzen Tag nichts machen? Im Trainingslager? Absolut! Regeneration ist eigentlich das falsche Wort, es geht eher um eine Anpassungsoptimierung. Wie jeder von uns nach den beiden harten Trainingstagen am Sonntag und Montag gespürt hat, braucht der Körper Ruhe, um sich auf den Trainingsreiz anzupassen.

Wir haben diesen Tag genutzt, um ausgiebig zu Frühstücken, die Beine hochzulegen und ein bisschen die Gegend zu erkunden. Selbstverständlich wurde auch am Entlastungstag noch ein Programm von Ben Reszel und Willy Hirsch von Your Resource angeboten. Funktionelles Faszientraining mit der Blackroll und Kräftigungsübungen zeigten uns allen, wo eventuelle Schwachstellen sind. Als Triathlet vergisst man gern die Muskelpflege und das Krafttraining. Hier haben einfache Übungen, die auch in den Alltag integriert werden können, Abhilfe geschaffen.

Der Nachmittag war dann tatsächlich frei und ein kulturelles Highlight von Fuschl lockte uns vor die Hoteltür, das Maibaumaufstellen. Mit ehrlicher Handarbeit und viel Geschick wurde händisch ein schön geschmückter Baum in die Höhe gestemmt. Umrahmt von der Musikkapelle Fuschl und einem Bier-Standl kam richtig Feststimmung auf. Das Bier blieb aber unberührt, die Angst von einem der Trainer erwischt zu werden war einfach zu groß 😉.

Statt dem Bier lockte vor dem Abendessen die Sauna vom Hotel Mohrenwirt. Nach diesem Tag und dem wieder einmal herrlichen Abendessen steigt die Vorfreude auf den nächsten Trainingstag. Auch für den Kopf war ein solcher Entlastungstag wichtig, um neue Kraft zu sammeln und die nächste Einheit frisch und motiviert anzugehen.

Tag 3: Tri-Day

Eine nüchterne Laufeinheit um 7 Uhr? Im Urlaub?! Ich musste mich an diesem Morgen von dem Gedanken verabschieden, dass ein Trainingslager Urlaub bedeutet. Aber der Gruppenzwang hat mich motiviert, früh aufzustehen und die Laufeinheit mitzumachen. Es hat sich gelohnt! Die frische Luft, der ruhige See im Hintergrund und eine super schöne Laufrunde am Ellmaubach entlang haben den müden Körper aufgeweckt.

Das Frühstück danach war traumhaft und auch die zweite Portion Rührei konnte ich ohne schlechtes Gewissen verschmausen. Die folgende Radeinheit wurde durch ein aufziehendes Gewitter verschoben, was sich als goldrichtige Entscheidung herausstellte. Nach den ersten 30 km zeigte sich die Sonne und den Rest der Runde wurden wir weiter vom großen Planeten gewärmt. Das Tempo war in der Expert-Gruppe wieder zügig, aber mit schönem Windschatten von Michi Göhner und dem Mohrenwirt Pro Team blieb auch Zeit, die Aussicht auf den Wolfgangsee, Attersee und Mondsee zu genießen.

Schade, dass Windschatten beim Laufen nicht so nützlich ist! Beim Koppellauf zeigte sich schnell die Differenz zwischen Pros und einem Amateur 😉. Egal, nach einem 8 km Morgenlauf und 92 km Rad mit einem 32er-Schnitt darf man die Profis Profis sein lassen! Nach einem Apres-Bike-Snack war der Tag immer noch jung und so konnte ich das sommerliche Wetter mit einem guten Buch am See genießen. Trainingslager ist eben doch Urlaub, und zwar für den Kopf!

Tag 2: Das Training beginnt

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht im Hotel konnte der erste richtige Trainingstag losgehen. Auf zum Fuschlseebad und rein in den Neoprenanzug. Das Wetter hätte zum Freiwasserschwimmen eingeladen, die 10° Seetemperatur nicht!

Also doch ins 25 m Becken und Bahnen ziehen. Langweilig wurde es aber keine Sekunde lang. Jede Bahn, aufgeteilt nach Schwimmerfahrung, hatte einen eigenen Trainer und jeder kam durch Techniktipps voll auf seine Kosten. Das Schwimmen hat so Spaß gemacht, dass wir das Frühstück verpasst haben. Das soll aber im Hotel Mohrenwirt kein Problem sein, nachdem wir alle unsere Bikes für die Nachmittags-Ausfahrt gecheckt hatten, stand schon der „Mittagssnack“ an. Gut gestärkt ab aufs Rad! Bei der Gruppeneinteilung hatte ich mich spontan für die Expert-Gruppe von Michi Göhner entschieden. Sehr gute Wahl!

