close
close
Österreich
Deutschland
DACH-Raum Apotheke finden

Europa
Europe Onlineshop
close
Dein Browser scheint veraltet zu sein.

Die Browserversion, die du momentan nutzt, ist nicht mehr aktuell. Dadurch kann es zu Einschränkungen bei der Nutzung unserer Website kommen. Für eine bestmögliche Website-Erfahrung empfehlen wir dir, auf einen anderen Browser zu wechseln.

close
Looks like you are in United States.
Why not visit our online shop?

Yes, please
No, thanks
close
Healthy News

Wertvolles Mikronährstoff-Wissen, News zu Produkt-Neuheiten, Gewinnspiele und vieles mehr flattert mit unserem Newsletter direkt in dein Postfach.

Du bekommst gleich eine Bestätigungs-E-Mail zugeschickt. Erst mit der Bestätigung dieser E-Mail erhältst du unseren Newsletter. Deine Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen.

Bergtour Großvenediger und Rainerhorn

Bergtour

scroll

Am 14. August 2016 fuhren wir durchs Pustertal nach Hinterbichl in Osttirol, ein sehr schönes Bergdörfchen mit vielen alten Bergbauernhöfen und wunderschönen Pensionen. Auf dem gebührenfreien Parkplatz beim Dorfertal stellten wir unser Auto ab und starteten gegen 14 Uhr los Richtung Großvenediger. Nach ca. einer Stunde erblickten wir beim Gumbach-Kreuz bereits das erste Mal den schneebedeckten Hauptgipfel. Von nun an ging es gerade nach hinten ins Tal zur Johannishütte, wo wir auf der Sonnenterasse Platz nehmen und uns mit heimischen Gerichten stärken konnten. Von selbstgemachten Prägratner Schlipfkrapfen (Teigtaschen mit Kartoffelfüllung) bis hin zu einem klassischen Wienerschnitzel ist auf der Speisekarte sicher für jeden etwas dabei.

Nach der kurzen Stärkung ging es etwas steiler über einen gut angelegten Wanderweg auf das Defregger Haus. Diese Schutzhütte liegt auf einer Seehöhe von 2964 Metern und bietet eine gute Übernachtungsmöglichkeit. Die Hüttenwirtin empfing uns sehr freundlich, gleich darauf bezogen wir das Matratzenlager und begaben uns für das Abendessen in die gemütliche Gaststube. Es gab zwei Speisen zur Auswahl, Wurstnudeln mit Salat oder Schweinsbraten mit Sauerkraut und Kartoffel. Die Portionen waren zwar nicht übermäßig groß, aber das Essen schmeckte wirklich ausgezeichnet. Zusätzlich sorgte ein plötzlich aufgezogenes Unwetter mit Blitz und Hagel auf dieser Höhe für ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis. Gegen 22 Uhr – bei Eintreten der Hüttenruhe – zogen wir uns in unser Bettenlager zurück.

Nach einer kurzen Nacht ging es bereits um sechs Uhr zum Frühstück. Mit Orangensaft, Kaffee sowie drei Scheiben Brot mit Wurst und Marmelade waren wir bald bestens für den bevorstehenden Gipfelsturm gestärkt. Um halb acht folgte der Aufbruch Richtung Gletschereinstieg zum Großvenediger. Vor uns waren bereits zahlreiche Gruppen auf dem Weg zum Gipfel. Nach etwa 15 Minuten erreichten wir den Gletscher, der zwar teilweise mit Schnee bedeckt, dessen Steig aber stark ausgetreten und somit trotzdem gut erkennbar war. Es heißt zwar, dass dieser Gletscher sehr viele Gletscherspalten aufweist, allerdings besteht wenig Gefahr in eine hineinzufallen, so lange man auf dem Pfad bzw. Schneeweg bleibt. Der Weg ist leicht begehbar, nicht ausgesetzt und nicht sehr steil. Nach einer Gehzeit von fast zwei Stunden – in der Zwischenzeit passierten wir auch das Rainertörl – erreichten wir den Gipfel des Großvenedigers (3666m), der leider als einzige Bergspitze im Nebel hing. Doch nach einer halben Stunde Wartezeit geschah es plötzlich: Durch den leichten Wind und die Sonne verzog sich der Nebel und wir hatten eine atemberaubende Sicht auf die umliegende Bergwelt und die massiven Gletscher. Bei klarem Wetter sieht man den Großglockner, die Dolomiten, die Zillertaler Alpen und der Legende nach sogar bis nach Venedig – daher stammt auch der Name des Gipfels.

Nach ein paar Fotos machten wir uns wieder auf den Rückweg und nach ca. einer halben Stunde Abstieg beschlossen wir, spontan noch auf das Rainerhorn zu gehen. Der Weg führt zuerst zurück auf das Rainertörl und dann nur etwa eine halbe Stunde auf den zweithöchsten Gipfel der Venedigergruppe. Dieser Gletschersteig führt recht steil bergauf zum Gipfelgrat, welcher teilweise schneefrei zu besteigen ist. Der Gipfel des Rainerhorns (3559m) war nebelfrei und so erwartete uns auch hier ein grandioses Bergpanorama. Unmittelbar vor uns ragten die Schwarze Wand und der Hohe Zaun empor. Das Rainerhorn ist ein weniger bestiegener Gipfel, der zwischen dem Defreggerhaus und dem Großvenediger liegt. Hier sahen wir auch zahlreiche Seilschaften, die – vom Defregger Haus, von der Neuen Prager Hütte und von der Kürsingerhütte aus dem Pinzgau kommend – auf den weiten Gletscherpfaden zum Gipfel des Großvenedigers aufstiegen.

Nach einer längeren Gipfelrast, wo wir uns stärkten und die Ruhe genossen, traten wir den Abstieg auf der Anstiegsspur an. Der Gletscherweg ist gut begehbar und kaum vereist, was aber auch am etwas aufgeweichten Schnee gelegen haben könnte. Unterwegs ins Tal legten wir auf beiden Hütten noch eine kleine Pause ein.

Besonderheiten der Tour:

  • Alle halben Stunden gibt es die Möglichkeit, mit dem Hüttentaxi vom Parkplatz auf die Johannishütte zu fahren.
  • Überall Auffüllmöglichkeiten für Wasserflaschen auf der Tour, sogar am Defregger Haus direkt vor der Hütte
  • Sehr gute und frisch zubereitete Speisen auf den Hütten
  • Leicht begehbarer, nicht ausgesetzter Gletschersteig
  • Ausrüstung: Seil, Sitzgurt, Steigeisen, Eispickel und Helm erforderlich
  • Atemberaubende hochalpine Umgebung

Dieser Beitrag ist Teil der Kategorien:
Sport | Lifestyle.

Das könnte dich auch interessieren