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Abenteuerlust in den Highlands

Trailrunning in Schottland

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Schottland – grüne Wiesen, aufragende Berge, alte Schlösser, dichte Wälder, Loch Ness und die Highlands. So stellt man sich den nördlichen Teil von Großbritannien vor. Und in der Tat, das hat mich auch für eine Laufreise nach Schottland gelockt.

Ausgestattet mit viel Energie, Abenteuerlust und einem einfachen Wanderführer ging es in die schottische Hauptstadt Edinburgh. Fünf Tage Traillaufen sollten es werden und vor allem in Schottland kann das Wetter schon mal sehr wechselhaft sein. Im Jahresschnitt hat es etwa 19 ° C und man kann jederzeit mit Regen rechnen. Daher war der wichtigste Ausrüstungsgegenstand eine wasser- und windabweisende Laufjacke mit Kapuze.

Die richtige Ausrüstung für feuchte Bedingungen

Zum Glück war ich im Juli dort, da sind die Tage ein bisschen länger als bei uns und es ist der wärmste Monat im Jahr. Allerdings können die Felsen, Wiesen und Wege dort sehr rutschig sein und daher waren gute Schuhe unabdingbar. Neben einem leichten Straßenschuh für Edinburgh hatte ich noch zwei Trailschuhe im Gepäck (1x leichter Schuh, 1x stabiler Schuh).

Die richtige Ausrüstung fürs Trailrunning sollte unbedingt im Gepäck sein.

Ausreichend kurze und lange Shirts durften ebenso wenig fehlen, wie die kurze Trailhose und eine wasserabweisenden Überziehhose. Zusammen mit Haube, Stirnband, Kompressionssocken und einer zweiten leichten Laufjacke wurde das in den Trailrucksack (10l) mit Trinkblase verstaut.

Laufen zwischen tiefen Seen und schroffen Bergen

Trailrunning – damit hatte ich mich noch nie beschäftigt. Überhaupt bin ich Straßenläufer und Traillaufen ist für mich komplettes Neuland. Das Finden der richtigen Laufstrecken war nicht sehr einfach. Im Internet konnte man zwar viele Tipps lesen, aber konkrete Streckenführungen sind eher Mangelware.

Mein Tipp: Im guten Wanderführer von Schottland die langen mehrstündigen Wanderungen raussuchen und als Trail nutzen.

Los ging die Laufreise in Edinburgh, wo ich bei Sonnenschein den Arthur´s Seat, den 251m hohen Hausberg der schottischen Hauptstadt, zum Einlaufen nutzte. Diesmal noch mit den Straßenschuhen, um vielfältiges Schuhwerk zu verwenden.

Da ich sehr viel Unterschiedliches von der Landschaft sehen wollte, habe ich die Strecken auch so geplant, dass keine Mehrtagesetappen dabei sind. Was sich im Nachhinein auch auf Grund der teilweise sehr nassen Bedingungen als richtig erwiesen hat.

An den kommenden Tagen ging es direkt in die Highlands. Vorbei an schottischen Schlössern, saftigen Wiesen und an wunderschönen Wegen fuhr ich nach Lochnagar zum Loch Muick, umgeben von schroffen Bergen, wo ich auf den Cac Carn Beag lief. Er belohnte mich mit einer fantastischen Aussicht auf die einsamen Cairngorm Mountains. Ganz im Kontrast dazu stand der Loch Affric, ein abgelegener See, der von alten Kieferbeständen gesäumt ist und als Lebensraum für viele seltene Tierarten dient. Durch sumpfige Wiesen mit atemberaubender Sicht auf den See, über einsame Trails setzte mir erstmals das schottische Wetter zu. Völlig durchnässt und erschöpft wusste ich nun, warum man in Schottland nicht mit regenfester Ausrüstung sparen sollte.

Die Königsetappe führte mich am vierten Tag zu den Cuillins auf die Halbinsel Skye. Hinunter zum Meer, mit einer abenteuerlichen Flussdurchquerung ging es über schroffe Klippen und rutschige Steine entlang der Steilküste zum Loch na Creitheach. Die wunderschöne nebelbesetzte Landschaft ließ mich auch an diesem Tag alle Anstrengungen der vorangegangenen Stunden vergessen.

Den letzten Tag nutze ich noch einmal für einen abschließenden lockeren Lauf bei Sonnenschein im Umland von Edinburgh. Weiche Wiesen, milder Wind, viele Schafe und hohe Gräser versüßten mir den lockeren Lauf, bei dem sich Schottland von seiner besten Seite zeigte.

Mein Fazit

Schottland ist definitiv ein Land, in dem man in unberührter Natur laufen kann. Die Streckenplanung sollte allerdings gut durchdacht sein und jeweils 3-4-stündige Fahrzeiten zwischen den einzelnen Gebieten eingeplant werden. Lauferfahrung ist vor allem auf den teilweise schon sehr nassen und rutschigen Untergründen notwendig und für Anfänger nur bedingt zu empfehlen. Die Ausrüstung sollte dementsprechend wetterfest sein, da es regnet und windig ist.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls begeistert von der Vielfalt von Schottland und freue mich schon auf ein Widersehen und das nächste Laufabenteuer.

Eckdaten

Die Ausrüstung

  • Asics GEL Fuji Pro
  • Asics GEL Fuji Sensor
  • Asics GEL DS Trainer
  • Funktionslaufjacke mit Kapuze
  • Lange Laufhose
  • Kurze Trailhose
  • Leichte Regenjacke
  • Kurzes Shirt (3 Stück)
  • Laufrucksack
  • Langes Shirt
  • Kurze wetterfeste Überziehhose
  • Haube
  • Stirnband
  • Kompressionsstutzen

Die Strecken

Route 1: Edinburgh - Arthur´s Seat - Holyrood Park - Portobello Beach - quer durch die Stadt
Route 2: Lochnagar - Loch Muick - Cac Carn Beag - Cairngorm Mountains
Route 3: Loch Affric - Carn Eige - rund um Loch Affric
Route 4: Cuillins auf Skye - The Bad Step - Loch an Athain - Loch na Creitheach
Route 5: Edinburgh Umland ideal für einen kurzen Abstecher ins Grüne

Verkehr und Straßen

  • Linksverkehr
  • Schmale Straßen
  • Teilweise viele Schafe - auch auf den Straßen
  • Landschaftlich ein Traum

Essen & Trinken

Teuer aber gut, vor allem die schottische Spezialität Shortbread und Black Pudding sollte man probieren. Natürlich darf auch der schottische Whisky nicht fehlen - stylische Bars und Cafés gibt es in den großen Städten Edinburgh und Glasgow.

Fotos © Andreas Streif

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