Die Runde hat mit einem kleinen Anstieg und einer wunderschönen Abfahrt zum Wolfgangsee begonnen. Der folgende Anstieg zur Postalm war landschaftlich ein Traum. Das Tempo war zügig am Berg, aber die Gruppenabsprache hat super funktioniert. Die Abfahrt von der Postalm nach Voglau und weiter nach Scheffau hat einfach nur Bock gemacht. Der platte Hinterreifen eines Gruppenmitglieds konnte die Stimmung nicht trüben.

Ein paar Kilometer weiter mussten wir eine Tankstelle überfallen. Nach den gefahrenen 56 km waren die Flaschen leer getrunken. Dann gings auch schon weiter Richtung Golling und Hallein. Vor dem Wiestal Anstieg mussten wir unsere Gruppe verkleinern, das Tempo war nicht ohne und keiner sollte sich schon am ersten Tag kaputt fahren. Der Anstieg war wieder ein Schmankerl. Michi verwöhnte uns mit den besten Rennradstraßen der Gegend. Dann kam ein Schild „Fuschl 6 km“ in Sicht, aber nicht für uns. Wir drehten noch eine Runde über Thalgau, Mondsee und Wolfgangsee.

Der letzte Anstieg vom Wolfgangsee zurück nach Fuschl war nach 130 km und 1800 hm nicht ganz einfach. Egal, shut up Legs! Nach der verdienten Dusche stand der zweite Überfall des Tages an, diesmal war das Buffet im Hotel fällig. Nach einem spannenden Vortrag von Ben Reszel über Trainingsplanung stand nur noch der wohlverdiente Schlaf auf dem Programm. Bis morgen.

Tag 1: Die Anreise

Nachdem die Vorfreude während der Woche langsam angestiegen war, steigerte sie sich am heutigen Samstag ins Unermessliche! Eine Woche professionell angeleitetes Schwimmtraining, ballern auf dem Rennrad und harte Koppelläufe stehen mir bevor, davor und danach gutes Essen. Was braucht man mehr? Natürlich schwingt ein bisschen Nervosität mit. Habe ich alles Nötige eingepackt? In welche Gruppe kann ich mich einordnen? Spielt das Wetter mit? Halten die vorbelasteten Muskeln durch? Diese Nervosität hat sich aber schon beim Einchecken gelegt. Das erfahrene Team vom Hotel Mohrenwirt denkt an alles und die Trainer für die Woche sind super kompetent und top motiviert.

An der Rezeption liegt noch eine schöne Überraschung für mich bereit. Ein ganzer Karton voller Geschenke von Pure Encapsulations. Radtrikot, Radhose, Trinkflaschen, Gymbag, Magnesium und ein Laufshirt lassen das Triathletenherz höherschlagen.

Nach dem wundervollen Abendessen und dem Briefing, was uns in dieser Woche erwartet, herrscht Aufbruchstimmung. Das Schwimmtraining wollen alle ausgeschlafen erleben. Gott sei Dank habe ich einen Platz in der späten Schwimmgruppe ergattert. Früh aufstehen ist eine Kompetenz, die man nicht im Studium vermittelt bekommt und erst im anstehenden Berufsleben lernt. Aber nicht im „Urlaub“!

Steckbrief Matthias Eurich

Matthias Eurich studiert derzeit Sportgerätetechnik in Wien. Auch in seiner Freizeit dreht sich bei dem Triathleten alles um den Sport. Ursprünglich war er vor allem begeisterter Mountainbiker und Skitouren-Geher. Bis ihn seine Freundin vor drei Jahren mit dem Triathlon-Fieber angesteckt hat. Das Trainingscamp beim Mohrenwirt ist für ihn die ideale Vorbereitung, um die Saison 2018 zu rocken.

Triathlon Camp Tagebuch Steckbrief Bild des Gewinners Matthias Eurich

Name:

Matthias Eurich

Zuhause in:

Wien

Mein Beruf:

Student, Product Development My Esel, Brand Ambassador Saucony

Größte Erfolge:

Zu meinen größten Erfolgen bisher zähle ich die Mitteldistanz bei der Challenge Heilbronn, die ich in 5:05 Stunden bestritten habe. Das Everesting, das Absolvieren von 8.903 Höhenmeter auf Tourenskiern in rund 21,5 Stunden, gehört ebenfalls zu meinen absoluten Highlights. Auch mit dem Rennrad gibt es einige persönliche Rekorde, auf die ich sehr stolz bin: zum Beispiel 223 Kilometer und 3010 Höhenmeter in 19 Stunden.

Drei Worte, die dich beschreiben:

Motiviert, Unermüdlich, Humorvoll

Wie bist du zum Triathlon-Sport gekommen?

Sehr gute Frage! Um im Abitur eine gute Note zu bekommen habe ich Schwimmen belegt, Radfahren wurde mir in die Wiege gelegt und Laufen kann jeder. Zum Triathlon hat mich letztendlich meine Freundin gebracht, die selbst sehr stark unterwegs ist.

