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Faszien und ihre Funktion

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Die Faszien liegen im Trend. Das Bewusstsein für den Beitrag, den sie in unserem Körper leisten, ist stetig am Wachsen. Mit Dehnübungen und Massage durch Faszienrollen wird das Gewebe gestärkt und so aktiv ins Training miteingebunden.

Was sind Faszien?

Faszien kennen viele auch unter dem Bindegewebe, das Muskeln und Organe umhüllt. Man kann sich darunter eine Art dünne, geschmeidige Haut vorstellen, welche unsere Muskeln, Organe und selbst Knochen umgibt und ihnen dadurch Form verleiht. Somit sind die Faszien für unseren Körper ein essentieller Bestandteil, denn sie halten alle unsere Körperteile an der richtigen Stelle und sorgen durch ihre abgrenzende Funktion zugleich dafür, dass Organe, Knochen und Nerven bei Verschiebungen im Körper nicht aneinander reiben und immer über ausreichend Platz verfügen. So ermöglichen sie zum Beispiel beim Einatmen die Ausdehnung der Lunge, ohne dass dabei die Organe im Bauchraum zusammengedrückt werden, oder sorgen dafür, dass die Organe sich verschieben, wenn die Gebärmutter bei einer Schwangerschaft wächst. Darüber hinaus ist das spezielle Bindegewebe ein körpereigener Wasserspeicher und trägt durch seine Barrierefunktion zur Abwehr von Fremdkörpern bei.

Eine Verhärtung der Faszien kann zum Beispiel auftreten, wenn nicht ausreichend Bewegung betrieben wird.

Der Beitrag, den die Faszien für unsere Gesundheit leisten, wird aber immer noch oft übergangen. Denn die Hüllschicht aus Bindegewebe trägt viel mehr zu unserem Wohlbefinden bei, als wir eigentlich meinen. Unter bestimmten Gegebenheiten können die Faszien verkleben, verhärten oder überdehnen; da das dünne Gewebe auf Röntgenbildern aber nicht sichtbar ist, wird es in der Diagnose häufig außer Acht gelassen.

Wenn die Faszien verkleben

Dabei sollte eine strukturelle Veränderung der Faszien nicht unterschätzt werden. Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Knieschmerzen können durch eine Verklebung oder Verhärtung der Faszien auftreten. Das kann zum Beispiel passieren, wenn nicht ausreichend Bewegung betrieben wird – etwa bei stundenlangem Sitzen während der Arbeit. Dadurch staut sich die Lymphflüssigkeit, die durch das Faszien-Gewebe fließt und die Nerven mit Nährstoffen versorgt. Durch den Stau setzt die Flüssigkeit Fibrin frei – einen körpereigenen „Klebstoff“, der normalerweise für die Verschließung von Wunden verantwortlich ist. Stattdessen verklebt das Fibrin die Faszien, macht sie weniger geschmeidig und schränkt damit die Bewegungsfreiheit ein. Auch Überlastung, einseitige Beanspruchung oder eine Fehlhaltung kann zu Verspannungen führen, die von den Faszien ausgehen.

Doch auch anhaltender Stress kann das Gewebe beeinträchtigen. Bei psychischer Belastung setzt der Körper nämlich bestimmte Hormone frei, welche die Faszien unter Spannung setzen, obwohl die Muskeln nicht beansprucht werden. Je länger und häufiger diese Spannungsphasen auftreten, desto mehr verliert das Bindegewebe an Elastizität. Eine solche Verhärtung kann ähnliche Beschwerden hervorrufen wie eine Verklebung.

Training für die Faszien

Um das Fasziengewebe zu unterstützen lässt es sich gezielt trainieren. Hier kommt oft eine feste Schaumstoffrolle – die sogenannte Blackroll – zum Einsatz, die das Gewebe massiert und so Verklebungen lösen soll. Auch sanfte Sportarten wie Yoga, Pilates oder Tai Chi in Verbindung mit ausgiebigen Dehneinheiten sind gut als Faszien Training geeignet. Generell profitiert das Bindegewebe in jedem Fall von ausreichender Bewegung, die es geschmeidig und beweglich hält sowie von ausgewogener Ernährung und einer optimalen Versorgung mit Mikronährstoffen.

Um verklebte oder verhärtete Faszien zu lockern gibt es verschiedene Übungen
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