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Alexandra Toth

Sportlerportrait

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Leichtathletin Alexandra Toth hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Was hinter ihren Erfolgen steckt, erzählt die Profi-Sportlerin hier.

Auf dem Sessel schwingt Alexandra während des Gesprächs lässig hin und her. Ein Detail, das an die Anfänge ihrer Begeisterung für die Leichtathletik erinnert. Als sie im zarten Alter von sieben Jahren beim Leichtathletik-Wettbewerb ihrer älteren Schwester zusehen durfte, konnte sie kaum stillhalten. Bis ihre Mutter sie schließlich zur Beruhigung auf der Wiese laufen ließ, wo einem der Trainer ihr Talent auffiel.

Mit 14 Jahren begann sie, mehrmals wöchentlich gezielt zu trainieren – seitdem ist der Sport ihr Fixpunkt. Leichtathletik wurde für Alexandra zu einer Leidenschaft, die sie schon längst professionell ausübt.

Der Sport als Beruf und Lebensmittelpunkt

2018 ging für die junge Athletin schließlich ein Traum in Erfüllung. Sie trat ihren Dienst als Heeres-Sportlerin in Graz an und knackte zudem das Limit für die EM in Berlin – Meilensteine, mit denen sie die Jugend-Klassen endlich hinter sich lassen konnte und den Sport zu ihrem Beruf machte. Seitdem widmet Alexandra Toth sich voll und ganz der Leichtathletik.

„Eines der schwierigsten Dinge in der Leichtathletik ist es, von den Jugend-Klassen in die allgemeine Klasse aufzusteigen. Mit dem EM-Limit habe ich das jetzt zum Glück geschafft.“

Obwohl ihr Lebensmittelpunkt der Sport ist, braucht Alex auch andere Interessens-Bereiche in ihrem Leben – dazu gehört ihr Studium. Die Athletin ist nicht etwa für Sportwissenschaft inskribiert, sondern für Biomedical Engineering. Dieses Fach verbindet ihre Faszination für Konstruktion mit ihrem Interesse für Anatomie, vor allem für Prothesen im Sport. Ein Fachgebiet, das zum Beispiel bei den Paralympics sehr gefragt ist und Alex nicht zuletzt deshalb besonders reizt.

„Für mich war es wichtig, nicht Sport zu studieren. Man braucht auch einen Bereich im Leben, der anders ist.“

Was hinter den Erfolgen steckt

Für diesen Erfolg hat Alexandra hart trainiert. Etwa vier Stunden verbringt sie täglich mit Krafttraining, um auf der Laufbahn Bestleistungen zu erreichen. Dabei steht ihr die österreichische Rekordhalterin im Sperrwurf, Elisabeth Pauer, zur Seite. Beim Sprinttraining unterstützt sie Hürdenläuferin Viktoria Schreibeis.

Zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung unterstützen die Leichtathletin auch Produkte von Pure Encapsulations®. Um ihren durch den Sport erhöhten Mikronährstoff-Bedarf auszugleichen, greift die Profi-Sportlerin täglich zu CoQ10 und EPA/DHA liquid. Außerdem hat Alex eine weitere geheime Zutat in ihrem Trainingsalltag: ihr Mittagsschläfchen, das sie seit der Schulzeit täglich einlegt. So startet sie am Nachmittag mit frischer Energie ins Training.

„Es war ein Ziel von mir, Heeressportlerin zu werden. Denn da weiß man, dass man wirklich so gut ist, dass einen jemand dafür bezahlen will, dass man Sport macht.“

Die junge Athletin hat sich viel für die Zukunft vorgenommen. Ganz oben auf ihrer Liste stehen die Hallenweltmeisterschaften in China. Auch Olympia 2020 in Tokyo hat sie bereits fest im Blick.

Fotos © Daniel Rebernegg, Vorschaubild © Tamara Bauer

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