Bist du Besitzer des Fahrradführerscheins und des Pinguinschwimmers/Kleines Seepferdchen?

Fahrradführerschein wegen zu hoher Durchschnittsgeschwindigkeit nicht bestanden ;). Mein höchstes Schwimmabzeichen ist immer noch das Seepferdchen!

Lieblingspose nach dem Zieleinlauf:

Verbeugung und Hut ab. Das ist die einzig wahre Zielpose.

Letzter Gedanke vor dem Start:

Hoffentlich finde ich mein Rad!

Ich werde schwach bei:

Essen! Zwiebelrostbraten mit Kässpatzen, Pizza mit Kapern und Sardellen oder Cappuccino. Für ein Pistazieneis sollte eigentlich bei jeder Trainingseinheit Zeit sein! Außerdem sagt man mir eine latente Schwäche für schnelle Rennräder und schicke Laufschuhe nach.

Wenn die Motivation einmal nachlässt, denke ich mir:

Pain is temporary, quitting lasts forever.

Mein Lebensmotto lautet:

Der beste Aussichtsplatz im Sturm des Lebens ist die Gelassenheit.

Eine Woche lange berichtete Christoph Grün vom Triathlon Opening 2017 by Mohrenwirt in Fuschl am See. Was er beim Training so erlebte, könnt ihr hier in seinem Tagebuch nachlesen.

Tag 7: Alles hat ein Ende

Leider auch das Triathlon Opening by Mohrenwirt. Aber langsam – ein sportlicher Tag stand uns heute ja noch bevor. Begonnen hat er wieder mit einem Nüchternlauf zur Aktivierung des Fettstoffwechsels.

Direkt nach der einstündigen lockeren Laufeinheit begaben wir uns ins Fuschl Seebad. Nachdem wir die ganze Woche dem Regen entkommen sind, war der Nieselregen heute wirklich kein Problem. Zumindest für uns Campteilnehmer - denn nass waren wir bei der Schwimmeinheit ja ohnehin.

Und auch das Skinfit Racing Team stand in Regenjacken gehüllt und unter Schirme gepackt wieder mit Rat und Tat zur Seite.

Danach ging's ins Warme. Das Frühstück des Hotel Mohrenwirt wird nicht das einzige sein, was uns in den kommenden Wochen fehlen wird. Nach dem Frühstück betrachteten wir den Regen vom Hotelzimmer aus. Doch dann, kurz vor der letzten Radeinheit des Camps, hörte der Regen auf. So machten wir uns im Trockenen auf, um die letzten Höhenmeter dieser Woche zu bestreiten. Gegen Ende der Ausfahrt blitzten sogar wieder einige Sonnenstrahlen durch die Wolken.

Triathloncamp Tag sieben: Radfahrtraining durch Fuschl am See.

Die Einheit war als Koppeltraining angelegt. Also das Rad in die Radgarage des Hotels geparkt, in die Laufschuhe geschlüpft und noch einen 7 km Lauf absolviert. Dann ging es ab unter die Dusche. Leicht wehmütig genossen wir noch das letzte Mal das ausgezeichnete Abendessen. Erschöpft, aber glücklich, ließen wir die Woche bei der Abschlussparty ausklingen – allerdings nicht bevor wir uns in die Voranmeldeliste eingetragen haben. Denn auch im nächsten Jahr sind wir definitiv wieder dabei, wenn es heißt: TRIATHLON OPENING IM HOTEL MOHRENWIRT.

Cheers,

Christoph

P.S.: Vielen Dank an Pure Encapsulations, das gesamte Team des Hotel Mohrenwirt, Ben und das ganze Betreuerteam und an alle, die an der Organisation dieses wirklich tollen Openings beteiligt waren!

Tag 6: Und irgendwie geht's doch ...

"Bitte nicht zu viel Beinarbeit-Training", dachte ich nur, als ich die Augen öffnete. Denn die letzten Tage liegen schon recht schwer in meinen Beinen. Trotzdem brachten mich meine müden Beine die Stufen von unserem Zimmer hinab zur Rezeption, von wo aus wir zum Schwimmtraining aufgebrochen sind.

Punkt 8:00 Uhr versammelten wir uns in den Bahnen. Das Skinfit Racing Team stand auch heute am Beckenrand, erklärte und "überwachte" die Technikübungen.

Ich entschloss mich anschließend gemeinsam mit meiner Frau dazu, noch eine kleine Runde im Fuschl See "zu drehen". Da das Wasser mit 8 Grad doch noch etwas frisch war, blieb es bei einer kurzen Runde und wir zogen es dann doch vor, das Frühstück im Hotel zu genießen.

Nach einem kleinen Mittagssnack folgte die nächste Radeinheit. Nach einer Anfahrt nach Thalgau standen Intervalle auf den Thalgauberg am Programm. Ich konnte mir nicht vorstellen, mit meinen müden Beinen auch nur ein Intervall "zu überleben", aber beim Anblick des Wattmessers packte mich dann doch der Ehrgeiz. Also Zähne zusammenbeißen, Kraft auf die Pedale und das Programm durchziehen. Voll motiviert reichte es dann sogar noch für eine Extrarunde.

So war das Abendessen auch verdient und die Füße wurden relativ zeitig wieder hochgelagert - denn morgen ist ja auch noch ein Tag ;)

Cheers,

Christoph

Tag 5: Es wurde doch ein kleiner Wettkampf

... aber dazu später mehr. Angefangen hat der Tag wie so oft beim gemütlichen Frühstück. Der schwedische Hersteller Salming kam heute ins Hotel Mohrenwirt und hatte sein Laufschuhsortiment zum Testen im Gepäck.

Gelegenheiten zum Testen gab es bereits um 10:00 Uhr. Auf 4 Stationen standen Lauf ABC-Übungen und Plyometrie unter professioneller Anleitung am Programm.

Nach der Einheit war ich heilfroh, auch heute über die Mittagspause ein Compex-Gerät zu Regeneration mit aufs Zimmer nehmen zu können. Denn Jakob - der Chef des Hauses - sollte Recht behalten: Am Nachmittag stand eine Koppeleinheit am Programm und was eigentlich als Trainingseinheit angelegt war, entwickelte sich wie jedes Jahr zu einem kleinen Wettkampf. Mein Bike konnte leider nicht einmal der "gute Geist" der Mohrenwirt Radwerkstatt - der die letzten Tage immer alle kleinen und größeren Probleme an diversen Bikes der Opening Teilnehmer beheben konnte - wieder fahrtüchtig machen. Der gebrochene Teil muss bestellt werden. So hatte ich die Möglichkeit, eines der Canyon Carbon Rennräder des Hotels inkl. Watt-Messung zu testen.

Am Parkplatz des Fuschl Seebad wurde eine Wechselzone eingerichtet. Auf der Radstrecke waren ca. 12 km zurück zu legen, anschließend war ein Lauf mit ca. 1 km zu absolvieren, bevor es wieder aufs Rad ging. Das ganze Programm wiederholten wir dreimal. Am Ende hatte ich für die Strecke von knapp 40 km 01:22 auf der Uhr und landete im vorderen Viertel.

Zufrieden konnte ich mit meiner Frau ein weiteres schmackhaftes Abendessen genießen, bevor wir uns erschöpft und glücklich ins Bett fallen lassen konnten.

Ich bin gespannt, was die verbleibenden Tage noch mit sich bringen und halte euch darüber weiter auf dem Laufenden.
Cheers, Christoph

Tag 4: Ruhetag - oder so ...

Der heutige Tag war als Ruhetag angelegt. Ich ertappte mich selbst dabei, dass der Vortrag zum Thema Ernährung meine Frühstückszusammensetzung beeinflusste. Um 9:00 Uhr ging es los zur Stabi-Einheit. Ich denke, dass nicht nur bei mir das Stabilisationstraining die erste Einheit ist, die bei Zeitmangel öfters vom Trainingsplan gestrichen wird. Ben und sein Team haben uns heute aber gezeigt, warum es wichtig ist, auch das Stabi Training als gleichwertige Einheit zu sehen. Es ist eben doch nicht nur Schwimmen, Laufen und Radfahren, das einen kompletten Triathleten ausmacht. Die Übungen haben mich außerdem mehr als einmal innerlich fragen lassen, ob heute nicht "Entlastungstag" am Programm gestanden ist ;).

Anschließend gab es die Möglichkeit, bei einem Testschwimmen in die neuesten Sailfish Neo Modelle zu schlüpfen. Dann war wirklich Regeneration angesagt. Wir hatten die Möglichkeit, uns ein Compex-Gerät mit aufs Zimmer zu nehmen. Nach einer kurzen "Einschulung" war ich zwar noch ein wenig skeptisch, aber auf alle Fälle gespannt. Nachdem die Elektroden nach und nach auf alle möglichen Muskelgruppen angelegt wurden und ich das Regenerationsprogramm genossen habe, bin ich hellauf begeistert. Es gibt ja viele Dinge im Triathlon-Leben, die man gerne hätte, doch dieses Teil gehört definitiv zu den nützlichen davon.

Im Compex-Workshop am Nachmittag war dann wieder Schluss mit Regeneration, denn wir konnten am eigenen Leib erfahren, welche verschiedenen Trainingsmöglichkeiten es mit diesem Gerät gibt. Bis zum Abendessen hatten wir noch Zeit, die Sonne am Steg des Hotel Mohrenwirt zu genießen und nach dem Abendessen hielt Thomas Jaklitsch einen sehr interessanten Vortrag über mentale Stärke. Schauen wir mal, ob wir die vielleicht bei unserem morgigen Programm schon brauchen werden ;).

Cheers, Christoph

Tag 3: Petrus war auch heute auf unserer Seite - Ultegra leider nicht.

Auch am heutigen Morgen lachte die Sonne vom Himmel. Der nüchterne Morgenlauf war auf freiwilliger Basis - trotzdem haben sich viele Läufer "aufgerafft" und um Punkt 7:00 Uhr vor'm Hotel Mohrenwirt versammelt, um die Uhr mit GPS zu verbinden. Zwischen 30 & 60 Minuten sollten wir laut Bens Anweisung nach eigenem Tempo laufen.

Nachdem die Kohlenhydratspeicher geleert waren, freuten wir uns auf das Frühstück. Viel Zeit blieb jedoch nicht. Heute stand die erste Koppeleinheit am Programm. Um 10:00 Uhr starteten wir mit einer Radrunde und danach sollten wir gleich zum Lauf aufbrechen. Das Wetter war wieder auf unserer Seite, meine Schaltung leider nicht. Nach 1 1/2 Stunden musste ich wegen eines Materialbruchs die Tour beenden. Doch auch hier war das Team vom Mohrenwirt zur Stelle und hat mich und mein Bike abgeholt.

Ich entschloss mich, die Zeit zu nützen und begann eine lockere Laufeinheit bis die Gruppe retour war, um dann den eigentlichen Koppellauf zu absolvieren. Nach dem Apres Bike Snack konnten wir uns im hauseigenen Spa entspannen.

Nach dem Abendessen erwartete uns noch ein spannender Vortrag rund um das Thema Ernährung, bevor wir uns wieder in unsere Decken kuscheln konnten.

Cheers, Christoph

Tag 2: der Sonne entgegen. Vorhang auf - Sonne. Was will man mehr?

Bei diesem Wetter macht das Schwimmtraining im Fuschl Seebad gleich noch mehr Spaß. Wir haben uns dazu entschlossen, bei der ersten Gruppe mitzuschwimmen und so machten wir uns um 7:30 Uhr geschlossen auf den Weg. Das Skinfit Racing Team hat uns super Technik-Tipps gegeben, um sauberer und effizienter durchs beheizte Wasser zu gleiten.

Danach haben wir uns mit einem Frühstück, das keine Wünsche offen ließ, gestärkt. Wir hatten dann noch 2 Stunden Zeit, um uns an den See zu legen, entspannt das neue Triathlon Magazin Special zu lesen und uns die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Das Mittagessen hat sehr verlockend geklungen - doch in Anbetracht dessen, dass um 13:30 Uhr eine lange Radtour am Trainingsplan gestanden ist, haben wir es heute ausgelassen.

Die Radtour war wirklich ein Wahnsinn. Strahlender Sonnenschein und keine Wolke am Himmel. So ging es vorbei an einigen schönen Seen in der Umgebung und über die ein oder andere, teils starke Steigung.

Bei einem exquisiten Abendessen konnten wir die Eindrücke Revue passieren lassen, bevor Ben einen interessanten und lehrreichen Vortrag über Trainingseffizienz hielt. Jetzt steht Schlafen auf dem Programm, denn morgen geht's um 7:00 Uhr los mit einem Nüchternlauf.

Cheers, Christoph

Tag 1: Voll bepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen.

Die Tage des Wartens sind endlich vorbei. Da geteiltes Leid (bzw. Warten) bekanntlich halbes Leid ist, hat sich meine Frau dazu entschlossen, auch am Triathlon Opening by Mohrenwirt teilzunehmen und so geht es heute vollgepackt vom Wörthersee ins Salzburger Land an den Fuschl See.

"Was erwartet euch denn nächste Woche?“, hat mich mein Chef gestern noch gefragt. Offen gesagt konnte ich ihm die Frage nicht beantworten, denn es ist mein erstes Triathlon Camp - aber ganz viel Schwimmen, Radfahren und Laufen steht auf dem Programm - dazu noch gutes Essen. Es gibt also sicherlich Schlimmeres ;). Obwohl uns bei der Anreise schon etwas mulmig wurde, als wir auf der Tauernautobahn durch teilweise tief winterliche Landschaften gefahren sind. Doch in Fuschl am See war von alldem nichts mehr zu sehen. Die Sonnenstrahlen spiegelten sich im schönen, ruhigen See und angenehme warme 15 Grad bildeten einen schönen Kontrast zu den angezuckerten Bergen.

Im Hotelzimmer wartete ein wirklich tolles Goodie Bag von Pure Encapsulations auf mich. Also rein in das darin enthaltene Raddress und auf zu einer ersten lockeren Radausfahrt. In der Gruppe konnten wir die Landschaft in vollen Zügen genießen, bevor wir dann im Mohrenwirt kulinarisch verwöhnt wurden.

Bis morgen, wo wir auch wieder traumhaftes Wetter erwarten.

Cheers, Christoph

Steckbrief Christoph Grün

Christophs Begeisterung für den Triathlon ist noch recht neu – aus „nur einmal versuchen“ wurde aber schnell eine Leidenschaft. Mit seiner Faszination hat der Familienvater auch schon seine Frau angesteckt. Auf dem Weg zu seinem ersten IRONMAN bietet das Triathlon Opening im Salzkammergut das ideale Trainingsprogramm zusammen mit Tipps von Experten.

Christoph Grün ist begeisterter Triathlet.

Name:

Christoph Grün

Zuhause in:

Klagenfurt

Mein Beruf:

Creative Director

Größte Erfolge:

Da ich erst im letzten Jahr dem Triathlon verfallen bin, beschränken sich meine Erfolge momentan noch auf das Finishen einer Sprintdistanz (0,5/32/7) Klassenrang 16 und das Finishen einer olympischen Distanz Klassenrang 36. Es gibt also noch Luft nach oben :). Im September steht der erste IRONMAN auf dem Programm.

Drei Worte, die dich beschreiben:

zielstrebig, kämpferisch, gut gelaunt

Wie bist du zum Triathlon-Sport gekommen?

Letztes Jahr musste eine neue Herausforderung in mein Leben. Aus einer Laune heraus hab ich mir in den Kopf gesetzt, bei einem Triathlon mitzumachen. „Nur einmal versuchen“ waren die Worte an meine Frau. Bei der Vorbereitung habe ich aber schnell Blut geleckt und eingesehen, dass es nicht bei dem einen Mal bleiben wird.

Bist du Besitzer des Fahrradführerscheins und des Pinguinschwimmers/Kleinen Seepferdchen?

Ich bin am Land nur 5 Minuten von einem See entfernt aufgewachsen. Allein um des Überlebens Willen war ich also schon relativ früh auf das Radfahren und Schwimmen angewiesen. Mit 16 Jahren, als dann endlich bis zu mir vorgedrungen ist, dass die Möglichkeit besteht, einen Fahrradführerschein und ein Pinguinschwimmer-Abzeichen zu erlangen, habe ich nach reichlicher Überlegung für mich beschlossen, schon zu alt dafür zu sein. Somit bleiben mir diese zwei Auszeichnungen wohl für immer verwehrt …

Lieblingspose nach dem Zieleinlauf:

Bisher war es eindeutig das Abklatschen mit meinen Kindern und der Kuss mit meiner Frau. Da sie mittlerweile aber auch dem Triathlon verfallen ist und in Zukunft wohl auch selbst am Start stehen wird, muss ich noch an einem alternativen „Pose-nach-dem-Zieleinlauf-Plan" arbeiten.

Letzter Gedanke vor dem Start:

Gott sei Dank ist Neopren erlaubt.

Ich werde schwach bei:

Gummibärchen in jeder Variante.

Eine Woche lange berichtete Thomas Meyer vom Triathlon Opening 2016 by Mohrenwirt in Fuschl am See. Was er beim Training so erlebte, könnt ihr hier in seinem Tagebuch nachlesen.

Tag 6: Was ich in der Früh hier in Fuschl zu allererst mache?

Einen Blick aus dem Fenster wagen. Schließlich weiß man bei den Wetterkapriolen der letzten Tage nie, was einen erwartet. Doch heute, siehe da, keine Wolke war am Himmel zu sehen. Das war die perfekte Gelegenheit für einen Morgenlauf vor dem Frühstück. Da ich schon um 6 Uhr munter war, schnappte ich mir meine Sachen und drehte eine Runde um den Fuschlsee – herrlich bei diesem Wetter. Am späteren Vormittag stand wieder ein Koppeltraining auf dem Trainingsplan. Zuerst ging es aufs Rad und danach gleich wieder weiter zum Lauf auf der Fuschler Dorfrunde. Dieses Mal durften wir gleich zehn Runden drehen. Dabei war Ben, unser Trainer, kreativ und ließ sich für die heutige Einheit etwas Besonderes einfallen. Die ersten Kilometer legten wir in einem moderaten Tempo zurück, doch zum Schluss hin verschärften wir das Tempo immer weiter. Danach hatten wir den Rest des wunderbaren Nachmittags zur freien Verfügung. Direkt am Seeufer fand ich einen idealen Platz, um etwas Vitamin D zu tanken.

Und da gerade Profis wie Michael Göhner und das Skinfit Racing Team im Fuschlseebad trainierten, nutzte ich die Chance, um ihnen über die Schulter zu schauen. Nach dem Abendessen wartete auch wieder ein spannender Vortrag auf uns – dieses Mal drehte sich alles ums Thema Laufen. In seinem Vortrag erklärte uns Ben Reszel alles über den wichtigen Baustein der Laufökonomie und worauf es wirklich ankommt, damit wir bei der nächsten Laufrunde noch flinker unterwegs sein können.

Liebe Grüße, Thomas

Tag 5: Und das Wetter spielte wieder verrückt.

Am Vorabend hieß es bereits „Achtung, morgen wird ein besonders nasser Trainingstag“ – und wie nass der Tag wurde – damit haben selbst die Trainer nicht gerechnet. Nach dem Frühstück wagten wir den Sprung ins warme Wasser, denn schließlich ist das Becken des Fuschlseebads ja beheizt – da lässt es sich schon aushalten. Trotz des kleinen Schneesturms Ende April hatten wir alle großen Spaß.

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Auch das Verbessern unserer Lauftechnik stand heute auf dem Programm. Mit Bergauf-Sprints und verschiedenen Übungen wurde uns gezeigt, wie wichtig eine gute Lauftechnik ist. Und danach ging es wieder ab ins Schwimmbecken. Dieses Mal meinte es auch das Wetter gut mit uns, und wir konnten sogar ein bisschen Vitamin D auftanken. Auch der Abend stand für uns im Zeichen des Sports, doch dieses Mal beschränkten wir uns aufs Zusehen. Beim Champions League-Abend ließen wir den Tag gemeinsam ganz gemütlich ausklingen – schließlich ist das Camp noch nicht vorbei.

Liebe Grüße, Thomas

Tag 4: Der heutige Tag stand für uns alle ganz im Zeichen der Erholung.

Doch bevor wir die Beine hochlegten, gab es am Vormittag noch eine
kleine Indoor-Einheit. Auf uns wartete ein Stabi- und Blackroll-Programm. Danach gab es auch noch die Chance Neoprenanzüge zu
testen. Diese Gelegenheit ließ ich mir natürlich nicht entgehen, denn mit einem passenden Neoprenanzug schwimmt es sich gleich
leichter.

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Das Nachmittagsprogramm durften wir ganz nach unseren Vorstellung zusammenstellen. Für mich standen ganz klar Relaxen und Erholen auf dem Programm – auf den Körper hören und sich etwas Gutes tun. Nach einer richtig wohltuenden Elektrostimulationsmassage machten wir uns in einer Gruppe auf und nutzten das „schöne“ Wetter, um rund um den See zu spazieren – endlich ohne Regen und ohne Schnee.

Natürlich gab es am Abend auch wieder einen interessanten Vortrag. Dieses Mal war Dr. Arno Sommeregger zu Gast und berichtet über den richtigen Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln im Sport. Frisch erholt starten wir morgen wieder mit neuem Elan in den Trainingsalltag.

Liebe Grüße, Thomas

Tag 3: Der Blick aus dem Fenster zeigte eine verschneite Salzburger Winterlandschaft, allerdings Ende April.

Da wir uns das Wetter nicht aussuchen konnten, ist das Team beim Triathlon-Camp jeden Tag besonders kreativ bei der Trainingsgestaltung und passt die Einheiten der jeweiligen Wetterlage an. Langeweile ist hier ausgeschlossen. Bevor wir uns an die morgendliche Frühstückstafel setzten, ging es hinaus zum Laufen. Auf dem Programm stand ein Auftaktlauf mit Profi Michael Göhner, der uns durch die verschneiten Wälder Ellmaus führte. Gestärkt durch ein ordentliches Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg ins Fuschlseebad, wo wir uns alle auf der Rolle trafen. Hier war Koppeltraining angesagt. Zwei Stunden in den verschiedensten Intervallen beanspruchten Oberschenkel und Puls.

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Danach folgte ein schneller Wechsel in die Laufschuhe. Nun wurden wir für das Indoor-Schwitzen am Rad vom Wetter mit etwas Sonnenschein belohnt. Um das schöne Fuschl von allen Seiten kennenzulernen, machten wir uns auf die ca. 1 km lange Dorfrunde. Damit es sich auch wirklich rentierte, liefen wir die Runde insgesamt acht Mal. Auch an diesem Abend gab es wieder einen spannenden Expertenvortrag zum Thema Ernährung für Triathleten. Ein besonders wichtiges Thema, dem wir alle gespannt zuhörten – denn auch der Körper braucht den richtigen „Treibstoff“, um gut zu funktionieren.

Liebe Grüße, Thomas

Tag 2: Über Nacht verwandelte sich Fuschl am See in eine Winterlandschaft.

Auch wir wurden hier nicht vom Schnee verschont. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es um 09:30 Uhr Richtung Fuschlseebad, wo unsere erste Einheit mit dem Neoprenanzug auf dem Plan stand. Bei wildem Schneegestöber durften wir im 25 m langen und beheizten Außenbecken unsere Bahnen ziehen. Aber auch die Trainer am Beckenrand blieben vom schlechten Wetter nicht verschont.

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Nach der Schwimmeinheit waren wir alle gespannt, was denn am Nachmittag auf uns zukommen würde, schließlich waren wir in
gewisser Weise vom Wetter abhängig. Aufgeteilt in zwei Gruppen machten wir uns, nach einem kleinen Mittagssnack, auf zum Laufen.
Während der Laufeinheit erlebten Aprilwetter wie aus dem Lehrbuch inklusive Schneefall. Zurück im Hotel ging es dann ab auf die Rolle
mit Ausblick auf den See. Da blinzelt uns während unseres Radtechniktrainings auch ab und an sogar die Sonne zu. Nach dem
Abendessen erwartete uns ein spannender Vortrag über Wattmessung im Radsport mit Rudolf Schoberer. Und schon war auch der
zweite Tag beim Triathlon Opening im Hotel Mohrenwirt vorbei.
Liebe Grüße, Thomas

Tag 1: Endlich geht es los!

Rad – Check; Trainingsutensilien – Check; Motivation – Check. Das Auto ist gepackt mit allem, was ich für das Triathlon Opening in Fuschl am See in der nächsten Woche benötige. Dann kann es ja endlich losgehen, zum Hotel Mohrenwirt im Salzburger Land.

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Nach fast vier Stunden Fahrtzeit angekommen ging es erst einmal aufs Zimmer. Dort wartet schon die nächste Überraschung auf mich. Von Pure gab es zum gewonnenen Camp-Platz auch noch ein Starter-Package für mich. Um 15:30 Uhr ging es dann auch schon los zum Einrollen. In verschiedenen Gruppen startete die erste Einheit des Triathlon Openings für uns alle. Mit Beginn der Radeinheit setzte auch der Regen ein und wurde immer heftiger. Trotz des schlechten Wetters war es eine super Ausfahrt, nicht zuletzt, weil wir mit Christian Kramer einen richtigen Vollprofi mit in unserer Gruppe hatten. Zurück im Hotel ging es nach der Regeneinheit schnell ab unter die Dusche und danach gleich zum Abendessen, denn wer trainiert braucht Energie. Im Anschluss haben wir erfahren, was uns in den kommenden Tagen so erwartet. Und ich muss sagen, ich freue mich schon richtig darauf und werde euch auf dem Laufenden halten!

Liebe Grüße, Thomas

Steckbrief Thomas Meyer

Thomas' Herz schlägt für den Triathlon. Wenn er nicht gerade schwimmt, läuft oder radelt verbringt er seine Zeit mit der Familie oder ist, egal zu welcher Jahreszeit, gerne in den Bergen unterwegs – da dürfen es im Winter gerne auch die Tourenski sein. Als Gewinner des Triathlon-Camp Gewinnspiels ist Thomas Teil des Triathlon Openings. Dort stehen Schwimmen, Radfahren und Laufen im Mittelpunkt, gepaart mit Tipps von Profis und Experten.

laufen_triathlon-camp-tagebuch

Name:

Thomas Meyer

Zuhause in:

Raggal in Vorarlberg

Mein Beruf:

Werkzeugmaschineur

Meine Vereine:

Tri Team Bludenz, Zäha Walser und Radsport Bachmann

Größte Erfolge:

Vorarlberger LM Sprintdistanz Klasse M 2. Platz und Vorarlberger LM Langdistanz Klasse M. 3. Platz

Drei Worte, die dich beschreiben:

ehrgeizig, genau und hilfsbereit

Besitzer des Fahrradführerscheins und des Pinguinschwimmers/Kleines Seepferdchen?

Ich habe beide Abzeichen und beide auch gleich beim ersten Antritt geschafft. Ich erinnere mich allerdings, dass sich das Schwimmen mehr nach „über Wasser halten“ anfühlte.

Lieblingspose nach dem Zieleinlauf:

Kommt ganz auf den Rennverlauf an. Meist ist es ein Jubelschrei gefolgt von „Arme in die Höhe werfen“ – wenn es kräftemäßig noch möglich ist.

Letzte Gedanke vor dem Start:

Einfach nur die Schwimm-Distanz gut absolvieren und sobald du wieder festen Boden unter den Füßen hast geht die Post ab!

Das denke ich, wenn die Motivation nachlässt:

Warum mache ich das eigentlich freiwillig und zahle auch noch dafür? Sobald ich mich nach dem Zieleinlauf aber etwas gestärkt habe, ist das Gefühl, es wieder geschafft zu haben, einfach toll. Und im nächsten Jahr bin ich schon wieder am Start!

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